Fachpublikationen

Ernährung, Wasser, Landwirtschaft

Diese Beiträge von Brot für die Welt zu den Themen Ernährung, Wasser und Landwirtschaft können Sie als PDF (gut geeignet für das Lesen am Desktop) downloaden. Teilweise bieten wir die Publikationen auch im ePub-Format (gut geeignet für das Lesen auf mobilen Endgeräten und E-Readern) oder als Druckexemplar an.

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Maike Lukow Redakteurin für entwicklungspolitische Publikationen

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Stadt Land Essen - Wer ernährt in Zukunft die Städte?

Immer mehr Menschen ziehen vom Land in die Stadt – in der Hoffnung, dort Arbeit und ein besseres Leben zu finden. Doch oft endet ihr Traum in schlecht bezahlten und unsicheren Arbeitsverhältnissen und im Slum. Häufig reicht ihr Einkommen nicht aus, um gesunde Nahrungsmittel zu kaufen.

Die großen Nahrungsmittelkonzerne bewerben besonders in Schwellen- und Entwicklungsländern importierte und stark verarbeitete Produkte – weil diese vermeintlich hochwertiger, moderner und gesünder sind als herkömmliche lokale Nahrungsmittel. Dabei enthalten lokal erzeugte Produkte oft sehr viel mehr Nährstoffe.

Dafür dass Menschen sich auch in der Stadt ausreichend, gesund und vielfältig ernähren können, setzt sich Brot für die Welt gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen auf der ganzen Welt ein. Diese Broschüre ein wichtiger Schritt, um den Dialog über die Ernährung unserer Städte anzuregen. Und dabei geht es nicht nur um die ferne Zukunft. Die Zukunft ist jetzt.


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Analysis 60 Land Rights Matter! Anchors to Reduce Land Grabbing, Dispossession and Displacement

Within South East Asia a huge amount of arable land is already under concessions for large-scale projects by international and national companies. Intensification of the agricultural productivity through the enhancement of external investments is one priority of national policies towards food security and economic development. Where large parts of land are seized, land conflicts are numerous. The land ownership and tenure rights, mostly traditional and customary rights of the local people are often not respected, local villagers are evicted without fair compensation or forcefully displaced. The purpose of this comparative land policy study is, first, to provide a comprehensive overview of the current situation of statutory and customary land rights systems in six Southeast Asian countries, Cambodia, Indonesia, Lao PDR, Myanmar, Philippines and Vietnam and, second, to discuss the potential of national and international legal frameworks and guidelines to reduce land grabbing, dispossession and displacement in these countries.


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Zusammenfassung der Studie “The Weakest should not bear the Risk”

Ein großes Investitionsvorhaben in Sierra Leone steht vor dem Aus: im Sommer 2015 verkündet der Investor Addax Bioenergy Sierra Leone, Tochterunternehmen der Schweizer Addax&Oryx Group/AOG, dass die Produktion seiner Bioethanolfabrik heruntergefahren wird, im Frühjahr 2016 dann, dass das Werk ganz geschlossen wird und damit das Ende seines Projektes in der Region Makeni.

Wie es zu dem Scheitern des Projektes gekommen ist und welchen Einfluss die internationalen Finanzinstitutionen, die sich an der Förderung beteiligt hatten, im Laufe der letzten Jahre auf das Projekt genommen haben, ist bisher nicht ausreichend geklärt.

Eine Studie, in Auftrag gegeben von Brot für die Welt und Brot für Alle/Schweiz, weist nach, dass die Entwicklungsbanken ihre eigenen Finanzierungsstandards vor allem in Hinblick auf Transparenz und Beteiligung der Betroffenen nicht ausreichend nachgekommen sind und dass es hier Nachbesserungsbedarf gibt. Außerdem ist deutlich, dass die Lebenssituation für die Menschen vor Ort durch das Projekt und sein Scheitern Schaden genommen hat. Vor dem Hintergrund ihrer Standards müssten sich auch die Entwicklungsbanken dafür verantwortlich zeigen.


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Analysis 64 The Weakest Should not Bear the Risk

Holding the Development Finance Institutions responsible when private sector projects fail. The case of Addax Bioethanol in Sierra Leone.

Following the financial and food crisis in 2008 the phenomenon of land grabbing through large-scale investments in land leading to forcible displacement of rural population, increasing their food insecurity and disregarding Human Rights became a hot topic on the global agenda. At the same time it became clear, that more investments were needed into the agricultural sector to increase food security and secure agricultural productivity.

Under what conditions and if at all profit-oriented investments can lead to sustainable development and durable benefits for rural population is still under discussion. The most important question is which sort and form of investment is needed and by whom? Can there be  responsible investment from profit-oriented investors and what are requirements for those? Who is accountable to whom, for what and for how long?


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Analyse 57 Wie ein Virus die Entwicklung eines ganzen Landes zerrüttet

Der Report zeigt die gesellschaftlichen Auswirkungen der Ebola-Krise in Liberia insbesondere auf die Ernährungssicherheit.


