Fachpublikationen

Geschlechtergerechtigkeit

Diese Publikationen von Brot für die Welt zum Thema Geschlechtergerechtigkeit können Sie als PDF (gut geeignet für das Lesen am Desktop) downloaden. Teilweise bieten wir die Publikationen auch im ePub-Format (gut geeignet für das Lesen auf mobilen Endgeräten und E-Readern) oder als Druckexemplar an.

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Maike Lukow Redakteurin für entwicklungspolitische Publikationen

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Profil 23: Policy Geschlechtergerechtigkeit verwirklichen

Diese Publikation dient der Fortführung, Weiterentwicklung und Umsetzung von Geschlechtergerechtigkeit bei Brot für die Welt und Diakonie Katastrophenhilfe sowie in Kooperation mit Partnerorganisationen. Sie umreist die geschlechterpolitischen Positionen und Strategien der beiden Organisationen im Kontext von Entwicklungspolitik und humanitärer Hilfe. Der Fokus liegt dabei auf der Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit, insbesondere dem Empowerment und der Gleichberechtigung von Frauen und Mädchen im Rahmen der kirchlichen Entwicklungszusammenarbeit.


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Dialogue 17 Le fardeau du gagne-pain

Pendant longtemps, du moins dans le domaine de la coopération au développement, le genre a été considéré comme un problème qui concerne principalement les femmes. Par conséquent, les efforts d’intégration de la dimension de genre ont été caractérisés par un accent mis sur les femmes. Cependant, un accent unilatéral sur les femmes ne parvient généralement pas à analyser la situation des femmes et des hommes ; elle ne tient pas non plus compte des rôles et des rapports de pouvoir existant entre les deux sexes. Les stéréotypes sexuels créent de la violence et de la peur et peuvent facilement mener à une infection par le VIH. Les initiatives qui soutiennent les hommes qui cherchent d’autres façons d’être des hommes (masculinités transformatrices) représentent un pas important dans la bonne direction. La masculinité ne doit plus être conceptualisée comme une manifestation d’hégémonie, mais comme une force transformatrice pour l’égalité des sexes et pour les sociétés fondées sur la réalisation des droits de l’homme. Dans ce contexte, il est important de réaliser que la masculinité peut être exprimée de différentes manières, qu’il n’existe pas seulement une masculinité, mais des masculinités diverses.


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Analysis 54 Women and malnutrition

Over two billion people in the world suffer from malnutrition, which is also called “silent hunger” or “hidden hunger”. Some 1.4 million of these are women. This study by Heike Spohr illustrates that girls and women are affected by malnutrition in a particular way. For example, the high global rates of anaemia show how often they suffer from iron deficiency. The assumption that women generally need fewer calories than men is also questionable: Many women and girls in developing countries carry out heavy physical work in agriculture and in the household and they therefore have a high need for both macronutrients and micronutrients that is often not adequately met. As a rule, women are also responsible for feeding their children and other relatives. However, when poverty and gender-based discrimination come together, entire families and often girls and women in particular are affected by hunger and malnutrition.

 

 


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Dialogue 17 The burden of breadwinning

For a long time, at least in the field of development cooperation, gender has been regarded as an issue that concerns mainly women. Consequently, gender mainstreaming efforts have been characterised by a focus on women. However, a one-sided focus on women usually fails to analyse the situation of both women and men; neither does it take account of existing gender roles and power relations between gender groups. Gender stereotyping creates violence and fear and can easily lead to HIV infection. Initiatives that support men who are searching for other ways of being men, for transformative masculinities, represent an important step in the right direction. Masculinity should no longer be conceptualised as a manifestation of hegemony but as a transformative force for gender equality and societies based on the realisation of human rights. In this context, it is important to realise that masculinity can be expressed in different ways, that there is not just one masculinity but diverse masculinities.


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VGGT from a Gender Perspective

Women need access to productive resources, education, health, income and employment in an environment free of violence in order to realise their human rights and attain gender equality. Considering the importance that secure land and property rights have for the lives of women and girls, Bread for the World and Oxfam welcome the fact that the “Voluntary Guidelines on the Responsible Governance of Tenure of Land, Fisheries and Forest in the Context of National Food Security” (VGGT) address gender equality. In this study a gender perspective is applied to the guidelines and the connections regarding gender issues are identified. The study provides evidence that the
guidelines acknowledge the importance of gender equality in land tenure in all activities related to the responsible governance of tenure.


