Fachpublikationen

Finanzen, Handel, Weltwirtschaft

Hier finden Sie Publikationen zu den Themen Finanzen, Handel und Weltwirtschaft von Brot für die Welt. Sie können diese Beiträge als PDF (gut geeignet für das Lesen am Desktop) downloaden. Teilweise bieten wir die Publikationen auch im ePub-Format (gut geeignet für das Lesen auf mobilen Endgeräten und E-Readern) oder als Druckexemplar an.

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Maike Lukow Redakteurin für entwicklungspolitische Publikationen

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Analysis 74: Financing Infrastructure in Developing Countries Through Public-Private Partnerships

Since the world’s governments adopted the 2030 Agenda and its 17 Sustainable Development Goals (SDGs), they declare that a massive increase of investment, including in public infrastructure, would be required to realize the economic, social and environmental goals. Normally, governments pay for their long-term investments in infrastructure and other public services by first borrowing the necessary funds and then repaying them over the life of the investment out of their fiscal revenues. Developing countries may borrow from development institutions like the World Bank and other development banks or by issuing bonds that are purchased mainly by pension funds and other institutional investors. However, concerns about unsustainable debt levels of many developing countries, on one side, and concerns about low returns on bonds owing to the low-interest rate environment internationally, on the other, have turned government attention to alternate means for organizing and financing infrastructure investment.

The key question is whether mechanisms might be available that would yield more revenue for creditors while guiding more private funds into public-interest investment. Public-private partnerships (PPPs) are such a mechanism and are now favoured internationally for infrastructure investment.

We present this discussion paper as a starting point for civil society and governments to engage in thinking about how to design public-private partnerships in a way that can best serve society and the environment. This notwithstanding, the views and opinions expressed herein are those of the authors and do not necessarily reflect the views of Bread for the World (Brot für die Welt).


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Analyse 66 Klimawandel und Grünes Geld

Seit wenigen Jahren führen Klimaexperten im seltenen Schulterschluss mit Finanzfachleuten einen politischen Diskurs an, der mit der „Divestment“-Bewegung in den USA seinen Anfang genommen hat und es mittlerweile in die internationalen Foren der G7, G20 und UN geschafft hat. Im Zentrum dieser jungen Debatte steht die Frage, welche finanziellen Folgen der Klimawandel mit sich bringt. Aktuell richtet sich die Divestment-Kampagne gegen den fossilen Energiesektor, vor allem gegen Kohle- und zunehmend auch Ölunternehmen. Private und öffentliche Investoren werden aufgerufen, klimaschädliche Investitionen einzustellen. Den betroffenen Unternehmen drohen Reputationsrisiken, langfristig sogar finanzielle Schäden, wenn sich die globale Erwärmung ungebremst fortsetzt. Unternehmen und Investoren müssen sich also die Frage stellen: Ist eine Wette auf eine fossile Zukunft und gegen Klima, Politik und Gesellschaft eine gute Wette?


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Aktuell 55 SDGs und Welthandel: Vom Gegensatz zum Gleichklang

Internationale Handels- und Investitionspolitik ist weltweit ins Zentrum öffentlicher Debatten gerückt. Das ist ein Ergebnis der Verhandlungen über das Transatlantische Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA, das EU-Kanada-Abkommen CETA sowie das Transpazifische Partnerschaftsabkommen TPP. Nicht nur bei uns, auch in zahlreichen Ländern des Südens stößt die in den geplanten Handelsabkommen forcierte Investitionsschutzpolitik auf zunehmenden Widerspruch und Widerstand. Handelspolitik ist dann zukunftsfähig, wenn sie eine ausgewogene, solide, selbstbestimmte wirtschaftliche und soziale Entwicklung für alle Länder fördert. Ebnen die globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) den Weg zu einer besseren Handelspolitik?


