Rückblick
Im Rahmen der Reihe „Digital verbunden“ fand am 02.06.2026 die Online-Veranstaltung „Peru: Wie Fairer Handel Kleinbauern hilft“ statt.
In vielen Regionen Perus erzielen große Agrarkonzerne hohe Gewinne, während Kleinbauernfamilien zunehmend benachteiligt werden. Soziale Ungleichheit, Korruption und der Klimawandel haben viele bäuerliche Haushalte in tiefe Armut gedrängt. Vor allem veränderte Klimabedingungen und häufigere Wetterextreme beeinträchtigen Erträge und erhöhen den Schädlingsdruck, Risiken, die Kleinbetriebe besonders hart treffen. CEDEPAS Norte (Ökumenisches Zentrum für soziale Förderung und Aktion Nord) arbeitet seit 2005 daran, diese Situation grundlegend zu verändern. Sie vernetzen Kleinbetriebe im Norden des Landes, schult sie in agrarökologischen Anbaumethoden und stärkt ihre Marktposition durch Unterstützung bei Vermarktung und Bildung von Kooperativen. Durch die Förderung gemeinschaftlicher Strukturen und nachhaltiger Anbaupraktiken konnten viele Familien ihre Einkommen stabilisieren und ihre Anpassungsfähigkeit an den Klimawandel deutlich erhöhen.
Mit dabei waren:
- Karlhos Quinde Rodríguez: Projektleiter (CEDEPAS Norte), live aus Peru
- Silke Bölts: Expertin Klimapolitik und Fairen Handel (Forum Fairer Handel), live aus Berlin
- Mirko Klein: Experte für Klimawandel in der Region Mexiko, Zentralamerika (Brot für die Welt), live aus Mexiko
Wir benötigen Ihre Zustimmung, um den Vimeo-Service zu laden!
Wir verwenden Vimeo, um Inhalte einzubetten. Dieser Service kann Daten zu Ihren Aktivitäten sammeln. Bitte lesen Sie die Details durch und stimmen Sie der Nutzung des Service zu, um diese Inhalte anzuzeigen.
Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung wird zweisprachig durchgeführt. Wenn Sie die spanische Fassung hören möchten oder bei den spansichen Teilen auf Deutsch wechseln wollen, können Sie unten im Video in den Einstellungen die Sprache ändern.
In unserer Online-Veranstaltung aus der Reihe „Digital verbunden" berichten Projektbeteiligte und Expert*innen direkt aus dem Projekt, schildern ihre Erfahrungen und zeigen, wie konkrete Hilfe vor Ort wirkt. Im Anschluss beantworten sie die Fragen der Teilnehmenden und geben einen lebendigen Einblick in ihre Arbeit.