Fachpublikationen

Unternehmensverantwortung

Diese Brot für die Welt-Publikationen zum Thema Unternehmensverantwortung können Sie als PDF (gut geeignet für das Lesen am Desktop) downloaden. Teilweise bieten wir die Publikationen auch im ePub-Format (gut geeignet für das Lesen auf mobilen Endgeräten und E-Readern) oder als Druckexemplar an.

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Maike Lukow Redakteurin für entwicklungspolitische Publikationen

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Analyse 75: Edles Metall – Unwürdiger Abbau

2012 streikten die Bergarbeiter eines südafrikanischen Platinbergwerks in Marikana für höhere Löhne und menschenwürdige Lebensbedingungen. Der Streik wurde von der lokalen Polizei brutal aufgelöst, 35 Arbeiter wurden erschossen, 78 verletzt. Bis heute hat sich für die Bergarbeiter aus Marikana wenig verbessert. Die Arbeit in der Mine ist hart und gefährlich. Die Bergarbeiter leben mit ihren Familien in Blechhütten ohne Strom, fließend Wasser und Kanalisation und ohne Schutz vor den Umweltverschmutzungen, die durch den Bergbau verursacht werden. Die Studie veranschaulicht die negativen Auswirkungen des Platinabbaus in Südafrika und weist auf die Verantwortung deutscher Unternehmen hin.


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Platin für den Weltmarkt, Blechhütten für die Arbeiter

Studie über die Arbeits- und Lebensbedingungen in Marikana - fünf Jahre nach dem Massaker in einer Platinmine in Südafrika.


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Positionspapier Treaty Alliance

Seit Juni 2014 arbeitet eine Arbeitsgruppe des UN-Menschenrechtsrats an einem verbindlichen UN-Abkommen zur menschenrechtlichen Regulierung von Unternehmen - der sogenannte UN-Treaty-Prozess. Das Positionspapier „Für eine menschenrechtliche Regulierung der globalen Wirtschaft“ von Brot für die Welt und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen beschreibt, wie ein zukünftiges Abkommen ausgestaltet sein müsste,  um klare Regeln für Unternehmen zu schaffen und den Schutz betroffener Einzelpersonen und Gemeinschaften vor Menschenrechtsverstößen zu verbessern.


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Position paper of the Treaty Alliance

Toward global Regulation on Human Rights and Business. Position paper of the Treaty Alliance Germany on the UN treaty process on transnational corporations and other business enterprises.


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Removing Barriers to Justice

Die Studie “Removing Barriers to Justice” beschreibt anhand von fünf Fallbeispielen, wie schwierig es für Betroffene ist, Unternehmen für Menschenrechtsverletzungen zur Verantwortung zu ziehen und zeigt, wie ein internationales Abkommen zur Regulierung von Unternehmen Abhilfe schaffen könnte. Seit 2015 verhandelt eine zwischenstaatliche Arbeitsgruppe bei den Vereinten Nationen über ein solches Abkommen. Die Studie verdeutlicht, wie wichtig ein effektiver Rechtsschutz für Betroffene ist und macht sieben konkrete Vorschläge, wie das UN-Abkommen die Klagemöglichkeiten für Betroffene verbessern kann.


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Unternehmen zur Verantwortung ziehen

Broschüre über Erfahrungen aus transnationalen Menschenrechtsklagen


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Hintergrundinformationen zum französischen Sorgfaltspflichtengesetz

Zudem weitere Informationen zu den aktuellen Entwicklungen in Deutschland.


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Gesetzesvorschlag: Unternehmensverantwortung und Menschenrechte

Fragen und Antworten zum Sorgfaltspflichtengesetz.


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Dialog 18 Konfliktstoff Rohstoffe

Trotz globaler Wirtschafts- und Finanzkrisen sind Rohstoffe weltweit mehr gefragt als je zuvor. Mit der  Globalisierung von Produktionsprozessen und Dienstleistungen ab den 1980er Jahren ist der weltweite  Verbrauch an mineralischen und energetischen Rohstoffen um über 80 Prozent gestiegen. Grundsätzlich kann der Abbau natürlicher Rohstoffe der Wirtschaft eines Landes und auch dem sozialen Fortschritt seiner Bevölkerung dienen. Eine solche Entwicklung ist allerdings an eine Reihe ökonomischer, politischer und rechtlicher Bedingungen geknüpft, die in den meisten Entwicklungs- und Schwellenländern nicht gegeben sind. Diese Publikation untersucht und bewertet vier langjährige, transnationale, zivilgesellschaftliche Dialog- und Kampagnenprozesse mit Unternehmen und multilateralen Institutionen. Diese Auswertung soll dazu beitragen, die Wirkungen, Dynamiken und Fallstricke der Dialogprozesse besser zu verstehen und daraus Rückschlüsse für künftige transnationale Programme zu ziehen.


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Zusammenfassung der Studie “The Weakest should not bear the Risk”

Ein großes Investitionsvorhaben in Sierra Leone steht vor dem Aus: im Sommer 2015 verkündet der Investor Addax Bioenergy Sierra Leone, Tochterunternehmen der Schweizer Addax&Oryx Group/AOG, dass die Produktion seiner Bioethanolfabrik heruntergefahren wird, im Frühjahr 2016 dann, dass das Werk ganz geschlossen wird und damit das Ende seines Projektes in der Region Makeni.

Wie es zu dem Scheitern des Projektes gekommen ist und welchen Einfluss die internationalen Finanzinstitutionen, die sich an der Förderung beteiligt hatten, im Laufe der letzten Jahre auf das Projekt genommen haben, ist bisher nicht ausreichend geklärt.

Eine Studie, in Auftrag gegeben von Brot für die Welt und Brot für Alle/Schweiz, weist nach, dass die Entwicklungsbanken ihre eigenen Finanzierungsstandards vor allem in Hinblick auf Transparenz und Beteiligung der Betroffenen nicht ausreichend nachgekommen sind und dass es hier Nachbesserungsbedarf gibt. Außerdem ist deutlich, dass die Lebenssituation für die Menschen vor Ort durch das Projekt und sein Scheitern Schaden genommen hat. Vor dem Hintergrund ihrer Standards müssten sich auch die Entwicklungsbanken dafür verantwortlich zeigen.


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