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Dialog 18 Konfliktstoff Rohstoffe

Trotz globaler Wirtschafts- und Finanzkrisen sind Rohstoffe weltweit mehr gefragt als je zuvor. Mit der  Globalisierung von Produktionsprozessen und Dienstleistungen ab den 1980er Jahren ist der weltweite  Verbrauch an mineralischen und energetischen Rohstoffen um über 80 Prozent gestiegen. Grundsätzlich kann der Abbau natürlicher Rohstoffe der Wirtschaft eines Landes und auch dem sozialen Fortschritt seiner Bevölkerung dienen. Eine solche Entwicklung ist allerdings an eine Reihe ökonomischer, politischer und rechtlicher Bedingungen geknüpft, die in den meisten Entwicklungs- und Schwellenländern nicht gegeben sind. Diese Publikation untersucht und bewertet vier langjährige, transnationale, zivilgesellschaftliche Dialog- und Kampagnenprozesse mit Unternehmen und multilateralen Institutionen. Diese Auswertung soll dazu beitragen, die Wirkungen, Dynamiken und Fallstricke der Dialogprozesse besser zu verstehen und daraus Rückschlüsse für künftige transnationale Programme zu ziehen.


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Zusammenfassung der Studie “The Weakest should not bear the Risk”

Ein großes Investitionsvorhaben in Sierra Leone steht vor dem Aus: im Sommer 2015 verkündet der Investor Addax Bioenergy Sierra Leone, Tochterunternehmen der Schweizer Addax&Oryx Group/AOG, dass die Produktion seiner Bioethanolfabrik heruntergefahren wird, im Frühjahr 2016 dann, dass das Werk ganz geschlossen wird und damit das Ende seines Projektes in der Region Makeni.

Wie es zu dem Scheitern des Projektes gekommen ist und welchen Einfluss die internationalen Finanzinstitutionen, die sich an der Förderung beteiligt hatten, im Laufe der letzten Jahre auf das Projekt genommen haben, ist bisher nicht ausreichend geklärt.

Eine Studie, in Auftrag gegeben von Brot für die Welt und Brot für Alle/Schweiz, weist nach, dass die Entwicklungsbanken ihre eigenen Finanzierungsstandards vor allem in Hinblick auf Transparenz und Beteiligung der Betroffenen nicht ausreichend nachgekommen sind und dass es hier Nachbesserungsbedarf gibt. Außerdem ist deutlich, dass die Lebenssituation für die Menschen vor Ort durch das Projekt und sein Scheitern Schaden genommen hat. Vor dem Hintergrund ihrer Standards müssten sich auch die Entwicklungsbanken dafür verantwortlich zeigen.


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Analysis 64 The Weakest Should not Bear the Risk

Holding the Development Finance Institutions responsible when private sector projects fail. The case of Addax Bioethanol in Sierra Leone.

Following the financial and food crisis in 2008 the phenomenon of land grabbing through large-scale investments in land leading to forcible displacement of rural population, increasing their food insecurity and disregarding Human Rights became a hot topic on the global agenda. At the same time it became clear, that more investments were needed into the agricultural sector to increase food security and secure agricultural productivity.

Under what conditions and if at all profit-oriented investments can lead to sustainable development and durable benefits for rural population is still under discussion. The most important question is which sort and form of investment is needed and by whom? Can there be  responsible investment from profit-oriented investors and what are requirements for those? Who is accountable to whom, for what and for how long?


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Analysis 59 Development banks and their key roles

Supporting investment, structural transformation and sustainable development

The 2030 Agenda for Sustainable Development, adopted at the United Nations in 2015 requires a massive increase of investment around the world. To reach this goal the world’s governments will have to design sustainability strategies and increase public support for them, and the international institutions like the World Bank and other development banks will have to support these efforts through increased technical assistance and financial support.

This paper discusses development banks as an instrument for guiding private flows as key to implement the 2030 Agenda for Sustainable Development, as well as the AAAA. We present this discussion paper as a starting point for civil society and governments to engage in thinking on how to remodel public development banks in a way that they can serve society and the environment.


