Fachpublikationen

Gesundheit / HIV

Hier finden Sie Publikationen zu den Themen Gesundheit und HIV/Aids von Brot für die Welt. Sie können diese Beiträge als PDF (gut geeignet für das Lesen am Desktop) downloaden. Teilweise bieten wir die Publikationen auch im ePub-Format (gut geeignet für das Lesen auf mobilen Endgeräten und E-Readern) oder als Druckexemplar an.

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Maike Lukow Redakteurin für entwicklungspolitische Publikationen

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Philantrocapitalism in global health and nutrition: analysis and implications

Over the last two decades, the philanthropic sector has grown in terms of the number of foundations, the size of their annual giving, and the scope of their activities. While detailed information about their total annual spending on international development is not available, the Organisation for Economic Co-operation and Development estimates private foundations giving for development purposes of more than US$ 23.9 billion over 2013-2015, or a respective US$ 7.8 billion per year. Spending concentrates on certain selected areas, especially health, education, and nutrition.


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What you get for your dollar — What is Effective Altruism, how philanthropic foundations use it and what are its risks and side-effects

In parallel to the debate on ‘Aid Effectiveness’ among donor and recipient countries, a new approach, labeled “Effective Altruism” has gained traction in the debate on the impact of development aid. Unlike Aid Effectiveness the new approach involves philanthropic institutions and their chosen (non-)governmental recipients and explores ways in which funding can be used most efficiently to have the greatest impact. This briefing paper provides an overview of the approach underlying EA, how and by whom it is applied and its problems and consequences. It concludes that policy makers, rather than be guided by its assumptions and conclusions, must instead concentrate on understanding the confounding structural causes of interdependent global challenges and aim at their long-term solution, within an overarching human rights framework.


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SDG 3 – Deutschlands Engagement für Globale Gesundheit

Im April 2018 forderten die Bundeskanzlerin Merkel, der ghanaische Präsident Akufo-Addo und die norwegische Premierministerin Solberg in einem Brief den Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation Tedros Adhanom Ghebreyesus dazu auf, einen Aktionsplan zur Beschleunigung der Umsetzung von Ziel 3 der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) zu formulieren. Die Initiierung des Prozesses für einen SDG 3-Aktionsplan stellt eine von mehreren Initiativen dar, die die Bundesregierung 2017/2018 zur Verbesserung der Globalen Gesundheit gestartet hat. Daneben begann im Juni 2018 der Prozess zur Neuformulierung der Strategie der Bundesregierung zu Globaler Gesundheit. Außerdem wurden konkrete Pläne zur Schaffung eines Global Health Hub Germany angestellt. Dieses Briefing Paper stellt die neu angestoßenen Prozesse und Initiativen der Bundesregierung auf nationaler und internationaler Ebene zur Umsetzung von SDG 3 und Stärkung der Globalen Gesundheit vor.


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Partnerschaften mit Risiken

Multi-Akteur-Partnerschaften nehmen eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung der 2030-Agenda und der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) ein. Neben den Chancen, die solche globalen Partnerschaften für nachhaltige Entwicklungsprozesse bieten können, existieren auch eine Reihe von Risiken. Ein gemeinsames Dossier von Brot für die Welt, Global Policy Forum, Misereor und welt-sichten nimmt daher verschiedene Formen des derzeit herrschenden Partnerschaftstrends kritisch unter die Lupe. Die Beiträge befassen sich mit einigen der großen globalen Partnerschaften im Bereich Ernährungssicherheit, Erneuerbare Energien und Datenverfügbarkeit. Auch eine einzelne Partnerschaft zur Verbesserung des Zugangs zu Medikamenten, die Zusammenarbeit zwischen der Bundesregierung und der privaten Bill & Melinda Gates Foundation sowie eine öffentlich-private Partnerschaft zwischen der mexikanischen Regierung und Nestlé werden auf ihre Chancen und Risiken untersucht.


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Gestiftete Entwicklung? Die Kooperation zwischen der deutschen Entwicklungspolitik und privaten Stiftungen

Bisher herrschte häufig ein unerschütterliches Vertrauen in die positive Rolle philanthropischer Stiftungen. Während immer wieder von spektakulären Großspenden durch Milliardäre und ihre Stiftungen berichtet wird, bleiben die damit verbundenen Risiken und Nebenwirkungen unerwähnt. In Deutschland steht die Auseinandersetzung über die entwicklungspolitischen Risiken und Nebenwirkungen der Zusammenarbeit mit philanthropischen Stiftungen, und dabei insbesondere mit der Gates-Stiftung, noch am Anfang. Kriterien und Standards für solche Kooperationen existieren auf Seite der Bundesregierung bisher nicht. Sie sind überfällig. Dieses Arbeitspapier gibt einen Überblick über die bestehenden Kooperationen der Bundesregierung mit privaten Stiftungen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit. Aufgrund ihrer Bedeutung konzentriert sich das Arbeitspapier dabei auf die Kooperation mit der Gates-Stiftung und beschreibt die Formen, Themenbereiche und den finanziellen Umfang der derzeitigen Kooperation. 


