Die Organisation Sadaka Reut bringt jüdische und palästinensische Jugendliche zusammen und wirkt so am Aufbau einer Friedenskultur mit.
© Frank Schultze / Brot für die Welt
Der Bau neuer Siedlungen in den palästinensischen Gebieten geht weiter. Dabei hat der Internationale Gerichtshof gerade erst festgestellt: Die israelische Besatzung muss beendet werden. Die deutsche Politik sollte konstruktiv an der Umsetzung dieser Entscheidung mitwirken. Denn sie ist Grundlage für einen dauerhaften Frieden.

Ungeachtet des Gutachtens des Internationalen Gerichtshofs (IGH) zur israelischen Besatzung der palästinensischen Gebiete haben Vertreter der israelischen Regierung den Bau neuer Siedlungen angekündigt. Dabei war das Gutachten eindeutig: Die israelische Besatzung des gesamten Palästinensischen Gebietes ist illegal und muss beendet werden. Auch die deutsche Politik sollte nun weitere Hebel in Bewegung setzen, um an der Umsetzung der IGH-Entscheidung aktiv und konstruktiv mitzuwirken. Das Gutachten des IGH setzt ein wichtiges Zeichen für die universelle Geltung des Völkerrechts – und stärkt damit die notwendige und wesentliche Grundlage für eine dauerhafte Friedensperspektive in der Region. In einer gemeinsamen Stellungnahme unterstreichen Brot für die Welt und Misereor die Bedeutung der Zivilgesellschaft, die sich auf beiden Seiten für ein gewaltfreies und rechtebasiertes Miteinander einsetzt.

Name: Gemeinsame_Erklaerung_BfdW_Misereor_Naher_Osten.pdf
Typ: pdf
Größe: 120 KB
Hinweis: Die Spendenbeispiele sind symbolisch. Durch Ihre zweckungebundene Spende ermöglichen Sie uns dort zu helfen, wo es am dringendsten ist.
56 € ( Spendenbeispiel ) Mit 56 € kann zum Beispiel ein Hygiene-Paket für eine geflüchtete Familie finanziert werden.
100 € ( Spendenbeispiel ) Mit 100 € kann zum Beispiel Gemüse-Saatgut für die Bewirtschaftung von ca. 10 Feldern bereitgestellt werden.
148 € ( Spendenbeispiel ) Mit 148 € kann zum Beispiel ein Regenwassertank mit 2.000 Liter Fassungsvermögen gekauft werden.
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