Fachpublikationen

Frieden

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Maike Lukow Redakteurin für entwicklungspolitische Publikationen

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Analyse 70: Lebenslänglich für Diktator Hissène Habré

Am 30. Mai 2016 verurteilte ein Sondergericht im Senegal den im Exil lebenden ehemaligen Diktator des Tschads, Hissène Habré, wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen und Folter sowie Vergewaltigung und sexuelle Sklaverei. Zum ersten Mal in der Geschichte wurde damit ein einstiges Staatsoberhaupt in einem anderen Land wegen Menschenrechtsverbrechen vor Gericht gestellt. Der Fall wird als Meilenstein für Gerechtigkeit in Afrika gefeiert. Am 27. April 2017 bestätigte das Berufungsgericht das Urteil. Das Gericht fordert Habré außerdem auf, knapp 123 Millionen Euro Entschädigung an die Opfer zu zahlen. Dafür soll ein Treuhandfonds das bisher verschollene Vermögen des Diktators finden und verwalten.

Das  Außergewöhnliche  an  dem  Prozess  ist,  dass  er das Ergebnis „einer der weltweit beharrlichsten und hartnäckigsten Kampagnen für Gerechtigkeit“ ist. Einmalig an der Kampagne gegen Habré war auch, dass  die  Opfer  dabei  selbst  die  ganze  Zeit  im  Mittelpunkt  standen. 

Der  Prozess  gegen  Habré  zeigt,  dass  eine  Koalition aus Opfern und Nichtregierungsorganisationen eine  erfolgreiche  Strafverfolgung  eines  früheren  Staatsoberhaupts nach dem Prinzip der universellen Jurisdiktion erreichen kann. Dafür braucht es Beharrlichkeit und Kreativität.

Einige Aspekte des Habré-Prozesses werden in diesem Papier dargestellt. Das soll besonders all die bei ihrem  Kampf  unterstützen,  die  ihre  eigenen  Peiniger  vor Gericht bringen wollen.


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Analyse 67 Macht der Religionen

Die immense Bedeutung der Religion und der Religionen für die Entwicklungszusammenarbeit hat im letzten Jahrzehnt Regierungen und Hilfsorganisationen weltweit bewogen, das Verhältnis neu zu definieren. Nachdem beide Bereiche sich voneinander distanziert hatten, entdecken sie sich derzeit wieder neu. Im Blick auf Afrika bringt Hans Spitzeck seine Erfahrungen und Reflektionen in die Diskussion ein.


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Analyse 70 L'affaire Hissène Habré

Le 30 mai 2016, l’ancien dictateur du Tchad Hissène Habré fut condamné à la prison à perpétuité pour crimes contre l’humanité, crimes de guerre et torture, notamment pour violences sexuelles et viols, par un tribunal spécial sénégalais. Ce fut la première fois qu’un chef d’État étranger était jugé par les tribunaux d’un autre pays pour des violations des droits humains. L’affaire a largement été saluée comme un jalon pour la justice en Afrique, notamment par Le Monde qui la qualifia de « tournant pour la justice en Afrique ». L’affaire Habré montre qu’il est possible pour une coalition de victimes et d’ONG, avec ténacité et imagination, de créer les conditions politiques nécessaires pour traduire en justice un ancien chef d’État au nom de la compétence universelle. Cet article cherche à tirer certaines leçons de la campagne pour traduire Habré en justice, dans l’espoir d’aider d’autres personnes qui désirent s’organiser pour obliger leurs bourreaux à rendre des comptes.


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Facts 58 Promoting Development Rather Than Excluding People

Migration has moved to the top of the agenda of national and international politics. In Europe and Germany, development cooperation and humanitarian aid are increasingly considered in the light of migration policy interests. Scores of new programmes and tools are aimed at helping to combat the causes of flight and migration. But development policy goals are in danger of being subordinated to migration management. Migration movements result, for the most part, from inequality and injustice. These must be overcome, not with the primary goal to reduce migration, but rather to enable sustainable and viable development for everyone.


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Kleinwaffen in Kinderhänden

Die Rekrutierung und der Einsatz von Kindersoldaten gelten zu Recht als ein gravierender Verstoß gegen die Menschenrechte. Trotz internationaler Ächtung werden noch immer mehr als 250.000 Kinder weltweit von Konfliktparteien als Soldaten in bewaffneten Konflikten eingesetzt.Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass Deutschland den Kindesschutz und die Kinderrechte umfassend gewährleistet. Die Bundesrepublik hat zwar die wesentlichen internationalen Übereinkommen zum Schutz von Kindern unterzeichnet und ratifiziert. Das bedeutet aber keineswegs, dass Deutschland bezüglich der Kindersoldatenproblematik eine weiße Weste hat und nicht deutlich mehr für den Schutz von Kindern in bewaffneten Konflikten tun könnte. Diese Studie untersucht einen wesentlichen Teilaspekt der Kindersoldaten-Problematik: den Zusammenhang zwischen dem Missbrauch von Kindern als Soldaten und der deutschen Rüstungsexportpolitik.


