Keine Subventionen für industrielle Fischerei
Große Fischfangnationen wie China, Russland und die EU subventionieren ihre industriellen Fangflotten – selbst wenn diese die Gewässer der Länder des Globalen Südens plündern. Dies führt zu einer massiven Überfischung der Meere. Die gefangenen Fische landen als Fischmehl in Aquakulturen und auch auf unseren Tellern in Deutschland.

Zurück vom nächtlichen Fischfang landen traditionelle Pirogen in der Bucht Plage de Yoff Tonghor in Senegal. Am Strand warten Fischhändler:innen, die kleinere Restaurants und Fischmärkte beliefern, und Großhändler:innen, die den Fisch weiterverarbeiten, auf das Löschen der Schiffsladungen.
Das bereits 2022 von der Welthandelsorganisation (WTO) verabschiedete Abkommen zu Fischereisubventionen sollte das regeln. Doch noch immer gibt es keine Einigkeit über das letzte Kapitel des Abkommens.
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