Fachpublikationen

Menschenrechte

Hier finden Sie Publikationen zum Thema Menschenrechte von Brot für die Welt. Sie können diese Beiträge als PDF (gut geeignet für das Lesen am Desktop) downloaden. Teilweise bieten wir die Publikationen auch im ePub-Format (gut geeignet für das Lesen auf mobilen Endgeräten und E-Readern) oder als Druckexemplar an.

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Maike Lukow Redakteurin für entwicklungspolitische Publikationen

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Kleinwaffen in Kinderhänden

Die Rekrutierung und der Einsatz von Kindersoldaten gelten zu Recht als ein gravierender Verstoß gegen die Menschenrechte. Trotz internationaler Ächtung werden noch immer mehr als 250.000 Kinder weltweit von Konfliktparteien als Soldaten in bewaffneten Konflikten eingesetzt.Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass Deutschland den Kindesschutz und die Kinderrechte umfassend gewährleistet. Die Bundesrepublik hat zwar die wesentlichen internationalen Übereinkommen zum Schutz von Kindern unterzeichnet und ratifiziert. Das bedeutet aber keineswegs, dass Deutschland bezüglich der Kindersoldatenproblematik eine weiße Weste hat und nicht deutlich mehr für den Schutz von Kindern in bewaffneten Konflikten tun könnte. Diese Studie untersucht einen wesentlichen Teilaspekt der Kindersoldaten-Problematik: den Zusammenhang zwischen dem Missbrauch von Kindern als Soldaten und der deutschen Rüstungsexportpolitik.


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Unternehmen zur Verantwortung ziehen

Erfahrungen aus transnationalen Menschenrechtsklagen


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Hintergrundinformationen zum französischen Sorgfaltspflichtengesetz

Zudem weitere Informationen zu den aktuellen Entwicklungen in Deutschland.


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Gesetzesvorschlag: Unternehmensverantwortung und Menschenrechte

Fragen und Antworten zum Sorgfaltspflichtengesetz.


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Analysis 70 The Habré Case

On May 30, 2016, a special court in Senegal convicted the exiled former dictator of Chad Hissène Habré of crimes against humanity, war crimes and torture, including rape and sexual slavery. It was the first time ever that a head of state had been prosecuted in the courts of another country. The case was widely hailed as a milestone for justice in Africa. The Habré case shows that it is possible for a coalition of victims and NGOs, with tenacity and imagination, to create the conditions for a successful universal jurisdiction prosecution, even against a former head of state. This paper by Reed Brody seeks to highlight some of the lessons of the Habré campaign, in the hopes that it can assist others who are organizing to bring their tormentors to book.


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Analyse 70 Der Fall Hissène Habré

Am 30. Mai 2016 verurteilte ein Sondergericht im Senegal den im Exil lebenden ehemaligen Diktator des Tschads, Hissène Habré, wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen und Folter sowie Vergewaltigung und sexuelle Sklaverei. Zum ersten Mal in der Geschichte wurde damit ein einstiges Staatsoberhaupt in einem anderen Land vor Gericht gestellt. Noch dazu direkt auf dem afrikanischen Kontinent und nicht vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag. Der Fall wird darum als Meilenstein für Gerechtigkeit in Afrika gefeiert. Der Prozess gegen Habré zeigt, dass eine Koalition aus Opfern und Nichtregierungsorganisationen eine erfolgreiche Strafverfolgung eines früheren Staatsoberhaupts nach dem Prinzip der universellen Jurisdiktion erreichen kann. Dafür braucht es Beharrlichkeit und Kreativität. Einige Aspekte des Habré-Prozesses werden in diesem Papier von Menschenrechtsanwalt Reed Brody dargestellt. Das soll besonders all die bei ihrem Kampf unterstützen, die ihre eigenen Peiniger vor Gericht bringen wollen.


