Fachpublikationen

Finanzen, Handel, Weltwirtschaft

Hier finden Sie Publikationen zu den Themen Finanzen, Handel und Weltwirtschaft von Brot für die Welt. Sie können diese Beiträge als PDF (gut geeignet für das Lesen am Desktop) downloaden. Teilweise bieten wir die Publikationen auch im ePub-Format (gut geeignet für das Lesen auf mobilen Endgeräten und E-Readern) oder als Druckexemplar an.

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Maike Lukow Redakteurin für entwicklungspolitische Publikationen

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Analysis 81: Sustainably Financing Social Protection Floors

Social protection systems must be fiscally sustainable so they will provide all residents with adequate social protection in all the challenging situations over the life cycle that pose a risk to livelihood security now and in the future. This is often not the case. Tax-based financing is needed to pay for “social protection floors” (SPFs), which are the parts of social protection that seek to provide at least a basic level of protection for all residents against each of the main contingencies along the life cycle, as defined in the 2012 Social Protection Floors Recommendation 202 of the International Labour Organization. To help address that challenge, the present paper focuses on how countries may assure the sustainable financing of social protection floors toward a permanent role in national development, planning and taxation.


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Analyse 80: The allure and pitfalls of market based finance for sustainable development

In 2015, world governments adopted the 2030 Agenda with its 17 sustainable development goals (Sustainable Development Goals). In 2015  they agreed in Addis Ababa, that funding for the investments needed to implement the 2030 Agenda and related policy objectives would be broadly funded. Key donor countries have not made any public funding efforts yet, instead they are looking for ways to boost private funding for this investment, both domestically and abroad. However, it is uncertain whether the current mix of political incentives and disincentives will encourage the necessary funding.


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Analyse 75: Edles Metall – Unwürdiger Abbau

2012 streikten die Bergarbeiter eines südafrikanischen Platinbergwerks in Marikana für höhere Löhne und menschenwürdige Lebensbedingungen. Der Streik wurde von der lokalen Polizei brutal aufgelöst, 35 Arbeiter wurden erschossen, 78 verletzt. Bis heute hat sich für die Bergarbeiter aus Marikana wenig verbessert. Die Arbeit in der Mine ist hart und gefährlich. Die Bergarbeiter leben mit ihren Familien in Blechhütten ohne Strom, fließend Wasser und Kanalisation und ohne Schutz vor den Umweltverschmutzungen, die durch den Bergbau verursacht werden. Die Studie veranschaulicht die negativen Auswirkungen des Platinabbaus in Südafrika und weist auf die Verantwortung deutscher Unternehmen hin.


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Analysis 74: Financing Infrastructure in Developing Countries Through Public-Private Partnerships

Since the world’s governments adopted the 2030 Agenda and its 17 Sustainable Development Goals (SDGs), they declare that a massive increase of investment, including in public infrastructure, would be required to realize the economic, social and environmental goals. Normally, governments pay for their long-term investments in infrastructure and other public services by first borrowing the necessary funds and then repaying them over the life of the investment out of their fiscal revenues. Developing countries may borrow from development institutions like the World Bank and other development banks or by issuing bonds that are purchased mainly by pension funds and other institutional investors. However, concerns about unsustainable debt levels of many developing countries, on one side, and concerns about low returns on bonds owing to the low-interest rate environment internationally, on the other, have turned government attention to alternate means for organizing and financing infrastructure investment.

The key question is whether mechanisms might be available that would yield more revenue for creditors while guiding more private funds into public-interest investment. Public-private partnerships (PPPs) are such a mechanism and are now favoured internationally for infrastructure investment.

We present this discussion paper as a starting point for civil society and governments to engage in thinking about how to design public-private partnerships in a way that can best serve society and the environment. This notwithstanding, the views and opinions expressed herein are those of the authors and do not necessarily reflect the views of Bread for the World (Brot für die Welt).


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Analyse 66 Klimawandel und Grünes Geld

Seit wenigen Jahren führen Klimaexperten im seltenen Schulterschluss mit Finanzfachleuten einen politischen Diskurs an, der mit der „Divestment“-Bewegung in den USA seinen Anfang genommen hat und es mittlerweile in die internationalen Foren der G7, G20 und UN geschafft hat. Im Zentrum dieser jungen Debatte steht die Frage, welche finanziellen Folgen der Klimawandel mit sich bringt. Aktuell richtet sich die Divestment-Kampagne gegen den fossilen Energiesektor, vor allem gegen Kohle- und zunehmend auch Ölunternehmen. Private und öffentliche Investoren werden aufgerufen, klimaschädliche Investitionen einzustellen. Den betroffenen Unternehmen drohen Reputationsrisiken, langfristig sogar finanzielle Schäden, wenn sich die globale Erwärmung ungebremst fortsetzt. Unternehmen und Investoren müssen sich also die Frage stellen: Ist eine Wette auf eine fossile Zukunft und gegen Klima, Politik und Gesellschaft eine gute Wette?