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Frauen hungern anders

Geschlechtergerechtigkeit hilft gegen Stillen Hunger

Die Zahlen sind bestürzend: Mehr als zwei Milliarden Menschen, Frauen und Männer, Mädchen und Jungen leiden weltweit an Mangelernährung, auch als „Stiller Hunger“ bezeichnet. Weil sie fast ausschließlich Nahrungsmittel wie Mais, Maniok und polierten Reis essen, aber viel zu wenig Obst, Gemüse und tierische Nahrungsmittel, fehlt es den Betroffenen fortwährend an bestimmten essentiellen Mikronährstoffen wie Eisen, Jod und Vitamin A. Mangelernährung beeinträchtigt die Gesundheit und beraubt viele Menschen einer selbstbestimmten Zukunft. Jeder fünfte Mensch weltweit ist eine mangelernährte Frau oder ein Mädchen. Das bedeutet: Frauen und Mädchen sind vom Stillen Hunger in besonderer Weise betroffen. Um ihren arbeitsreichen Alltag zu bewerkstelligen, brauchen Frauen Kraft und Energie. In armen ländlichen Regionen sind sie es, die die Hauptlasten zur Versorgung ihrer Familien tragen und einen großen Teil kleinbäuerlicher Subsistenzarbeit leisten. Solche „Fürsorge-Arbeiten“ werden nicht entlohnt und sind zugleich überlebenswichtig für die Familien.

Welches sind die Ursachen für Mangelernährung bei Frauen? Warum trifft diese vor allem Frauen auf dem Land, die als Kleinbäuerinnen, Hirtinnen oder Fischerinnen Nahrung produzieren und ihre Familien gut ernähren wollen? Was muss geschehen, damit Frauen – in ökonomischer, sozialer und rechtlicher Hinsicht – gestärkt werden und Gleichberechtigung erzielt werden kann? Diese Studie von Brot für die Welt gibt Antworten.


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Analyse 54: Gleichberechtigung ist das beste Rezept gegen Mangelernährung

Jeder zwölfte Mensch auf der Welt ist ein mangelernährter Mann oder Junge, jeder fünfte eine mangelernährte Frau oder ein Mädchen. Mehr als zwei Milliarden Menschen leiden weltweit an Mangelernährung, auch als „Stiller Hunger“ oder „Versteckter Hunger“ bezeichnet. 1,4 Milliarden davon sind Frauen und Mädchen. Brot für die Welt nimmt deswegen in seiner 56. – 58. Spendenaktion das Thema Mangelernährung unter dem Motto „Satt ist nicht genug“ in den Blick. Denn das Menschenrecht auf Nahrung bedeutet nicht allein, dass genug auf dem
Teller ist, um satt zu werden, sondern dass alle Frauen, Männer und Kinder sich ausgewogen, nährstoff- und vitaminreich ernähren können.


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Aktuell 44 Mehr Gleichberechtigung durch Fairen Handel

Im Fairen Handel sollen Erzeugerinnen und Erzeuger für ihre Produkte von Fair- Handelsorganisationen durch festgelegte Mindestpreise abgesichert werden und ein verlässliches Einkommen unabhängig von schwankenden Weltmarktpreisen bekommen. Besonders Frauen werden häufig bei der Produktion von Gütern, beispielsweise in der Land- oder Textilwirtschaft, benachteiligt und in ihren Rechten verletzt.Doch Fairer Handel per se stellt noch keine Garantie für eine verbesserte gesellschaftliche Stellung von Frauen dar: Er kann ungleiche Geschlechterverhältnisse sogar verstärken, wenn Frauen beispielsweise zusätzlich zur Erwerbsarbeit und dem Haushalt auch noch umfangreiche Aufgaben in Fair-Handelsorganisationen übernehmen, ohne von ihren Partnern entlastet zu werden. Deswegen muss genau differenziert werden, welche Chancen und Risiken der Faire Handel für Frauen bietet.


Weltsichten-Dossier: Vertrauen auf die Kraft der Armen

50 Jahre Kooperation von Staat und Kirchen in der Entwicklungszusammenarbeit


Weltsichten-Dossier: Gemeinsam an der Seite der Armen

Anlässlich des 2. Ökumenischen Kirchentages stellen wir mit diesem Dossier ein Aufgabenfeld kirchlicher Weltverantwortung vor, in dem die Kirchen schon seit mehr als fünf Jahrzehnten erfolgreich und in enger Verbundenheit zusammenarbeiten: das gemeinsame Engagement für Frieden, Menschenrechte und Gerechtigkeit in der globalen Welt.

 

In der entwicklungsbezogenen Zusammenarbeit der Kirchen und ihrer Werke ist die evangelisch-katholische Ökumene bereits Wirklichkeit. Die großen Fragen der internationalen Gerechtigkeit und der Entwicklung werden von beiden Kirchen ähnlich beurteilt. Die Option für die Armen ist Kern der biblischen Botschaft.



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