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Globale Solidarität neu gedacht

Wie gelingt Entwicklungszusammenarbeit bei immer knapperen Mitteln?

Diskussionsabend mit Expertinnen und Experten in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Frankfurt

Von Claudia Hadj Said am
Podium 27.04.2026

Podium 'Solidarität neu gedacht'

vl.: Prof. Dr. Jörg Faust (Direktor Deutsches Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit), Dr. Kathrin Strobel (Direktorin Internationale Programme, Brot für die Welt), Stephan Kosch (Zeitzeichen), Sascha Vogt (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung),

per Zoom zugeschaltet: Jane S. Nalunga (Executive Director Southern and Eastern Africa Trade Information and Negotiations Institute (SEATINI), Uganda)

 

Beim Blick in die Nachrichten reißen Meldungen über Kriege, Krisen und Katastrophen nicht ab. Die Welt scheint aus den Fugen zu geraten. Infolge der Ereignisse steigen die Zahlen der Hunger leidenden Menschen rapide. Im Jahr 2024 war mehr als ein Viertel der Weltbevölkerung von mäßiger bis schwerer Ernährungsunsicherheit betroffen. Die Auswirkungen des Krieges im Iran treffen derzeit die ganze Welt. Die Folgen sind jedoch vor allem in den Ländern des Globalen Südens existenziell. Es droht eine erneute weltweite Hungerkrise.

Die USA haben sich aus der Außenhilfe zurückgezogen. Aber auch Deutschland entfernt sich immer weiter von seiner internationalen Zusage, mindestens 0,7 Prozent der Wirtschaftsleistung für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe bereitzustellen.

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat einen umfassenden Reformprozess eingeleitet. Wirtschaftliche Interessen und ethische Werte sollen künftig enger zusammengedacht werden. Expert/innen aus dem Sektor diskutierten über die Bedeutung und Folgen der Neugestaltung, aber auch über Bewährtes in der Entwicklungszusammenarbeit.

Die Aufzeichnung der Veranstaltung finden Sie hier.

Referierende:

Prof. Dr. Jörg Faust, Direktor Deutsches Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit und außerordentlicher Professor für Politikwissenschaft, Universität Duisburg-Essen

Sascha Vogt, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Dr. Kathrin Strobel, Direktorin Internationale Programme, Brot für die Welt

Jane S. Nalunga, Executive Director Southern and Eastern Africa Trade Information and Negotiations Institute (SEATINI), Uganda (per Zoom zugeschaltet)

Moderation:

Stephan Kosch, Zeitzeichen

Leitung:

Dr. Margrit Frölich, Evangelische Akademie Frankfurt

Brigitte Molter, Brot für die Welt im Zentrum Oekumene der EKHN und der EKKW

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Kleinbäuerin Claudine Hashazinyange mit Avocados vom Baum ihres Schwiegervaters. Schülerinnen in Äthiopien

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100 € (Spendenbeispiel) Mit 100 € kann zum Beispiel Gemüse-Saatgut für die Bewirtschaftung von ca. 10 Feldern bereitgestellt werden.

148 € (Spendenbeispiel) Mit 148 € kann zum Beispiel ein Regenwassertank mit 2.000 Liter Fassungsvermögen gekauft werden.

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