„Schreib die Welt nicht ab, schreib sie um“. Mit diesem Appell richtete sich die Präsidentin von Brot für die Welt und der Diakonie Katastrophenhilfe an die Synodalen der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck.
Obwohl es weltweit genügend Nahrungsmittel gibt und mehr produziert wird als je zuvor, hungern 8,2 Prozent der Weltbevölkerung. Die Ursache seien Kriege und Konflikte, die weltweite Inflation, aktuell der Anstieg der Energiepreise, aber vor allem die Klimakrise, so Pruin. „Wir haben keine Mengenkrise, sondern eine Verteilungs- und Gerechtigkeitskrise“, machte Pruin deutlich.
„Eine Welt ohne Hunger ist möglich“, so Pruin. Die größte Herausforderung sei die schwindende Unterstützung für Entwicklungsarbeit. Eklatante Kürzungen und die Einschränkung der Arbeit der Zivilgesellschaft, beobachte sie mit Sorge.
Projekte der Partnerorganisationen von Brot für die Welt wirken. Sie stärken die Eigenverantwortung der Menschen und fördern weltweit Klimaresilienz.
Mit ihrem Vortrag ist Dr. Dagmar Pruin auf großes Interesse bei den Synodalen gestoßen. Einen ausführlichen Bericht über ihren Synodenbesuch finden Sie hier.
Am Infostand von Brot für die Welt und Zentrum Oekumene der EKHN und EKKW konnten sich die Synodalen unter anderem über die Arbeit der Projektpartner im Globalen Süden informieren. Die Landessynode unterstützte mit einer besonderen Kollekte die Arbeit von Brot für die Welt. Präses Schneider-Wölfinger konnte zum Ende der Frühjahrstagung einen Kollekteneingang von 2.523 Euro verkünden.



