Fachpublikationen

Flucht und Migration

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Maike Lukow Redakteurin für entwicklungspolitische Publikationen

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Flyer Fluchtursachen

Weltweit sind laut dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationenüber 65 Millionen Menschen auf der Flucht, mehr als am Ende des Zweiten Weltkrieges. Davon haben fast zwei Drittel nicht einmal die eigenen Staatsgrenzen überwunden. Die allerwenigsten erreichen Europa, sei es, weil sie auf eine baldige Rückkehr hoffen oder weil sie schlicht keine Möglichkeit haben, hierherzukommen. Dabei sind die Politik der EU und ihrer Mitgliedstaaten ebenso wie die hiesige Lebens- und Produktionsweise auf vielfältige Weise mitverantwortlich dafür, dass weltweit Menschen ihr Zuhause verlassen. Im Jahr 2015 öffneten sich die Grenzen Europas für einen Moment. Rund eine Million Schutzsuchende kam in kurzer Zeit hier an. Doch der Moment der Offenheit währte nicht lang und die „Willkommenskultur“ ist – zumindest bei den meisten Entscheidungsträger_ innen – längst in ihr Gegenteil umgeschlagen. Gleichzeitig hat der Begriff der „Fluchtursachenbekämpfung“ Einzug in die politische Agenda gehalten – oder eher in die Rhetorik. Tatsächlich wird das politische Gebot, jene Verhältnisse zu überwinden, die Menschen weltweit in die Flucht treiben, in der herrschenden Flüchtlings- und Migrationspolitik instrumentalisiert und missbraucht. Was meinen die EU und Deutschland wirklich, wenn sie von „Fluchtursachenbekämpfung“ sprechen?


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Standpunkt Flucht(ursachen)bekämpfung

360 Tote vor der Küste von Lampedusa – das war 2013 noch eine Nachricht, die für Schlagzeilen sorgte. Italiens Präsident organisierte ein Staatsbegräbnis. Im Vorwort der 2014 gemeinsam von Brot für die Welt, medico international und PRO ASYL veröffentlichten Studie „Im Schatten der Zitadelle“ verweisen wir auf die Tragödie und fordern: „Das Sterben an den europäischen Außengrenzen muss aufhören.“ Seither ist die Zahl der Toten jedoch von Jahr zu Jahr gestiegen. Umso notwendiger ist es, dass Brot für die Welt, medico international und PRO ASYL auch weiterhin gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen die Konsequenzen der EU-Politik für Schutzsuchende und für die Situation in Herkunfts- und Transitländern im Blick behalten.


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Aktuell 59 Grenzenlose Verantwortung

Es hat lange gedauert, bis das Thema Migration seinen Weg auf die globale Agenda gefunden hat – geht es doch bei der Frage der Gewährung des Zutritts zum Territorium um einen zentralen Hoheitsbereich der Nationalstaaten. Angesichts zunehmender weltweiter Flucht- und Migrationsbewegungen sahen sich vor allem die Zielländer unter Druck, im Eiltempo die Weichen für eine globale Migrations- und Flüchtlingspolitik zu stellen. Dazu veranstalteten die Vereinten Nationen im September 2016 zwei aufeinanderfolgende Gipfel im Rahmen der UN-Generalversammlung. Außerdem beschloss die UN-Vollversammlung die Erarbeitung zweier globaler Rahmenwerke (Global Compacts): eines zu geteilter Verantwortung in Flüchtlingskrisen, ein zweites für „sichere, geordnete und reguläre Migration“ (Global Compact on Migration). In Deutschland haben diese globalen Prozesse bislang wenig Beachtung gefunden. Mit dem im Sommer in Berlin stattfindenden Globalen Forum für Migration und Entwicklung (Global Forum on Migration and Development, GFMD) könnte sich das ändern.


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Facts 58 Promoting Development Rather Than Excluding People

Migration has moved to the top of the agenda of national and international politics. In Europe and Germany, development cooperation and humanitarian aid are increasingly considered in the light of migration policy interests. Scores of new programmes and tools are aimed at helping to combat the causes of flight and migration. But development policy goals are in danger of being subordinated to migration management. Migration movements result, for the most part, from inequality and injustice. These must be overcome, not with the primary goal to reduce migration, but rather to enable sustainable and viable development for everyone.


