Verantwortung in globalen Lieferketten übernehmen
Unsere Welt ist eng vernetzt: Jede Lieferkette bestimmt das Leben von Millionen Menschen. Brot für die Welt engagiert sich dafür, dass globale Lieferketten die darin arbeitenden Menschen fair und würdevoll behandelt. Mit Ihrer Unterstützung schaffen wir gemeinsam Veränderungen.
Globale Lieferkette: Motor für Entwicklungschancen und Gerechtigkeit
Durch weltweite Lieferketten gelangen viele Produkte aus Entwicklungsländern zu uns. Kaffee, Tee, Kleidung, Elektronik – selten wissen wir, unter welchen Bedingungen sie entstehen. In der Lieferkette arbeiten Menschen an unterschiedlichen Stationen: auf Kakaoplantagen in Westafrika, in Textilfabriken Südasiens oder in Minen Lateinamerikas. Globalisierung und internationaler Handel bieten Chancen, bergen aber auch Risiken.
Lieferketten können über die Wertschöpung Wohlstand fördern, doch in der Realität zeigt sich oft ein anderes Bild: Kinder schuften auf Feldern, Arbeiter*innen erhalten keinen Mindestlohn, Gesundheits- und Umweltschutz fehlen. Wer am Anfang der Lieferkette lebt und arbeitet, bekommt meist am wenigsten. Ungerechte Strukturen, wirtschaftliche Abhängigkeit und fehlende Rechte bedrohen das Leben der hart arbeitenden Menschen.
Für Brot für die Welt steht fest: Die Art und Weise, wie wir konsumieren, beeinflusst das Leben vieler. Deshalb fordern und fördern wir faire Lieferketten, die Menschenrechte schützen und Umweltstandards einhalten. Eine gerechte Lieferkette kann Entwicklungspartner*innen stärken und Armut wirksam bekämpfen.
Zusammenhang zwischen Lieferketten und Entwicklung
Faire Lieferketten bedeuten, Menschenrechte und Umweltschutz von Anfang an mitzudenken. Viele Länder im Globalen Süden verlassen sich stark auf den Export landwirtschaftlicher oder industrieller Produkte. Werden Arbeiter*innen ungerecht bezahlt oder Naturräume zerstört, wächst die Armut – und die Entwicklungschancen schwinden.
Brot für die Welt beobachtet kritisch, wie multinationale Unternehmen agieren. Unternehmen müssen Verantwortung übernehmen, damit die Lieferkette vom Rohstoff bis zum Ladenregal fair bleibt. Strenge Kontrollen, gesetzliche Regelungen wie das deutsche Lieferkettengesetz und internationale Abkommen legen Mindeststandards fest. Sie sind wichtige Instrumente, aber echte Veränderung entsteht nur durch Engagement und Bewusstsein.
Eine Lieferkette bleibt nur nachhaltig, wenn Produzent*innen eine Stimme haben und an Entscheidungsprozessen teilnehmen. Bildungsarbeit, Transparenz und die Durchsetzung von Arbeitsrechten gehören zu den wichtigsten Schritten. So entsteht eine Partnerschaft auf Augenhöhe und neue Wege aus der Armut.
Brot für die Welt – Projekte für faire Lieferketten weltweit
Brot für die Welt setzt sich in zahlreichen Ländern für gerechte Lieferketten ein. Wir unterstützen Kleinbäuerinnen in Vietnam dabei, Kooperativen für ihren Tee zu gründen. Kooperativen stärken die Verhandlungsposition, schaffen Transparenz und geben Kindern die Chance auf Schulbildung. In Nicaragua begleiten wir Näherinnen und Näher beim Kampf um bessere Arbeitsbedingungen und Schutz vor Ausbeutung. Wir fördern Wissen über Arbeitsrechte und ermutigen zur Selbstorganisation.
In Peru unterstützen wir Kleinbauern und -bauern bei der Umstellung auf ökologischen Bananen-Anbau mit nachhaltigen Vertriebsketten. Einen besonderen Schwerpunkt legt das Projekt dabei auf Frauen: Sie erhalten Zugang zu Bildung und Märkten – für mehr Unabhängigkeit und Selbstvertrauen.
In Europa und in Deutschland treiben wir aktiv die Gesetzgebung für Lieferkettengesetze voran und sind auch hierbei erfolgreich.
Lieferkette transparent machen – Ihr Engagement wirkt
Verantwortung beginnt bei jedem Einzelnen. Brot für die Welt setzt auf Aufklärung, Lobbyarbeit und Projektförderung. Mit Ihrer Unterstützung setzen wir Zeichen gegen Kinderarbeit, Dumpinglöhne und Umweltzerstörung. Jede Spende ermöglicht neue Initiativen: Zertifizierungsverfahren, Kontrollen und Schulungen machen Lieferketten transparenter. Arbeiter*innen erhalten die nötigen Mittel und das Wissen, ihre Rechte einzufordern und sich selbst zu schützen.
Wirkungsvolle Hilfsprojekte basieren auf Partnerschaft und Vertrauen. Brot für die Welt arbeitet mit lokalen Organisationen, die die Bedürfnisse vor Ort genau kennen. Zusammen stärken wir die Menschen am Anfang der Lieferkette und verbessern ihre Lebensbedingungen konkret und nachhaltig.
Ihre Spende verändert globale Lieferketten zum Guten
Durch Ihr Engagement sichern Sie faire Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen. Sie geben Kindern die Chance auf Bildung und schonen wichtige Ressourcen. Unterstützen Sie Brot für die Welt: Ihre Spende treibt den Wandel zu gerechten Lieferketten voran und schenkt Menschen eine Stimme sowie neue Lebensperspektiven.
Werden Sie Teil einer Bewegung, die globale Verantwortung lebt. Gemeinsam stehen wir für einen bewussten Konsum, der die Menschenrechte respektiert und Entwicklung ermöglicht. Geben wir der Lieferkette ein neues Gesicht – mit Fairness, Solidarität und Menschlichkeit. Jetzt spenden und mit Brot für die Welt Zeichen setzen für nachhaltige globale Entwicklung und gerechte Lieferketten.
Jetzt spenden Unterstützen Sie uns
Hinweis: Die Spendenbeispiele sind symbolisch. Durch Ihre zweckungebundene Spende ermöglichen Sie uns dort zu helfen, wo es am dringendsten ist.
56 € (Spendenbeispiel) Mit 56 € kann zum Beispiel ein Hygiene-Paket für eine geflüchtete Familie finanziert werden.
100 € (Spendenbeispiel) Mit 100 € kann zum Beispiel Gemüse-Saatgut für die Bewirtschaftung von ca. 10 Feldern bereitgestellt werden.
148 € (Spendenbeispiel) Mit 148 € kann zum Beispiel ein Regenwassertank mit 2.000 Liter Fassungsvermögen gekauft werden.
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100 € (Spendenbeispiel) Mit 100 € kann zum Beispiel Gemüse-Saatgut für die Bewirtschaftung von ca. 10 Feldern bereitgestellt werden.
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