Für das Menschenrecht auf Wasser
Wasser ist ein Menschenrecht – doch für Millionen Frauen bleibt es unerreichbar.
Weltweit tragen Frauen und Mädchen die Hauptverantwortung für die Wasserversorgung ihrer Familien. Viele laufen täglich kilometerweit, um Wasser zu holen. In informellen Siedlungen und Flüchtlingslagern teilen sich oft hunderte Menschen einen einzigen Wasserhahn. Sauberes Trinkwasser muss dort häufig teuer gekauft werden – während Haushalte mit Anschluss an öffentliche Netze Wasser fast kostenlos erhalten.
Gleichzeitig sind Frauen beim Zugang zu Sanitäranlagen besonders gefährdet: In vielen Regionen kommt es zu Gewalt, wenn sie nachts Toiletten aufsuchen oder für Wasser anstehen. Auch Konflikte verschärfen die Situation, wenn Wasserinfrastruktur zerstört oder Wasser gezielt als Druckmittel eingesetzt wird.
Ohne sicheren Zugang zu Wasser gibt es keine Gleichberechtigung, keine Gesundheit und keine nachhaltige Entwicklung.
Deshalb appellieren wir an internationale Entscheidungsträger*innen und die Bundesregierung, sich für eine gerechte, feministische, zukunftsfähige und verbindliche Wasserpolitik einzusetzen.
Es ist Zeit, laut zu werden. Wasser ist kein Luxus. Kein Wirtschaftsprodukt. Kein politisches Verhandlungsobjekt. Wasser ist Leben. Und wir fordern, dass das Recht darauf endlich aktiv für alle gilt.
Unsere Forderungen:
- Sauberes Trinkwasser und Sanitärversorgung weltweit verbindlich sicherstellen.
- Besonders Menschen ohne Zugang in ländlichen Regionen, informellen Siedlungen und Flüchtlingscamps priorisieren.
- Nationale Wasserstrategien konsequent geschlechtergerecht ausrichten.
- Frauen verbindlich an Entscheidungen über Wasserressourcen beteiligen.
- Leadership-Programme für Frauen im Wassersektor stärken.
- Frauen und Mädchen vor geschlechtsspezifischer Gewalt beim Zugang zu Wasser und Sanitäranlagen schützen.
- Sichere, beleuchtete Sanitäranlagen an Schulen, in Städten und in Flüchtlingscamps schaffen.
- Menstruationshygiene in Infrastrukturplanung berücksichtigen.
- Klimagerechte und nachhaltige Wasserpolitik fördern.
- Die Zerstörung oder Blockade von Wasserinfrastruktur international ächten.
- Wasserversorgung für Zivilbevölkerung und Landwirtschaft in Konflikten schützen
Unsere Projekte zum Thema Wasser:
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Hinweis: Die Spendenbeispiele sind symbolisch. Durch Ihre zweckungebundene Spende ermöglichen Sie uns dort zu helfen, wo es am dringendsten ist.
56 € (Spendenbeispiel) Mit 56 € kann zum Beispiel ein Hygiene-Paket für eine geflüchtete Familie finanziert werden.
100 € (Spendenbeispiel) Mit 100 € kann zum Beispiel Gemüse-Saatgut für die Bewirtschaftung von ca. 10 Feldern bereitgestellt werden.
148 € (Spendenbeispiel) Mit 148 € kann zum Beispiel ein Regenwassertank mit 2.000 Liter Fassungsvermögen gekauft werden.
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100 € (Spendenbeispiel) Mit 100 € kann zum Beispiel Gemüse-Saatgut für die Bewirtschaftung von ca. 10 Feldern bereitgestellt werden.
148 € (Spendenbeispiel) Mit 148 € kann zum Beispiel ein Regenwassertank mit 2.000 Liter Fassungsvermögen gekauft werden.



