Vom 28. September bis 8. Oktober 2026 findet bereits zum sechsten Mal die Alternative Rohstoffwoche statt. Mit über 20 Veranstaltungen schafft sie Raum für Austausch über eine sozial-ökologische und global gerechte Rohstoffpolitik. Angesichts aktueller Debatten um Versorgungssicherheit, Geopolitik und Deregulierung setzt die Woche einen Gegenpol zum Narrativ eines immer weiteren Ausbaus des Rohstoffabbaus und zeigt Wege zu einer Rohstoffwende auf: Mit starken Umwelt- und Menschenrechtsstandards, weniger Primärrohstoffverbrauch und einer umfassenden Kreislaufwirtschaft.
Die Alternative Rohstoffwoche wird von den Organisationen des AK Rohstoffe veranstaltet. Gemeinsam mit zahlreichen Partner*innen organisiert Brot für die Welt folgende Veranstaltungen:
- From Latin America to Europe: the Impacts of Changing Geopolitical and National Contexts on Civil Society, Communities and the Environment in Lithium Extraction (Webinar, 30.90.2026, 16:00 - 17:30)
- Untangling a Mess: Germany’s UFK-Guarantee for a Copper and Gold Mining Project in a Conflict Zone (Webinar, 02.10. 2026, 10:00 - 11:30)
- Materia Prima - New Energy. Old Powers? (Filmvorführung mit anschließendem Gespräch, 07.10., 18:30 - 21:00)
Hier geht es zum Gesamtprogramm.
Den Höhepunkt der Alternativen Rohstoffwoche bildet der 3. Rohstoffgipfel
Die Rohstoffwende ist der wirksamste Weg aus der Abhängigkeit: Für eine demokratische und global gerechte Rohstoffpolitik
6. Oktober 2026 I 17:00 – 19:00 Uhr, Brot für die Welt, Caroline-Michaelis-Straße 1, 10115 Berlin
Vertreter*innen aus Politik, Gewerkschaften und nationaler und internationaler Zivilgesellschaft diskutieren aktuelle Herausforderungen und politische Handlungsoptionen für eine zukunftsfähige und global gerechte Rohstoffpolitik:
Welche Risiken bringen die Intensivierung des Rohstoffabbaus und beschleunigte Genehmigungsverfahren mit sich, während Standards zum Schutz von Umwelt und Menschenrechten immer mehr unter Druck geraten?
Wie kann eine Rohsoffpolitik aussehen, die rohstoffpolitische Abhängigkeiten verringert, Versorgungssicherheit nicht gegen den Schutz von Umwelt und Menschenrechten ausspielt, und globale Gerechtigkeit stärkt?
Keynotes:
FARN Argentinien (Pía Marchegiani) & Mining Watch Portugal (Nik Völker)
Podium:
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (Dr. Matthias Koehler)
IG Metall (Benjamin-Immanuel Hoff)
FARN Argentinien (Pía Marchegiani)
AK Rohstoffe (Hannah Pilgrim)
Hier geht es zur Anmeldung zum Rohstoffgipfel.
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