Fachpublikationen

Menschenrechte

Hier finden Sie Publikationen zum Thema Menschenrechte von Brot für die Welt. Sie können diese Beiträge als PDF (gut geeignet für das Lesen am Desktop) downloaden. Teilweise bieten wir die Publikationen auch im ePub-Format (gut geeignet für das Lesen auf mobilen Endgeräten und E-Readern) oder als Druckexemplar an.

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Maike Lukow Redakteurin für entwicklungspolitische Publikationen

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Analyse 84 Lithium: Das weiße Gold

Lithium ‒ das sogenannte weiße Gold ‒ ist für die deutsche Wirtschaft von enormer Bedeutung. Das Leichtmetall wird aufgrund seiner hervorragenden Speicherkapazitäten zur Herstellung von Batterien für Elektrofahrzeuge verwendet. Doch während E-Autos in Deutschland einen Beitrag zum Umweltschutz leisten sollen, berichten Partner aus der als Lithiumdreieck bezeichneten Region an der Grenze von Argentinien, Bolivien und Chile, in der mehr als 60 Prozent der weltweiten Lithiumvorkommen lagern, über Probleme im Zusammenhang mit dem Abbau: Weil die Förderung von Lithium extrem wasserintensiv ist, sinkt der Grundwasserspiegel, angrenzende Flüsse und Vegetation vertrocknen. Für die indigenen Gemeinschaften vor Ort wird es immer schwieriger, ihrer traditionellen Lebensweise, die sich auf Viehzucht, Landwirtschaft und die Gewinnung von Salz gründet, nachzugehen. Obwohl das Land den indigenen Gemeinden gehört, sind sie in die Entscheidungen über den Lithiumabbau nicht einbezogen.


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Analysis 81: Sustainably Financing Social Protection Floors

Social protection systems must be fiscally sustainable so they will provide all residents with adequate social protection in all the challenging situations over the life cycle that pose a risk to livelihood security now and in the future. This is often not the case. Tax-based financing is needed to pay for “social protection floors” (SPFs), which are the parts of social protection that seek to provide at least a basic level of protection for all residents against each of the main contingencies along the life cycle, as defined in the 2012 Social Protection Floors Recommendation 202 of the International Labour Organization. To help address that challenge, the present paper focuses on how countries may assure the sustainable financing of social protection floors toward a permanent role in national development, planning and taxation.


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Regeln zu Wirtschaft und Menschenrechten

In den letzten Jahrzehnten haben Regierungen eine Reihe von Maßnahmen initiiert, um Unternehmen zur Einhaltung von Menschenrechten in ihren Aktivitäten zu bewegen. Seit Jahren versuchen Interessenvertretungen der Wirtschaft, verbindliche Regeln im Bereich Wirtschaft und Menschenrechte international und national zu verhindern – mit Erfolg. In Deutschland zeigte sich dies im Jahr 2016, als die deutschen Unternehmensvertretungen alle Hebel in Bewegung setzten, jegliche Verbindlichkeit im deutschen Nationalen Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) zu verhindern. Ein neues Briefing von Brot für die Welt, Global Policy Forum und MISEREOR veranschaulicht, wie die Wirtschaftslobby die Einführung einer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht der Wirtschaft verhinderte.


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Analyse 48 - Verschwindenlassen in Mexiko

In Mexiko sind staatliche Akteure an den Verbrechen des Verschwindenlassens direkt und indirekt beteiligt: Mitglieder der Sicherheitskräfte, politische Entscheidungstragerinnen und - sowie die Justizbehörden. Weder auf gesetzlicher noch institutioneller Ebene tragt der Staat bisher dazu bei, die Verbrechen zu ahnden und den Opfern Gerechtigkeit zuteil werden zu lassen. Stattdessen erwartet die Familienangehörigen ein langer Leidensweg. Die Betroffenen sowie zivilgesellschaftliche Organisationen sollten in Fragen der Dokumentation sowie mit psychosozialem und juristischem Fachwissen zur Betreuung der Opfer unterstützt und mit technischem Fachwissen gestärkt werden.