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Wirtschaft Macht Politik

Brot für die Welt, das Global Policy Forum und MISEREOR warnen vor dem wachsenden Einfluss der Wirtschaftslobby in der internationalen Politik. In der Publikation Wirtschaft Macht Politik zeigen Brot für die Welt, das Global Policy Forum und MISEREOR an konkreten Beispielen, wie privatwirtschaftliche Akteure den Diskurs in bestimmten Politikprozessen beeinflussen und damit immer wieder versuchen, die Durchsetzung verbindlicher Unternehmensstandards im Umwelt-, Sozial- und Menschenrechtsbereich zu verhindern.


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Menschenrechtliche Sorgfalt ist machbar

Die menschenrechtliche Sorgfaltspflicht von Unternehmen ist ein relativ neuer Terminus, aber das damit verbundene Anliegen besteht seit Jahrzehnten: Unternehmen sollen bei ihrem weltweiten Handeln die Menschenrechte achten. Zentraler Referenzrahmen für die menschenrechtliche Sorgfaltspflicht von Unternehmen sind die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte, die die Bundesregierung bis Juni 2016 mit einem Nationalen Aktionsplan umsetzen will. Die Publikation beleuchtet, wie die Umsetzungspraxis menschenrechtlicher Sorgfaltspflicht in Unternehmen aussieht, wie viel Aufwand und Kosten entstehen und wie sich gesetzliche Vorgaben, wie beispielsweise der Dodd-Frank Act in den USA, auf die Umsetzung auswirken. Sie geht praktischen Bedenken, die insbesondere viele Verbände im Namen der Unternehmen in den letzten Monaten äußerten, nach und zeigt potenzielle Lösungen auf. Befragt wurden Unternehmen, aber auch Unternehmensberater/innen und Menschenrechtsexpert/innen. Die Erfahrungsberichte zeigen auf, dass sich sowohl komplexe, große und multinationale Unternehmen als auch kleinste KMU ihrer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht stellen können. Diese Publikation soll einen konstruktiven Beitrag zur Debatte um die Gestaltung des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte leisten


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Analyse 55 Mein Auto, mein Hähnchen, mein Kleid - Wer zahlt den Preis für unseren grenzenlosen Konsum?

Das halbe Hähnchen vom Grill für 2,99 Euro oder eine Hose für zehn Euro: Viele Konsumgüter gibt es mittlerweile für sehr wenig Geld. Die Preise für Waren des täglichen Bedarfs sind in den vergangenen Jahrzehnten im Verhältnis zu Arbeitslohn und Arbeitszeit erheblich gesunken. Wie kam es zu diesem Preisrückgang? Neben Automatisierung und Intensivierung der Landwirtschaft steckt eine wesentliche Antwort in einem Wort mit 14 Buchstaben: Globalisierung. Die Waren in hiesigen Geschäften stammen ganz oder teilweise aus Fabriken irgendwo auf der Welt. Rohstoffe und Vorprodukte haben sehr weite Wege zurückgelegt. In den Entwicklungs- und Schwellenländern sind die Abbaukosten für Rohstoffe und die Löhne der Beschäftigten niedrig. Davon profitieren neben den Endverbrauchern und -verbraucherinnen auch die transnational agierenden Unternehmen.
Die Kosten für unsere Niedrigpreise bezahlen vor allem die Menschen, die fernab der westlichen Metropolen leben: minderjährige Baumwollpflücker und -pflückerinnen in Usbekistan, Näher und Näherinnen in den Textilfabriken von Bangladesch, die regelmäßig unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen bis zu 16 Stunden am Tag schuften, Minenarbeiter in Brasilien, die das Erz abbauen, aus denen deutsche Autos gebaut werden, oder von ihrem Land Vertriebene in Paraguay, die nicht wissen, wie sie sich ernähren sollen, seitdem auf ihren Feldern nur noch Tierfutter wächst. Aber auch in Europa bauen die Regierungen zunehmend die Rechte von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen ab und drücken die Löhne.


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