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Analysis 54 Women and malnutrition

Over two billion people in the world suffer from malnutrition, which is also called “silent hunger” or “hidden hunger”. Some 1.4 million of these are women. This study by Heike Spohr illustrates that girls and women are affected by malnutrition in a particular way. For example, the high global rates of anaemia show how often they suffer from iron deficiency. The assumption that women generally need fewer calories than men is also questionable: Many women and girls in developing countries carry out heavy physical work in agriculture and in the household and they therefore have a high need for both macronutrients and micronutrients that is often not adequately met. As a rule, women are also responsible for feeding their children and other relatives. However, when poverty and gender-based discrimination come together, entire families and often girls and women in particular are affected by hunger and malnutrition.

 

 


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Analyse 55 Mein Auto, mein Hähnchen, mein Kleid - Wer zahlt den Preis für unseren grenzenlosen Konsum?

Das halbe Hähnchen vom Grill für 2,99 Euro oder eine Hose für zehn Euro: Viele Konsumgüter gibt es mittlerweile für sehr wenig Geld. Die Preise für Waren des täglichen Bedarfs sind in den vergangenen Jahrzehnten im Verhältnis zu Arbeitslohn und Arbeitszeit erheblich gesunken. Wie kam es zu diesem Preisrückgang? Neben Automatisierung und Intensivierung der Landwirtschaft steckt eine wesentliche Antwort in einem Wort mit 14 Buchstaben: Globalisierung. Die Waren in hiesigen Geschäften stammen ganz oder teilweise aus Fabriken irgendwo auf der Welt. Rohstoffe und Vorprodukte haben sehr weite Wege zurückgelegt. In den Entwicklungs- und Schwellenländern sind die Abbaukosten für Rohstoffe und die Löhne der Beschäftigten niedrig. Davon profitieren neben den Endverbrauchern und -verbraucherinnen auch die transnational agierenden Unternehmen.
Die Kosten für unsere Niedrigpreise bezahlen vor allem die Menschen, die fernab der westlichen Metropolen leben: minderjährige Baumwollpflücker und -pflückerinnen in Usbekistan, Näher und Näherinnen in den Textilfabriken von Bangladesch, die regelmäßig unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen bis zu 16 Stunden am Tag schuften, Minenarbeiter in Brasilien, die das Erz abbauen, aus denen deutsche Autos gebaut werden, oder von ihrem Land Vertriebene in Paraguay, die nicht wissen, wie sie sich ernähren sollen, seitdem auf ihren Feldern nur noch Tierfutter wächst. Aber auch in Europa bauen die Regierungen zunehmend die Rechte von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen ab und drücken die Löhne.


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Studie: Billiges Milchpulver für die Welt.

Agrarpolitik und Milchwirtschaft in Deutschland und der Europäischen Union setzen auf Exporte für den Weltmarkt, um weiteres Wachstum im Milchsektor zu ermöglichen. Standardisierte Massenprodukte wie Milchpulver und Molkepulver machen allerdings über 60 Prozent der Exporte aus. Hier findet der Wettbewerb vor allem über den Preis statt. Deshalb lassen sich Erzeugerpreise, die eine bäuerliche Milchwirtschaft mit Ihren Vorteilen für ländliche Entwicklung, biologische Vielfalt und Tourismus erfordert, mit dieser Strategie nur in Ausnahmefällen erzielen. Exporte, die auf Verbrauchergruppen mit niedrigen Einkommen abzielen, wie mit Pflanzenfett angereichertes Milchpulver, stellen eine direkte Konkurrenz für kleinbäuerliche ErzeugerInnen in Afrika dar, denen der Zugang zu ihren regionalen Märkten erschwert wird. Die Studie kommt zum Fazit, dass von der aktuellen Exportstrategie bäuerliche Betriebe und ländliche Räume in der EU ebenso negativ betroffen sind, wie viele MilchbäuerInnen in Entwicklungsländern. Ein grundlegender Strategiewandel ist daher notwendig.


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Unser täglich Brot gib uns heute - Kurzfassung der Studie der Kammer der EKD für nachhaltige Entwicklung

Hunger ist kein Schicksal, sondern das Produkt von Politik- und Marktversagen. Er kann besiegt werden, wenn es in vielen Bereichen zu einem Umdenken und Umsteuern kommt. Die Kammer der EKD für nachhaltige Entwicklung hat sich im Auftrag des Rates der EKD intensiv mit dem Welternährungsproblem beschäftigt und im Mai 2015 die Studie „Unser tägliches Brot gib uns heute – Neue Weichenstellung für Agrarentwicklung und Welternährung“ (EKD-Text 121) veröffentlicht. Die wichtigsten Aussagen und Empfehlungen dieser Studie aufgreifend, legen die EKD und Brot für die Welt nun diese Broschüre vor.


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Vielfalt säen - Freies Saatgut erhalten

80 Prozent der Lebensmittel auf der Welt werden von Kleinbauernfamilien angebaut, die nur eine kleine Ackerfläche und geringe technische Ausstattung zur Verfügung haben. Die Arbeit dieser Bauernfamilien ist von unschätzbarem Wert für den Großteil der Welternährung und den Erhalt der biologischen Vielfalt. Die vielen Kleinbauern und Kleinbäuerinnen benötigen dafür freien Zugang zu Saatgut. Wer kein Saatgut hat oder wem das freie Saatgut genommen wird, der kann sich nicht selbst ernähren und gerät in Abhängigkeit von Saatgutkonzernen ‒ mit verheerenden Folgen. Doch die internationale Agrarindustrie versucht seit längerem und zunehmend erfolgreich, den Saatgutmarkt zu kommerzialisieren.


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