Gegen Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit
Die Bundesregierung plant massive Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit und der Humanitären Hilfe. Wir fordern: Solidariät nicht kaputtsparen!
Wo Kürzungen Menschenleben kosten
Es gibt zurzeit sehr viele Krisen und Konflikte auf der Welt. Weit mehr als eine Milliarde Menschen stemmen sich gegen Armut, Hunger und die schwerwiegenden Folgen der Klimakrise, darunter viele Frauen und Kinder. Die Bundesregierung plant trotzdem, die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit weiter zu kürzen. Dabei wurden sie bereits massiv gekürzt. Die Gelder für humanitäre Nothilfe hat die Regierung in den vergangenen zwei Jahren sogar halbiert.
Entwicklungszusammenarbeit rettet Leben
Diese Kürzungen treffen eindeutig die Falschen. Entwicklungszusammenarbeit und Nothilfe retten nachweislich Menschenleben, stärken die Gesundheitsversorgung, verbessern Bildung und Ernährungssicherheit und sie schaffen Einkommenschancen. Besonders wirksam sind solch unterstützende Maßnahmen dort, wo sie die Ungleichheit verringern und die Rechte von Frauen und Mädchen stärken sowie andere benachteiligte Gruppen unterstützen.
In die Entwicklungszusammenarbeit investieren
Wer hier spart, verschärft nur die Folgen von Krisen. Mehr Menschen werden hungern, Gesundheitsstationen müssen schließen, Mädchen verlieren ihren Schulplatz und Familien ihre Lebensgrundlage. Deshalb fordern wir die verantwortlichen Politiker*innen auf: Stoppen Sie die Kürzungen der Mittel für Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit. Investieren Sie stattdessen in diesen Bereich. Dieser Appell richtet sich vor allem an Bundeskanzler Friedrich Merz, Finanzminister Lars Klingbeil sowie die Fraktionsvorsitzenden von CDU und SPD, Jens Spahn und Matthias Miersch. Sparen Sie nicht bei den Menschen, die unsere Solidarität am dringendsten brauchen! Stärken Sie lieber Menschenrechte und Gleichberechtigung, in Deutschland und auf der ganzen Welt, damit Menschen Armut und Hunger zu überwinden, Frauen selbst über ihr Leben entscheiden und Kinder überall die Chance auf ein würdevolles Leben haben.
Mehr als 150 Organisationen der Zivilgesellschaft sammeln dieses Jahr Unterschriften für den Erhalt der Entwicklungszusammenarbeit. Im Herbst werden wir gemeinsam die Unterschriften an die Bundesregierung übergeben.
Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe müssen verlässlich ausgestattet werden. Die hierfür international vereinbarte Mindestquote liegt bei 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens. Dieses Minimum müssen wir uns leisten.
Eine lebendige Zivilgesellschaft ist das Rückgrat jeder Demokratie – in Deutschland und weltweit. Entwicklungszusammenarbeit heißt, Menschen zu befähigen, ihre Zukunft selbst zu gestalten. Schützen Sie die Zivilgesellschaft.
Über Jahrzehnte gab es in Deutschland einen breiten Konsens über die Notwendigkeit von Entwicklungszusammenarbeit. Dieser Konsens darf nicht kurzsichtiger politischer Rhetorik geopfert werden. Solidarität und Nächstenliebe sind keine Fragen des Zeitgeists, sondern zwischenmenschliche Selbstverständlichkeiten.
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Hinweis: Die Spendenbeispiele sind symbolisch. Durch Ihre zweckungebundene Spende ermöglichen Sie uns dort zu helfen, wo es am dringendsten ist.
56 € (Spendenbeispiel) Mit 56 € kann zum Beispiel ein Hygiene-Paket für eine geflüchtete Familie finanziert werden.
100 € (Spendenbeispiel) Mit 100 € kann zum Beispiel Gemüse-Saatgut für die Bewirtschaftung von ca. 10 Feldern bereitgestellt werden.
148 € (Spendenbeispiel) Mit 148 € kann zum Beispiel ein Regenwassertank mit 2.000 Liter Fassungsvermögen gekauft werden.
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