Wirkungen – Erfahrungen – Lernprozesse
Wir richten unsere Aktivitäten konsequent darauf aus, positive Wirkungsziele zu erreichen. Wir erfassen sämtliche Wirkungen systematisch, machen sie transparent und nutzen die gewonnenen Erkenntnisse, um Projekte flexibel zu steuern, nachhaltige Ergebnisse zu sichern und kontinuierlich daraus zu lernen.
Was ist Wirkungsorientierung?
Wirkungsorientierung bedeutet, unsere Arbeit konsequent auf ein klares Veränderungsziel auszurichten. Nachvollziehbare Wirkungsannahmen bilden die Basis, wie wir die Projekte gemeinsam mit den Projektbeteiligten in der Planung diskutieren und visualisieren und anschließend umsetzen. Dafür nutzen wir Darstellungen der Wirkungslogik, die neben linearen Wirkungsketten auch komplexe, multikausale Beziehungen abbilden.
Was sind Wirkungen?
„Wirkungen sind positive und negative, kurzfristige und langfristige, direkte und indirekte sowie intendierte und nicht-intendierte Veränderungen, die durch ein Projekt hervorgebracht werden.“
Bei Brot für die Welt unterscheiden wir zwischen Wirkungen auf verschiedenen Ebenen:
- Übergeordnete entwicklungspolitische Wirkung (Impact) sind beabsichtigte und nicht beabsichtigte, positive und negative Veränderungen bei verschiedenen Projektbeteiligten – also unter anderem Zielgruppen, Partnerorganisationen, lokalen Organisationen – und im Projektumfeld, zu denen Projekte beitragen. Diese übergeordneten Wirkungen liegen außerhalb des direkten Einflussbereichs der von Brot für die Welt geförderten Projekte.
- Direkte Wirkungen (Outcomes) beschreiben unmittelbare und konkrete Veränderungen, die kurz- oder mittelfristig direkt aus den Projektmaßnahmen hervorgehen. Diese Veränderungen sind messbar und zeigen, beispielsweise wie unmittelbar das Leben der Menschen oder einer Gemeinschaft beeinflusst wird. Die direkte Wirkung entsteht durch die Nutzung der Projektleistungen (dem Use of Output), die oft ein wichtiger Zwischenschritt sind, um die nächste Ebene, den Outcome, zu erreichen.
Unterhalb der Wirkungsebenen gliedern sich unsere Projekte in weitere Ebenen, die aufeinander aufbauend gezielt auf das Erreichen der gewünschten Wirkungen ausgerichtet sind.
Was ist eine Wirkungskette?
Diese eben beschriebenen Ebenen können in einer Wirkungskette dargestellt werden, die die logische Abfolge von Schritten, durch die ein Projekt Veränderungen bewirken soll, beschreibt. Sie zeigt auf, wie eingesetzte Ressourcen (Inputs) zu Aktivitäten führen, daraus konkrete Leistungen (Outputs) entstehen und wie diese schließlich zu den gewünschten Wirkungen (Use of Outputs, Outcomes und Impacts) bei den Zielgruppen führen beziehungsweise beitragen. So macht die Wirkungskette nachvollziehbar, wie und warum ein Projekt seine Ziele erreichen kann.
Was sind die Ziele und Nutzen der Wirkungsorientierung?
- Steuerung und Qualitätsmanagement
Wir setzen auf eine klare Strategie und prüfen regelmäßig den Fortschritt anhand definierter Indikatoren. So steuern wir Projekte gezielt, setzen Ressourcen wirksam ein und sichern stetig die Qualität unserer Arbeit. Wirkungsorientierung ermöglicht es, Projekte und Strategien evidenzbasiert auszurichten und flexibel anzupassen. - Lernen aus Erfolgen und Misserfolgen in Organisationen und Projekten
Gemeinsames Lernen ist ein zentrales Ziel. Während des Projektzeitraums und auch nach dem Projektabschluss überprüfen wir im Projektmonitoring, wie wir die Projektmaßnahmen verbessern können. Dabei helfen uns Wirkungsannahmen. Evaluationen liefern Empfehlungen zur Verbesserung und Weiterentwicklung von Projekten. Erkenntnisse nutzen wir transparent und kommunizieren sie an Fördernde und Öffentlichkeit. - Steigerung der Legitimität
Indem wir die Wirksamkeit und partnerschaftliche Zusammenarbeit nachweisen, stärken wir unsere Glaubwürdigkeit. Transparente Kommunikation fördert das Vertrauen bei Mittelgeber*innen und Zielgruppen. Unsere Arbeit orientiert sich an klaren Werten und unterstützt die Zivilgesellschaft vor Ort. - Rechenschaftslegung und Transparenz
Wir zeigen offen, welche Schritte wir gehen und welche Wirkungen wir erzielen. Über Erfolge und Herausforderungen berichten wir regelmäßig in Wirkungsberichten und in unserem Jahresbericht. Compliance und Transparenz sind die Grundlage unserer Arbeit und sichern einen effizienten Mitteleinsatz. - Risikomanagement/-monitoring
Risiken werden früh erkannt, im Projektverlauf systematisch beobachtet und bei Bedarf werden Maßnahmen angepasst. Bereits während der Projektbewilligung prüfen wir Risiken und leiten gegebenenfalls Maßnahmen der Risikominimierung ein.
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148 € (Spendenbeispiel) Mit 148 € kann zum Beispiel ein Regenwassertank mit 2.000 Liter Fassungsvermögen gekauft werden.
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