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Aktuell 58 Entwicklung fördern statt Menschen ausgrenzen

Migration ist zum Top-Thema auf der Tagesordnung der nationalen und internationalen Politik avanciert. In Deutschland und Europa werden Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe zunehmend im Lichte migrationspolitischer Interessen beurteilt. Zahlreiche neue Programme und Instrumente sollen dazu beitragen, die Ursachen für Flucht und Migration zu bekämpfen. Dabei drohen entwicklungspolitische Zielsetzungen der Migrationssteuerung untergeordnet zu werden. Migrationsbewegungen sind vor allem Folge bestehender Ungleichheiten und Ungerechtigkeit. Sie gilt es zu beseitigen – allerdings nicht mit dem vorrangigen Ziel, Migration zu reduzieren, sondern um eine zukunftsfähige, nachhaltige Entwicklung für alle zu ermöglichen.


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Weltsichten-Dossier: Neue Wege gehen

Migration gestalten - nicht verhindern.

Menschen überwinden internationale Grenzen auf der Suche nach einem besseren Leben oder um vor Gefahren für Leib und Leben zu flüchten - seit Menschengedenken. Oder sie werden als Arbeitskräfte angeworben. So sind unsere Urahnen nach Brasilien gelangt oder Polen und Südkoreaner in den Ruhrpott. Trotz ihrer Allgegenwart wird Migration aber nicht als selbstverständlich akzeptiert. Alle Bemühungen sind auf Verhinderung ausgerichtet. Den Ursachen von Flucht, Vertreibung und anderer unfreiwilliger Aufgabe der Heimat entgegen zu wirken, ist wichtig. Dabei dürfen aber solche Ansätze nicht als allgemeine Strategie zur Verhinderung von Migration missverstanden werden.

Dieses Weltsichten-Dossier möchte Ihnen sinnvolle praktische Ansätze für den konstruktiven Umgang mit Migration vorstellen und damit einen diskursiven Prozess fördern, der internationale und nationale Perspektiven zusammenbringt.


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Out of sight, out of mind: Externalisation and regionalisation of migration and refugee policies

Since the summer of 2015 hundreds of thousands of asylum seekers have crossed European borders. Europe’s heads of state and governments are now doing everything in their powers to gain control over the movements of those fleeing and migrating: The route via the Balkans is officially closed and deportations to Turkey have started. The relocation of border controls to countries of transit and origin – to Turkey, but also to Western and Eastern African countries – is at the centre of the EU strategy. Meanwhile people keep dying in high numbers at Europe’s external borders, and the EU is prepared to sacrifice the individual right to asylum for its policy of securitisation and control. There is an urgent need for concerted answers from civil society.


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Aus den Augen, aus dem Sinn

Seit dem Sommer 2015 haben Hunderttausende Schutzsuchende europäische Grenzen überwunden. Die europäischen Staats- und Regierungschefs setzen seither alles daran, Kontrolle über die Flucht- und Migrationsbewegungen zu gewinnen: die offizielle Route über den Balkan ist blockiert, die Abschiebungen in die Türkei haben begonnen. Zentrale Strategie der EU ist die Vorverlagerung von Grenzkontrollen in Transit- und Herkunftsländer – in die Türkei, aber auch bis weit in west- und ostafrikanische Staaten. An Europas Außengrenzen geht das Massensterben weiter, die EU ist bereit, das individuelle Recht auf Asyl ihrer Politik der Versicherheitlichung und Abwehr zu opfern. Konzertierte Antworten aus der Zivilgesellschaft sind dringend geboten.


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Vom Klimawandel vertrieben

Migration und Flucht infolge des Klimawandels


À l'ombre de la citadelle

Studie von Brot für die Welt, Medico International und Pro Asyl über den Einfluss des Europäischen Migrationsregimes auf "Drittstaaten" - französische Version



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