Fachpublikationen

Menschenrechte

Hier finden Sie Publikationen zum Thema Menschenrechte von Brot für die Welt. Sie können diese Beiträge als PDF (gut geeignet für das Lesen am Desktop) downloaden. Teilweise bieten wir die Publikationen auch im ePub-Format (gut geeignet für das Lesen auf mobilen Endgeräten und E-Readern) oder als Druckexemplar an.

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Maike Lukow Redakteurin für entwicklungspolitische Publikationen

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Regeln zu Wirtschaft und Menschenrechten

In den letzten Jahrzehnten haben Regierungen eine Reihe von Maßnahmen initiiert, um Unternehmen zur Einhaltung von Menschenrechten in ihren Aktivitäten zu bewegen. Seit Jahren versuchen Interessenvertretungen der Wirtschaft, verbindliche Regeln im Bereich Wirtschaft und Menschenrechte international und national zu verhindern – mit Erfolg. In Deutschland zeigte sich dies im Jahr 2016, als die deutschen Unternehmensvertretungen alle Hebel in Bewegung setzten, jegliche Verbindlichkeit im deutschen Nationalen Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) zu verhindern. Ein neues Briefing von Brot für die Welt, Global Policy Forum und MISEREOR veranschaulicht, wie die Wirtschaftslobby die Einführung einer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht der Wirtschaft verhinderte.


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Analyse 48 - Verschwindenlassen in Mexiko

In Mexiko sind staatliche Akteure an den Verbrechen des Verschwindenlassens direkt und indirekt beteiligt: Mitglieder der Sicherheitskräfte, politische Entscheidungstragerinnen und - sowie die Justizbehörden. Weder auf gesetzlicher noch institutioneller Ebene tragt der Staat bisher dazu bei, die Verbrechen zu ahnden und den Opfern Gerechtigkeit zuteil werden zu lassen. Stattdessen erwartet die Familienangehörigen ein langer Leidensweg. Die Betroffenen sowie zivilgesellschaftliche Organisationen sollten in Fragen der Dokumentation sowie mit psychosozialem und juristischem Fachwissen zur Betreuung der Opfer unterstützt und mit technischem Fachwissen gestärkt werden.


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Analyse 75: Edles Metall – Unwürdiger Abbau

2012 streikten die Bergarbeiter eines südafrikanischen Platinbergwerks in Marikana für höhere Löhne und menschenwürdige Lebensbedingungen. Der Streik wurde von der lokalen Polizei brutal aufgelöst, 35 Arbeiter wurden erschossen, 78 verletzt. Bis heute hat sich für die Bergarbeiter aus Marikana wenig verbessert. Die Arbeit in der Mine ist hart und gefährlich. Die Bergarbeiter leben mit ihren Familien in Blechhütten ohne Strom, fließend Wasser und Kanalisation und ohne Schutz vor den Umweltverschmutzungen, die durch den Bergbau verursacht werden. Die Studie veranschaulicht die negativen Auswirkungen des Platinabbaus in Südafrika und weist auf die Verantwortung deutscher Unternehmen hin.


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Platin für den Weltmarkt, Blechhütten für die Arbeiter

Studie über die Arbeits- und Lebensbedingungen in Marikana - fünf Jahre nach dem Massaker in einer Platinmine in Südafrika.


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Positionspapier Treaty Alliance

Seit Juni 2014 arbeitet eine Arbeitsgruppe des UN-Menschenrechtsrats an einem verbindlichen UN-Abkommen zur menschenrechtlichen Regulierung von Unternehmen - der sogenannte UN-Treaty-Prozess. Das Positionspapier „Für eine menschenrechtliche Regulierung der globalen Wirtschaft“ von Brot für die Welt und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen beschreibt, wie ein zukünftiges Abkommen ausgestaltet sein müsste,  um klare Regeln für Unternehmen zu schaffen und den Schutz betroffener Einzelpersonen und Gemeinschaften vor Menschenrechtsverstößen zu verbessern.


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Position paper of the Treaty Alliance

Toward global Regulation on Human Rights and Business. Position paper of the Treaty Alliance Germany on the UN treaty process on transnational corporations and other business enterprises.


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Removing Barriers to Justice

Die Studie “Removing Barriers to Justice” beschreibt anhand von fünf Fallbeispielen, wie schwierig es für Betroffene ist, Unternehmen für Menschenrechtsverletzungen zur Verantwortung zu ziehen und zeigt, wie ein internationales Abkommen zur Regulierung von Unternehmen Abhilfe schaffen könnte. Seit 2015 verhandelt eine zwischenstaatliche Arbeitsgruppe bei den Vereinten Nationen über ein solches Abkommen. Die Studie verdeutlicht, wie wichtig ein effektiver Rechtsschutz für Betroffene ist und macht sieben konkrete Vorschläge, wie das UN-Abkommen die Klagemöglichkeiten für Betroffene verbessern kann.


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Analyse 70: Lebenslänglich für Diktator Hissène Habré

Am 30. Mai 2016 verurteilte ein Sondergericht im Senegal den im Exil lebenden ehemaligen Diktator des Tschads, Hissène Habré, wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen und Folter sowie Vergewaltigung und sexuelle Sklaverei. Zum ersten Mal in der Geschichte wurde damit ein einstiges Staatsoberhaupt in einem anderen Land wegen Menschenrechtsverbrechen vor Gericht gestellt. Der Fall wird als Meilenstein für Gerechtigkeit in Afrika gefeiert. Am 27. April 2017 bestätigte das Berufungsgericht das Urteil. Das Gericht fordert Habré außerdem auf, knapp 123 Millionen Euro Entschädigung an die Opfer zu zahlen. Dafür soll ein Treuhandfonds das bisher verschollene Vermögen des Diktators finden und verwalten.

Das  Außergewöhnliche  an  dem  Prozess  ist,  dass  er das Ergebnis „einer der weltweit beharrlichsten und hartnäckigsten Kampagnen für Gerechtigkeit“ ist. Einmalig an der Kampagne gegen Habré war auch, dass  die  Opfer  dabei  selbst  die  ganze  Zeit  im  Mittelpunkt  standen. 

Der  Prozess  gegen  Habré  zeigt,  dass  eine  Koalition aus Opfern und Nichtregierungsorganisationen eine  erfolgreiche  Strafverfolgung  eines  früheren  Staatsoberhaupts nach dem Prinzip der universellen Jurisdiktion erreichen kann. Dafür braucht es Beharrlichkeit und Kreativität.

Einige Aspekte des Habré-Prozesses werden in diesem Papier dargestellt. Das soll besonders all die bei ihrem  Kampf  unterstützen,  die  ihre  eigenen  Peiniger  vor Gericht bringen wollen.


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Global lernen: Menschenwürdige Arbeit

Global lernen Ausgabe 1/2017

Menschenwürdige Arbeit für alle? Es muss noch viel geschehen, hier und weltweit, bis dieses große Ziel angesichts der vielen negativen Folgen von Globalisierung, ungerechten Welthandelsstrukturen und Neoliberalismus erreicht werden kann. Jeder Schritt, im Kleinen wie im Großen, ist dafür bedeutsam.


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Unternehmen zur Verantwortung ziehen

Broschüre über Erfahrungen aus transnationalen Menschenrechtsklagen


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