Beim Blick in die Nachrichten reißen Meldungen über Kriege, Krisen und Katastrophen nicht ab. Die Welt scheint aus den Fugen zu geraten. Infolge der Ereignisse steigen die Zahlen der Hunger leidenden Menschen rapide. Im Jahr 2024 war mehr als ein Viertel der Weltbevölkerung von mäßiger bis schwerer Ernährungsunsicherheit betroffen. Die Auswirkungen des Krieges im Iran treffen derzeit die ganze Welt. Die Folgen sind jedoch vor allem in den Ländern des Globalen Südens existenziell. Es droht eine erneute weltweite Hungerkrise.
Die USA haben sich aus der Außenhilfe zurückgezogen. Aber auch Deutschland entfernt sich immer weiter von seiner internationalen Zusage, mindestens 0,7 Prozent der Wirtschaftsleistung für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe bereitzustellen.
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat einen umfassenden Reformprozess eingeleitet. Wirtschaftliche Interessen und ethische Werte sollen künftig enger zusammengedacht werden. Expert/innen aus dem Sektor diskutierten über die Bedeutung und Folgen der Neugestaltung, aber auch über Bewährtes in der Entwicklungszusammenarbeit.
Die Aufzeichnung der Veranstaltung finden Sie hier.
Referierende:
Prof. Dr. Jörg Faust, Direktor Deutsches Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit und außerordentlicher Professor für Politikwissenschaft, Universität Duisburg-Essen
Sascha Vogt, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Dr. Kathrin Strobel, Direktorin Internationale Programme, Brot für die Welt
Jane S. Nalunga, Executive Director Southern and Eastern Africa Trade Information and Negotiations Institute (SEATINI), Uganda (per Zoom zugeschaltet)
Moderation:
Stephan Kosch, Zeitzeichen
Leitung:
Dr. Margrit Frölich, Evangelische Akademie Frankfurt
Brigitte Molter, Brot für die Welt im Zentrum Oekumene der EKHN und der EKKW