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Analysis 70 The Habré Case - Updated Edition

On May 30, 2016, a special court in Senegal convicted the exiled former dictator of Chad Hissène Habré of crimes against humanity, war crimes and torture, including rape and sexual slavery. It was the first time ever that a head of state had been prosecuted in the courts of another country. The case was widely hailed as a milestone for justice in Africa. The Habré case shows that it is possible for a coalition of victims and NGOs, with tenacity and imagination, to create the conditions for a successful universal jurisdiction prosecution, even against a former head of state. This paper by Reed Brody seeks to highlight some of the lessons of the Habré campaign, in the hopes that it can assist others who are organizing to bring their tormentors to book.


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Analysis 60 Land Rights Matter! Anchors to Reduce Land Grabbing, Dispossession and Displacement

Within South East Asia a huge amount of arable land is already under concessions for large-scale projects by international and national companies. Intensification of the agricultural productivity through the enhancement of external investments is one priority of national policies towards food security and economic development. Where large parts of land are seized, land conflicts are numerous. The land ownership and tenure rights, mostly traditional and customary rights of the local people are often not respected, local villagers are evicted without fair compensation or forcefully displaced. The purpose of this comparative land policy study is, first, to provide a comprehensive overview of the current situation of statutory and customary land rights systems in six Southeast Asian countries, Cambodia, Indonesia, Lao PDR, Myanmar, Philippines and Vietnam and, second, to discuss the potential of national and international legal frameworks and guidelines to reduce land grabbing, dispossession and displacement in these countries.


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Zusammenfassung der Studie “The Weakest should not bear the Risk”

Ein großes Investitionsvorhaben in Sierra Leone steht vor dem Aus: im Sommer 2015 verkündet der Investor Addax Bioenergy Sierra Leone, Tochterunternehmen der Schweizer Addax&Oryx Group/AOG, dass die Produktion seiner Bioethanolfabrik heruntergefahren wird, im Frühjahr 2016 dann, dass das Werk ganz geschlossen wird und damit das Ende seines Projektes in der Region Makeni.

Wie es zu dem Scheitern des Projektes gekommen ist und welchen Einfluss die internationalen Finanzinstitutionen, die sich an der Förderung beteiligt hatten, im Laufe der letzten Jahre auf das Projekt genommen haben, ist bisher nicht ausreichend geklärt.

Eine Studie, in Auftrag gegeben von Brot für die Welt und Brot für Alle/Schweiz, weist nach, dass die Entwicklungsbanken ihre eigenen Finanzierungsstandards vor allem in Hinblick auf Transparenz und Beteiligung der Betroffenen nicht ausreichend nachgekommen sind und dass es hier Nachbesserungsbedarf gibt. Außerdem ist deutlich, dass die Lebenssituation für die Menschen vor Ort durch das Projekt und sein Scheitern Schaden genommen hat. Vor dem Hintergrund ihrer Standards müssten sich auch die Entwicklungsbanken dafür verantwortlich zeigen.


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Analysis 64 The Weakest Should not Bear the Risk

Holding the Development Finance Institutions responsible when private sector projects fail. The case of Addax Bioethanol in Sierra Leone.

Following the financial and food crisis in 2008 the phenomenon of land grabbing through large-scale investments in land leading to forcible displacement of rural population, increasing their food insecurity and disregarding Human Rights became a hot topic on the global agenda. At the same time it became clear, that more investments were needed into the agricultural sector to increase food security and secure agricultural productivity.

Under what conditions and if at all profit-oriented investments can lead to sustainable development and durable benefits for rural population is still under discussion. The most important question is which sort and form of investment is needed and by whom? Can there be  responsible investment from profit-oriented investors and what are requirements for those? Who is accountable to whom, for what and for how long?


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Dialogue 16 La religion dans un context de violence

L’utilisation d’identités religieuses pour expliquer des conflits politiques a augmenté depuis la fin de l’affrontement Est-Ouest. Après le renforcement d’Al-Qaïda, de l’Etat Islamique et de Boko Haram, la perception publique a changé et l’on a souvent associé une conviction religieuse avec terreur, radicalisation et violence. Cela a pour conséquence que la religion est de plus en plus perçue comme une source des conflits. Des disparités sociales de plus en plus importantes et la destruction du tissu social qui en résulte dans beaucoup de sociétés augmentent, tout comme des luttes de pouvoir politique et de contrôle de ressources naturelles ; et ceci aussi bien à l’intérieur des États qu’entre les États. Le rôle de la religion et des acteurs religieux dans ces conflits reste ambivalent car ils peuvent avoir une influence promotrice de paix aussi bien qu’aggraver des conflits.


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