Oberschwester Htay Kyi mit junger Krankenschwester

Heilung für arme Patienten dank Kirchenfonds

Jahrzehntelang war Myanmar hermetisch abgeriegelt. Noch immer ist die Armut groß und die Gesundheitsversorgung unzureichend. Aber in der methodistischen Wesley-Klinik bekommen auch arme Menschen ärztliche Hilfe – und Zuwendung.

Medizinische Hilfe bei Tuberkulose

Es ist Zeit für die Visite. Ngun Neih Tlem hat sich einen roten Schal vor den Mund gebunden. Vor einigen Wochen hat sie sich bei ihrer kranken Schwiegermutter mit Tuberkulose angesteckt. Im Krankenhaus hat man ihr eingeschärft, niemandem zu nahe zu kommen und penibel auf Hygiene zu achten. Der Arzt hört ihre Lunge ab und nickt aufmunternd. „Noch ein paar Tage, dann dürfen Sie nach Hause“, sagt er. Ngun Neih Tlem ist erleichtert.

Kirche betreibt eigenes Krankenhaus

Tuberkulose ist in Myanmar immer noch weit verbreitet. Mehr als 150 Mal pro Jahr diagnostizieren die Ärzte in der Wesley-Klinik die gefährliche Krankheit. Das private Krankenhaus in Kaleymo unweit der Grenze zu Indien wird von der methodistischen Kirche getragen. Es verfügt über mehr als 100 Betten, und 11 Ärzte und 24 Krankenschwestern kümmern sich um die Patientinnen und Patienten. Neben Tuberkulose behandeln sie vor allem Krankheiten wie Malaria, Dengue-Fieber, Hepatitis und Magen-Darm-Erkrankungen.

Hilfsfonds für die vielen Armen

Eigentlich hätte sich Ngun Neih Tlem den Krankenhaus-Aufenthalt und die nötigen Medikamente gar nicht leisten können. Sie ist arm und in Myanmar gibt es keine Krankenversicherung. Doch in solchen Fälle springt der Hilfsfonds der Wesley-Klinik ein. Im vergangenen Jahr wurden knapp 6.000 Euro aus dem Fonds ausgezahlt. Damit konnte rund 300 Menschen geholfen werden. Die Klinik arbeitet auf eine universelle Gesundheitsversorgung hin und unterstützt Maßnahmen, die zu diesem Ziel führen. Der Nationale Gesundheitsplan des Landes hat nun ebenfalls dieses Ziel formuliert, sehr zur Freude der Wesley-Klinik und ihrer Patienten.

Material zum Mitnehmen

Projektinformation Myanmar
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