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Philanthropic Power and Development: Who shapes the agenda?

For the last several decades, increasing globalization of the world economy and waves of deregulation and privatization have facilitated the emergence and increased the power of private actors, particularly large transnational corporations. Companies with activities in dozens of countries and billion-dollar turnovers have acquired both great influence on the global economic system and significant political clout.This Working Paper begins to examine the role and impact of philanthropic foundations in development. It cannot discuss all aspects and concerns in detail, but addresses some of them by taking a closer look at the priorities and operations of two of the most prominent foundations, the Rockefeller Foundation and the Bill & Melinda Gates Foundation, in two crucial sectors, health and agriculture.


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FENSA – a fence against undue corporate influence?

After several years of intense discussions and negotiations, the World Health Assembly (WHA) adopted the World Health Organization’s Framework of Engagement  with non-State Actors (FENSA) on 28 May 2016. The establishment of the framework was a response to the growing concerns of many governments and civil society  organizations about the corporate influence on the World  Health Organization’s (WHO) normative and operational activities. Some observers regard FENSA as a major step forward and an adequate safeguard against undue private influence. Others criticize its principle of “inclusiveness” and the equal treatment of public interest and for-profit interest groups. It remains controversial if FENSA can serve as a blueprint for future regulatory frameworks of other UN agencies and programs in their engagement with non-State actors. This briefing paper provides an overview on the recently adopted framework. It outlines the process leading up to this document, presents the agreed provisions, describes lobbying attempts by the private sector, and discusses the final outcome.


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Analyse 72 Quo vadis WHO

Gesundheit ist Voraussetzung für die Entwicklung jedes Einzelnen und von Gesellschaften. Sie ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit, sondern vollständiges körperliches, geistiges und soziales Wohlbefinden. Aber die Unterschiede in den Gesundheitssystemen sind groß. Seit der Ebola-Krise engagiert sich die deutsche Bundesregierung im Bereich Globale Gesundheit stärker als zuvor. Mit einer Vielzahl an Sonderinitiativen und finanziellen Zusagen will sie Gesundheitssysteme insbesondere auf dem afrikanischen Kontinent verbessern. 2015 verabschiedete die Weltgemeinschaft außerdem die Agenda 2030 mit 17 nachhaltigen Entwicklungszielen. Um diese umzusetzen, müssen alle Akteure an einem Strang ziehen. Angesichts der steigenden Zahl von Akteuren in der internationalen Gesundheitspolitik ist es wesentlich, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als demokratisch legitimierte Sonderorganisation der Vereinten Nationen weltweit Normen und Standards für Gesundheit setzt und Aktivitäten in diesem Bereich koordiniert. Aber ist die WHO aktuell dazu noch in der Lage? Welche Rolle kann und soll sie zukünftig spielen?


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Dialogue 17 Le fardeau du gagne-pain

Pendant longtemps, du moins dans le domaine de la coopération au développement, le genre a été considéré comme un problème qui concerne principalement les femmes. Par conséquent, les efforts d’intégration de la dimension de genre ont été caractérisés par un accent mis sur les femmes. Cependant, un accent unilatéral sur les femmes ne parvient généralement pas à analyser la situation des femmes et des hommes ; elle ne tient pas non plus compte des rôles et des rapports de pouvoir existant entre les deux sexes. Les stéréotypes sexuels créent de la violence et de la peur et peuvent facilement mener à une infection par le VIH. Les initiatives qui soutiennent les hommes qui cherchent d’autres façons d’être des hommes (masculinités transformatrices) représentent un pas important dans la bonne direction. La masculinité ne doit plus être conceptualisée comme une manifestation d’hégémonie, mais comme une force transformatrice pour l’égalité des sexes et pour les sociétés fondées sur la réalisation des droits de l’homme. Dans ce contexte, il est important de réaliser que la masculinité peut être exprimée de différentes manières, qu’il n’existe pas seulement une masculinité, mais des masculinités diverses.


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Analysis 57 How a virus shattered the development of a whole country

For years and all over the world, Bread for the World (Brot für die Welt) and its partner organisations have campaigned for an improvement in the health situation and for equal access to appropriate, high-quality healthcare. When the West African countries Liberia, Sierra Leone and Guinea, were affected by the worst Ebola epidemic ever in 2014, Bread for the World’s partners also took action, raising awareness and providing basic healthcare. This report examines the impact of Ebola on nutrition in Liberia and highlights the long-term, initially unknown, consequences, those affected have to cope with. It is based on research and discussions with those affected, as well as with development aid workers, that were conducted in Liberia. The report shows how urgent it is to support the fight against poverty and hunger in West Africa.


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