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Aktuell 58 Entwicklung fördern statt Menschen ausgrenzen

Migration ist zum Top-Thema auf der Tagesordnung der nationalen und internationalen Politik avanciert. In Deutschland und Europa werden Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe zunehmend im Lichte migrationspolitischer Interessen beurteilt. Zahlreiche neue Programme und Instrumente sollen dazu beitragen, die Ursachen für Flucht und Migration zu bekämpfen. Dabei drohen entwicklungspolitische Zielsetzungen der Migrationssteuerung untergeordnet zu werden. Migrationsbewegungen sind vor allem Folge bestehender Ungleichheiten und Ungerechtigkeit. Sie gilt es zu beseitigen – allerdings nicht mit dem vorrangigen Ziel, Migration zu reduzieren, sondern um eine zukunftsfähige, nachhaltige Entwicklung für alle zu ermöglichen.


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Dialog 18 Konfliktstoff Rohstoffe

Trotz globaler Wirtschafts- und Finanzkrisen sind Rohstoffe weltweit mehr gefragt als je zuvor. Mit der  Globalisierung von Produktionsprozessen und Dienstleistungen ab den 1980er Jahren ist der weltweite  Verbrauch an mineralischen und energetischen Rohstoffen um über 80 Prozent gestiegen. Grundsätzlich kann der Abbau natürlicher Rohstoffe der Wirtschaft eines Landes und auch dem sozialen Fortschritt seiner Bevölkerung dienen. Eine solche Entwicklung ist allerdings an eine Reihe ökonomischer, politischer und rechtlicher Bedingungen geknüpft, die in den meisten Entwicklungs- und Schwellenländern nicht gegeben sind. Diese Publikation untersucht und bewertet vier langjährige, transnationale, zivilgesellschaftliche Dialog- und Kampagnenprozesse mit Unternehmen und multilateralen Institutionen. Diese Auswertung soll dazu beitragen, die Wirkungen, Dynamiken und Fallstricke der Dialogprozesse besser zu verstehen und daraus Rückschlüsse für künftige transnationale Programme zu ziehen.


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Analysis 60 Land Rights Matter! Anchors to Reduce Land Grabbing, Dispossession and Displacement

Within South East Asia a huge amount of arable land is already under concessions for large-scale projects by international and national companies. Intensification of the agricultural productivity through the enhancement of external investments is one priority of national policies towards food security and economic development. Where large parts of land are seized, land conflicts are numerous. The land ownership and tenure rights, mostly traditional and customary rights of the local people are often not respected, local villagers are evicted without fair compensation or forcefully displaced. The purpose of this comparative land policy study is, first, to provide a comprehensive overview of the current situation of statutory and customary land rights systems in six Southeast Asian countries, Cambodia, Indonesia, Lao PDR, Myanmar, Philippines and Vietnam and, second, to discuss the potential of national and international legal frameworks and guidelines to reduce land grabbing, dispossession and displacement in these countries.


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Weltsichten-Dossier: Neue Wege gehen

Migration gestalten - nicht verhindern.

Menschen überwinden internationale Grenzen auf der Suche nach einem besseren Leben oder um vor Gefahren für Leib und Leben zu flüchten - seit Menschengedenken. Oder sie werden als Arbeitskräfte angeworben. So sind unsere Urahnen nach Brasilien gelangt oder Polen und Südkoreaner in den Ruhrpott. Trotz ihrer Allgegenwart wird Migration aber nicht als selbstverständlich akzeptiert. Alle Bemühungen sind auf Verhinderung ausgerichtet. Den Ursachen von Flucht, Vertreibung und anderer unfreiwilliger Aufgabe der Heimat entgegen zu wirken, ist wichtig. Dabei dürfen aber solche Ansätze nicht als allgemeine Strategie zur Verhinderung von Migration missverstanden werden.

Dieses Weltsichten-Dossier möchte Ihnen sinnvolle praktische Ansätze für den konstruktiven Umgang mit Migration vorstellen und damit einen diskursiven Prozess fördern, der internationale und nationale Perspektiven zusammenbringt.


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