junge Frau beim Interview
Ziviler Friedensdienst

Gemeinsam für Frieden und Konfliktlösung

Der Zivile Friedensdienst ist ein Programm zur Gewaltprävention und Friedensförderung in Krisen- und Konfliktregionen. In Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen entwickeln wir Landes- und Regionalprogramme und vermitteln speziell vorbereitete Fachkräfte, um gesellschaftlichen Wandel zu ermöglichen.

Das Gemeinschaftswerk Ziviler Friedensdienst

Der Zivile Friedensdienst (ZFD) wird von sieben deutschen Friedens- und Entwicklungsorganisationen durchgeführt. Die Finanzierung übernimmt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Gemeinsam bilden sie das Konsortium ZFD und bringen vielfältige Erfahrungen, Methoden und Stärken in die Friedensarbeit ein.

Der Zivile Friedensdienst von Brot für die Welt und DÜ

Brot für die Welt und Dienste in Übersee engagieren sich mit sieben Länder- und Regionalprogrammen im Zivilen Friedensdienst (ZFD). Unser gemeinsames Prinzip: Wir setzen auf echte Partnerschaft. Die von DÜ vermittelten Fachkräfte arbeiten Hand in Hand mit lokalen Organisationen, um zum Beispiel benachteiligte Gruppen wie Jugendliche, Mädchen und Frauen in ihrer Selbstermächtigung zu unterstützen. Denn unsere Partnerorganisationen vor Ort wissen am besten, was in ihrer Gesellschaft gebraucht wird, um Frieden und Gerechtigkeit zu fördern.

Unsere Arbeit folgt einem nachhaltigen Mehr-Ebenen-Ansatz: Wir stärken Menschen individuell, stoßen aber zugleich notwendige strukturelle Veränderungen an – lokal, regional und national. So entstehen positive Veränderungen im Alltag, die letztlich zu gesellschaftlichem Wandel führen.

Ein weiterer Erfolgsfaktor ist der Aufbau starker Netzwerke. Durch die enge Zusammenarbeit von Partnerorganisationen, Mitarbeitenden und Koordinator*innen bündeln wir Kompetenzen, teilen Wissen und setzen gemeinsam wirkungsvolle Impulse für Frieden.

Wie der Friedensdienst arbeitet

Der ZFD unterstützt in Krisenregionen durch gewaltfreie Zusammenarbeit mit staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren, um dauerhaft friedliches Zusammenleben zu fördern. Die Partnerorganisationen des ZFD mit ihren internationalen Fachkräften wirken in allen drei Konfliktphasen:

  • Vor dem Konflikt präventiv: Wenn sich Konflikte abzeichnen, um Spannungen rechtzeitig zu erkennen und zu entschärfen.

  • Während des Konflikts deeskalierend: In akuten Krisensituationen, in denen es bereits zu Gewalt gekommen ist.

  • Nach dem Konflikt konsolidierend: Nach der akuten Phase, um die Gemeinschaften zu stärken und den Wiederaufbau friedlicher Strukturen zu fördern.

In welchen Konfliktfeldern der ZFD unterstützt

Jeder Konflikt ist einzigartig und erfordert ein passgenaues Vorgehen. Die Arbeit des ZFD ist daher vielfältig und stets kontextbezogen. Ziel ist es, alle Perspektiven einzubeziehen, benachteiligte Gruppen zu stärken und gerechte Lösungen zu fördern.

Mögliche Konfliktfelder sind:

  • Konflikte um soziale, wirtschaftliche und politische Teilhabe

  • Ethnische und religiöse Konflikte

  • Verteilungskonflikte um Land und andere Ressourcen

  • Folgen von Krieg und Gewalt

  • Menschenrechtsverletzungen und Ausgrenzung

 

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