HAnd hält Setzling
Umweltmanagement

Brot für die Welt handelt umweltfreundlich

Den ökologischen Fußabdruck möglichst gering zu halten ist eine wichtige Aufgabe von Brot für die Welt. Ein betriebliches Nachhaltigkeitsmanagement und eine konsequente Beschaffungsordnung helfen, die umweltpolitischen Leitlinien im Einklang mit Engagement und täglicher Arbeit zu halten.

Nachhaltigkeitsmanagement

Bis 2017 war das Umweltmanagementsystem EMAS im EWDE etabliert. Die hohen Umweltstandards von EMAS werden nun weiter gehalten und um soziale und ökonomische Aspekte ergänzt. So entwickelte Brot für die Welt ein Nachhaltigkeitsmanagementsystem und erhielt Im April 2023 die Auszeichnung „Recognized for Sustainability“ der European Foundation for Quality Management.

Ökofaire Beschaffung

Seit 2013 hat Brot für die Welt eine eigene Beschaffungsrichtlinie, die auf ökologischen und sozialen Grundsätzen basiert. Sie gibt Hinweise auf Kriterien und Siegel, die in den einzelnen Produktgruppen berücksichtigt werden sollen – vom Recyclingpapier über energieeffiziente Computer bis hin zu umweltfreundlichen Reinigungsmitteln. Wir bevorzugen Produkte aus Fairem Handel, saisonale und regionale Produkte in Kantine und beim Catering, langlebige, reparaturfreundliche und energiesparsame Produkte bei Möbeln und IT-Geräten sowie Produkte, die Menschenrechte und ILO Kernarbeitsnormen in der Zulieferkette gewährleisten. Dazu zählt zum Beispiel, dass es keine ausbeuterische Kinderarbeit geben darf.

Auf unserer Webseite Zukunftsfähiges Wirtschaften geben wir Anregungen, wie Kirchen und Gemeinden ihre Beschaffung ökologischer und sozial verträglicher machen können und geben Informationen über nachhaltige und ethische Geldanlagen.

CO2 und Klima-Kollekte

Die größte Umweltrelevanz bei Brot für die Welt haben Dienstreisen, besonders Fernreisen mit Flugzeug zu unseren Partnerinnen und Partnern in Asien, Afrika und Latein-Amerika. Für diese unvermeidbaren CO2-Emissionen spendet Brot für die Welt an die Klima-Kollekte, die Klimaschutzprojekte betreibt, die nachweislich zu weniger CO2-Ausstoß führen. Die Klima-Kollekte hat Brot für die Welt 2011 zusammen mit anderen Gesellschaftern gegründet, um Personen, Organisation und Gemeinden die Möglichkeit zu geben, wegen ihrer unvermeidlichen Emissionen durch Häuser, Mobilität oder Druckerzeugnisse in anderen Teilen der Welt Emissionsminderungen zu fördern, die gleichzeitig soziale Perspektiven schaffen.

Die Spenden für die Dienstreisen von Brot für die Welt werden so gezielt in emissionsmindernde und zudem armutsreduzierende Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländern investiert und helfen dort dabei, den Ausstoß von klimaschädlichen Gasen zu verringern. Als Leitmotiv für die Dienstreisen der Mitarbeitenden gilt aber: Vermeidung vor Ausgleichsmaßnahmen. So soll laut hausinterner Leitlinie innerhalb Deutschlands bzw. innerhalb eines Radius von 700 km nicht geflogen werden. Für Dienstgänge in Berlin stehen den Mitarbeitenden Dienstfahrräder zu Verfügung, für kleinere Transporte gibt es ein Lastenfahrrad.

Umweltfreundliches Gebäude

Im Oktober 2012 sind Brot für die Welt, Diakonie Katastrophenhilfe und die Diakonie Deutschland zum „Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung“ fusioniert. Für den Sitz des neuen Werks in Berlin wurde ein neues, besonders energieeffizientes Bürogebäude gebaut. Thermoaktive Bürodecken, Wärmedämmung, Dreifachverglasung und der Einsatz einer Photovoltaikanlage sorgen bei diesem neuen Gebäude für eine hervorragende Energiebilanz. Für die Reinigungsarbeiten im Außenbereich wird Regenwasser genutzt. Für die geringen CO2-Emissionen des Gebäudebetriebs spenden wir regelmäßig an die Klima-Kollekte, die Klimaschutzprojekte im Globalen Süden fördert, die nachweislich CO2-Emissionen reduzieren und gleichzeitig zu einer nachhaltigen Entwicklung führen.

Das Gebäude wurde 2013 von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen mit dem Zertifikat in Gold ausgezeichnet und gewann im gleichen Jahr den „Anerkennungspreis für herausragende Projekte öffentlicher Einrichtungen“ im Wettbewerb „Klimaschutzpartner Berlin“.

Material zum Mitnehmen
Nachhaltigkeitsbericht 2024

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Kleinbäuerin Claudine Hashazinyange mit Avocados vom Baum ihres Schwiegervaters. Schülerinnen in Äthiopien

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56 € ( Spendenbeispiel ) Mit 56 € kann zum Beispiel ein Hygiene-Paket für eine geflüchtete Familie finanziert werden.

100 € ( Spendenbeispiel ) Mit 100 € kann zum Beispiel Gemüse-Saatgut für die Bewirtschaftung von ca. 10 Feldern bereitgestellt werden.

148 € ( Spendenbeispiel ) Mit 148 € kann zum Beispiel ein Regenwassertank mit 2.000 Liter Fassungsvermögen gekauft werden.

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