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Analyse 75: Edles Metall – Unwürdiger Abbau

2012 streikten die Bergarbeiter eines südafrikanischen Platinbergwerks in Marikana für höhere Löhne und menschenwürdige Lebensbedingungen. Der Streik wurde von der lokalen Polizei brutal aufgelöst, 35 Arbeiter wurden erschossen, 78 verletzt. Bis heute hat sich für die Bergarbeiter aus Marikana wenig verbessert. Die Arbeit in der Mine ist hart und gefährlich. Die Bergarbeiter leben mit ihren Familien in Blechhütten ohne Strom, fließend Wasser und Kanalisation und ohne Schutz vor den Umweltverschmutzungen, die durch den Bergbau verursacht werden. Die Studie veranschaulicht die negativen Auswirkungen des Platinabbaus in Südafrika und weist auf die Verantwortung deutscher Unternehmen hin.


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Platin für den Weltmarkt, Blechhütten für die Arbeiter

Studie über die Arbeits- und Lebensbedingungen in Marikana - fünf Jahre nach dem Massaker in einer Platinmine in Südafrika.


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Position paper of the Treaty Alliance

Toward global Regulation on Human Rights and Business. Position paper of the Treaty Alliance Germany on the UN treaty process on transnational corporations and other business enterprises.


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Removing Barriers to Justice

Die Studie “Removing Barriers to Justice” beschreibt anhand von fünf Fallbeispielen, wie schwierig es für Betroffene ist, Unternehmen für Menschenrechtsverletzungen zur Verantwortung zu ziehen und zeigt, wie ein internationales Abkommen zur Regulierung von Unternehmen Abhilfe schaffen könnte. Seit 2015 verhandelt eine zwischenstaatliche Arbeitsgruppe bei den Vereinten Nationen über ein solches Abkommen. Die Studie verdeutlicht, wie wichtig ein effektiver Rechtsschutz für Betroffene ist und macht sieben konkrete Vorschläge, wie das UN-Abkommen die Klagemöglichkeiten für Betroffene verbessern kann.


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Analyse 70: Lebenslänglich für Diktator Hissène Habré

Am 30. Mai 2016 verurteilte ein Sondergericht im Senegal den im Exil lebenden ehemaligen Diktator des Tschads, Hissène Habré, wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen und Folter sowie Vergewaltigung und sexuelle Sklaverei. Zum ersten Mal in der Geschichte wurde damit ein einstiges Staatsoberhaupt in einem anderen Land wegen Menschenrechtsverbrechen vor Gericht gestellt. Der Fall wird als Meilenstein für Gerechtigkeit in Afrika gefeiert. Am 27. April 2017 bestätigte das Berufungsgericht das Urteil. Das Gericht fordert Habré außerdem auf, knapp 123 Millionen Euro Entschädigung an die Opfer zu zahlen. Dafür soll ein Treuhandfonds das bisher verschollene Vermögen des Diktators finden und verwalten.

Das  Außergewöhnliche  an  dem  Prozess  ist,  dass  er das Ergebnis „einer der weltweit beharrlichsten und hartnäckigsten Kampagnen für Gerechtigkeit“ ist. Einmalig an der Kampagne gegen Habré war auch, dass  die  Opfer  dabei  selbst  die  ganze  Zeit  im  Mittelpunkt  standen. 

Der  Prozess  gegen  Habré  zeigt,  dass  eine  Koalition aus Opfern und Nichtregierungsorganisationen eine  erfolgreiche  Strafverfolgung  eines  früheren  Staatsoberhaupts nach dem Prinzip der universellen Jurisdiktion erreichen kann. Dafür braucht es Beharrlichkeit und Kreativität.

Einige Aspekte des Habré-Prozesses werden in diesem Papier dargestellt. Das soll besonders all die bei ihrem  Kampf  unterstützen,  die  ihre  eigenen  Peiniger  vor Gericht bringen wollen.


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Unternehmen zur Verantwortung ziehen

Broschüre über Erfahrungen aus transnationalen Menschenrechtsklagen


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