Virtuelles Wasser

Unsichtbarer Wasserverbrauch und globale Verantwortung

Virtuelles Wasser steckt in fast allen Produkten unseres Alltags. Doch was bedeutet das für Menschen in Entwicklungsländern? Erfahren Sie, wie unser Konsum den Wasserhaushalt weltweit beeinflusst – und wie Sie helfen können.

Was ist virtuelles Wasser?

In fast jedem Produkt, das wir konsumieren, steckt sogenanntes virtuelles Wasser. Dieser Begriff beschreibt die Wassermenge, die für die Herstellung eines Produkts benötigt wird – vom Anbau der Rohstoffe bis zur Verarbeitung. Ein einfaches Beispiel: Für eine Tasse Kaffee werden rund 140 Liter Wasser verbraucht, wenn man den gesamten Produktionsprozess betrachtet. Das meiste davon bleibt für uns unsichtbar, denn es stammt aus den Anbauländern, oft im Globalen Süden.

Virtuelles Wasser und globale Gerechtigkeit

Der weltweite Handel mit Nahrungsmitteln, Kleidung und anderen Gütern führt dazu, dass Wasser in Form von virtuellem Wasser von wasserarmen in wasserreiche Regionen „exportiert“ wird. Länder mit ohnehin knappen Wasserressourcen produzieren für den Weltmarkt – und riskieren dabei ihre eigene Wasserversorgung. Besonders betroffen sind Menschen in Entwicklungsländern, die auf sauberes Wasser zum Leben angewiesen sind. Wenn große Mengen Wasser für den Export von Agrarprodukten genutzt werden, bleibt für die lokale Bevölkerung oft zu wenig übrig.

Wie unser Konsum den Wasserhaushalt in Entwicklungsländern beeinflusst

Unser täglicher Konsum hat direkte Auswirkungen auf den Wasserhaushalt in anderen Teilen der Welt. Kaffee, Schokolade oder Fleisch – all diese Produkte benötigen große Mengen Wasser in der Herstellung. In vielen Anbauländern herrscht jedoch Wassermangel. Die Produktion für den Export verschärft die Situation zusätzlich. Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, die auf Wasser angewiesen sind, leiden besonders unter der Konkurrenz um die knappe Ressource. Virtuelles Wasser macht deutlich: Unsere Kaufentscheidungen hierzulande haben globale Folgen.

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Virtuelles Wasser und Entwicklungszusammenarbeit

Die gerechte Verteilung von Wasser ist ein zentrales Ziel der Entwicklungszusammenarbeit. Brot für die Welt setzt sich dafür ein, dass Menschen in Entwicklungsländern Zugang zu sauberem Wasser erhalten und ihre Lebensgrundlagen sichern können. Projekte fördern nachhaltige Landwirtschaft, den sparsamen Umgang mit Wasser und den Schutz von Wasserressourcen. Gleichzeitig klären wir über die Auswirkungen des Konsums in Industrieländern auf. Denn nur gemeinsam können wir den Wasserverbrauch weltweit gerechter gestalten.

Was Sie tun können: Bewusst konsumieren und helfen

Jede und jeder kann dazu beitragen, den Verbrauch von virtuellem Wasser zu reduzieren. Wer regionale und saisonale Produkte kauft, spart Wasser und unterstützt lokale Produzenten. Auch der Verzicht auf besonders wasserintensive Produkte wie Fleisch oder Baumwolle aus konventionellem Anbau hilft, den Wasserfußabdruck zu verkleinern. Noch wichtiger: Mit Ihrer Spende unterstützen Sie Projekte, die Menschen in Entwicklungsländern Zugang zu sauberem Wasser ermöglichen und nachhaltige Entwicklung fördern.

Ihre Spende macht den Unterschied

Virtuelles Wasser zeigt, wie eng unser Leben mit dem Schicksal von Menschen in anderen Teilen der Welt verbunden ist. Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie, Wasserknappheit zu bekämpfen, nachhaltige Landwirtschaft zu fördern und die Lebensbedingungen vieler Menschen zu verbessern. Werden Sie Teil der Lösung – spenden Sie jetzt für Projekte von Brot für die Welt und setzen Sie ein Zeichen für globale Gerechtigkeit!

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Kleinbäuerin Claudine Hashazinyange mit Avocados vom Baum ihres Schwiegervaters. Schülerinnen in Äthiopien

Hinweis: Die Spendenbeispiele sind symbolisch. Durch Ihre zweckungebundene Spende ermöglichen Sie uns dort zu helfen, wo es am dringendsten ist.

56 € (Spendenbeispiel) Mit 56 € kann zum Beispiel ein Hygiene-Paket für eine geflüchtete Familie finanziert werden.

100 € (Spendenbeispiel) Mit 100 € kann zum Beispiel Gemüse-Saatgut für die Bewirtschaftung von ca. 10 Feldern bereitgestellt werden.

148 € (Spendenbeispiel) Mit 148 € kann zum Beispiel ein Regenwassertank mit 2.000 Liter Fassungsvermögen gekauft werden.

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