Ökumenischer Förderpreis

Mit dem Förderpreis Eine Welt zeichnen wir Gruppen für ihr besonderes Engagement in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit aus. Wir vergeben den Preis gemeinsam mit dem Katholischen Fonds.

Besonders kreative Projekte

Mehr als 700 Projekte in der entwicklungspolitischen Bildungs- und Informationsarbeit unterstützen wir in der Inlandsförderung von Brot für die Welt und dem Katholische Fonds jedes Jahr. Alle drei Jahre vergeben wir mit dem Katholischen Fonds den Ökumenischen Förderpreis. Bewerbungen sind nicht erforderlich.

Eine Jury wählt aus den Antragstellenden der jeweils vergangenen drei Jahre, wer den Preis erhält. Bei einer Preisverleihung – abwechselnd auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag oder dem Katholikentag – werden sie öffentlich geehrt. Auf dem Weg zu mehr globaler Gerechtigkeit ist das Engagement vieler entwicklungspolitisch Aktiver nötig. Die Preisträger zeigen beispielhaft, wie das geht.

Kategorien

Preiskategorie „Demokratiebildung global“

In dieser Kategorie wird das Engagement für die Demokratisierung von Gesellschaften ausgezeichnet. Dies betrifft zum einen Gruppen, welche sich mit Blick auf die Weltkirche und globales Denken für mehr Partizipation, Politikgestaltung und Engagement der Zivilgesellschaft in Deutschland einsetzen. Zum anderen geht es um Gruppen, die Menschenrechtsverletzungen und den eingeschränkten Handlungsspielraum von Aktivist*innen in Teilen des Globalen Südens und Mittel- und Osteuropas in Deutschland sichtbar machen — solidarisch und mit Forderungen nach globaler Gerechtigkeit.

 

Preiskategorie „Dekolonialität“

Der Ökumenische Förderpreis Eine Welt verleiht in dieser Kategorie den Preis an Projektträger, die sich mit der Geschichte des Kolonialismus und kolonialen Kontinuitäten in den gegenwärtigen Gesellschaften und Kulturen befassen. Zu dieser Kategorie gehört auch die Auseinandersetzung mit aus historischen Ereignissen entstandenen Machverhältnissen und globalen Zusammenhängen. Die Stärkung von durch Kolonialismus unterdrückten Menschen und Perspektiven sowie Bildungsangebote zu diesen Themen sind ebenfalls Bestandteil der dekolonialen politischen Bildungsarbeit.

 

Preiskategorie „Frieden und Versöhnung"

In einer Welt, in der Gewaltanwendung und Krieg zunehmend wieder als Mittel angesehen werden, um politische und wirtschaftliche Interessen durchzusetzen, ist Frieden ein hohes Gut. Der Ökumenische Förderpreis Eine Welt vergibt in dieser Kategorie den Preis an eine Gruppe, Schulkasse, Gemeinde, Bildungseinrichtung oder ähnliche Institution, die sich in besonderer Weise im globalen Kontext mit dem Thema Frieden als Kontrapunkt gegen Krieg und Gewalt oder mit Versöhnungsarbeit auseinandergesetzt hat.

Preisgeld

Der Ökumenische Förderpreis wird jeweils in drei wechselnden Kategorien vergeben. In jeder Kategorie erhalten die Preisträgerinnen und Preisträger ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro.

Aktuelles

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