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Aktuell 55 SDGs und Welthandel: Vom Gegensatz zum Gleichklang

Internationale Handels- und Investitionspolitik ist weltweit ins Zentrum öffentlicher Debatten gerückt. Das ist ein Ergebnis der Verhandlungen über das Transatlantische Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA, das EU-Kanada-Abkommen CETA sowie das Transpazifische Partnerschaftsabkommen TPP. Nicht nur bei uns, auch in zahlreichen Ländern des Südens stößt die in den geplanten Handelsabkommen forcierte Investitionsschutzpolitik auf zunehmenden Widerspruch und Widerstand. Handelspolitik ist dann zukunftsfähig, wenn sie eine ausgewogene, solide, selbstbestimmte wirtschaftliche und soziale Entwicklung für alle Länder fördert. Ebnen die globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) den Weg zu einer besseren Handelspolitik?


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Dialog 18 Konfliktstoff Rohstoffe

Trotz globaler Wirtschafts- und Finanzkrisen sind Rohstoffe weltweit mehr gefragt als je zuvor. Mit der  Globalisierung von Produktionsprozessen und Dienstleistungen ab den 1980er Jahren ist der weltweite  Verbrauch an mineralischen und energetischen Rohstoffen um über 80 Prozent gestiegen. Grundsätzlich kann der Abbau natürlicher Rohstoffe der Wirtschaft eines Landes und auch dem sozialen Fortschritt seiner Bevölkerung dienen. Eine solche Entwicklung ist allerdings an eine Reihe ökonomischer, politischer und rechtlicher Bedingungen geknüpft, die in den meisten Entwicklungs- und Schwellenländern nicht gegeben sind. Diese Publikation untersucht und bewertet vier langjährige, transnationale, zivilgesellschaftliche Dialog- und Kampagnenprozesse mit Unternehmen und multilateralen Institutionen. Diese Auswertung soll dazu beitragen, die Wirkungen, Dynamiken und Fallstricke der Dialogprozesse besser zu verstehen und daraus Rückschlüsse für künftige transnationale Programme zu ziehen.


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Zusammenfassung der Studie “The Weakest should not bear the Risk”

Ein großes Investitionsvorhaben in Sierra Leone steht vor dem Aus: im Sommer 2015 verkündet der Investor Addax Bioenergy Sierra Leone, Tochterunternehmen der Schweizer Addax&Oryx Group/AOG, dass die Produktion seiner Bioethanolfabrik heruntergefahren wird, im Frühjahr 2016 dann, dass das Werk ganz geschlossen wird und damit das Ende seines Projektes in der Region Makeni.

Wie es zu dem Scheitern des Projektes gekommen ist und welchen Einfluss die internationalen Finanzinstitutionen, die sich an der Förderung beteiligt hatten, im Laufe der letzten Jahre auf das Projekt genommen haben, ist bisher nicht ausreichend geklärt.

Eine Studie, in Auftrag gegeben von Brot für die Welt und Brot für Alle/Schweiz, weist nach, dass die Entwicklungsbanken ihre eigenen Finanzierungsstandards vor allem in Hinblick auf Transparenz und Beteiligung der Betroffenen nicht ausreichend nachgekommen sind und dass es hier Nachbesserungsbedarf gibt. Außerdem ist deutlich, dass die Lebenssituation für die Menschen vor Ort durch das Projekt und sein Scheitern Schaden genommen hat. Vor dem Hintergrund ihrer Standards müssten sich auch die Entwicklungsbanken dafür verantwortlich zeigen.


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Analysis 64 The Weakest Should not Bear the Risk

Holding the Development Finance Institutions responsible when private sector projects fail. The case of Addax Bioethanol in Sierra Leone.

Following the financial and food crisis in 2008 the phenomenon of land grabbing through large-scale investments in land leading to forcible displacement of rural population, increasing their food insecurity and disregarding Human Rights became a hot topic on the global agenda. At the same time it became clear, that more investments were needed into the agricultural sector to increase food security and secure agricultural productivity.

Under what conditions and if at all profit-oriented investments can lead to sustainable development and durable benefits for rural population is still under discussion. The most important question is which sort and form of investment is needed and by whom? Can there be  responsible investment from profit-oriented investors and what are requirements for those? Who is accountable to whom, for what and for how long?


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Analysis 59 Development banks and their key roles

Supporting investment, structural transformation and sustainable development

The 2030 Agenda for Sustainable Development, adopted at the United Nations in 2015 requires a massive increase of investment around the world. To reach this goal the world’s governments will have to design sustainability strategies and increase public support for them, and the international institutions like the World Bank and other development banks will have to support these efforts through increased technical assistance and financial support.

This paper discusses development banks as an instrument for guiding private flows as key to implement the 2030 Agenda for Sustainable Development, as well as the AAAA. We present this discussion paper as a starting point for civil society and governments to engage in thinking on how to remodel public development banks in a way that they can serve society and the environment.


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