Zum Weltwassertag, Sonntag 22.März
Für das Menschenrecht auf Wasser kann hier ein Appell unterschrieben werden www.brot-fuer-die-welt.de/themen/wasser-appell/
Gott, Quelle des Lebens und der Hoffnung,
zum Internationalen Weltwassertag 2026 danken wir für das Trinkwasser,
von dem wir täglich leben können.
Wir sehen: Wo genug Wasser vorhanden ist, blühen Menschen, Tiere und die Natur auf.
Und wo Wasser fließt, wachsen Gleichheit und Gleichberechtigung.
Wo Menschen aber kein sauberes Trinkwasser in der Nähe haben,
mehren sich die Ungleichheiten.
Und so leiden besonders Frauen und Mädchen unter der globalen Wasserkrise.
Täglich gehen sie weite Wege, um Wasser zu holen,
täglich verwalten sie sorgsam das kostbare Gut,
und immer wieder sind sie es, die sich um Menschen sorgen und sie pflegen,
die durch verschmutztes Wasser krank werden.
Dabei verlieren sie durch die ständige Sorge ums Wasser
Zeit, Gesundheit, Sicherheit und Chancen.
Wir bitten Dich: Stärke die Anliegen der Frauen und Mädchen,
überall dort, wo über Wasser verhandelt wird.
Hilf ihnen, wenn sie sich dafür einsetzen, dass Wasser Menschenrecht und Gemeinwohl ist.
Mache Männer und Jungen zu Verbündeten, damit sie sich gemeinsam für nachhaltige Entwicklung und Gleichstellung stark machen.
Vereine uns alle in Solidarität mit allen Menschen, die unter der globalen Wasserkrise leiden
und mach unseren Geist wach, lass uns in aller Konsequenz verstehen, , dass der weltweite Klimawandel uns alle betrifft.
Lass Dein Recht strömen wie Wasser und Deine Gerechtigkeit wie einen nie versiegenden Bach.
Bedrohung der Welternährung durch den Iran-Krieg
Durch den Krieg im Iran droht eine neue globale Ernährungskrise. Die Blockade der Straße von Hormus trifft nicht nur Öl- und Gasexporte, sondern das Rückgrat der industriellen Landwirtschaft: die Produktion von Stickstoffdüngern, den Transport und die Vermarktung von Agrarprodukten. www.brot-fuer-die-welt.de/blog/2026-wie-der-iran-krieg-die-welternaehrung-bedroht/
Gott, Du Trost und Halt in schweren Zeiten,
wir klagen vor Dir über das Wüten des Krieges im Iran.
Sei bei den Leidenden und Sterbenden und bei allen, die versuchen Menschenleben zu retten.
Expertinnen und Experten warnen davor,
dass durch die Blockade der Straße von Hormus nun eine neue globale Ernährungskrise droht.
Denn viele Länder beziehen ihren Dünger aus der Region der Golfstaaten.
Jetzt steigen die Preise der Dünger und schon schrumpfen die Ernten.
Der Seehandel leidet und Nahrungsmittel werden teurer.
Wieder einmal erkennen wir,
wie sehr wir alle voneinander abhängig sind und weltweit Frieden brauchen.
Wir bitten Dich für die Menschen, die durch den Iran-Krieg vom Hunger bedroht sind.
Steh ihnen bei und hilf ihnen, sich aus der Abhängigkeit von Agrarkonzernen zu befreien.
Stärke alle, die sich für ein anderes Ernährungssystem stark machen, damit Menschen widerstandsfähig werden gegen Klimaschocks, Preisspekulationen und Kriege.
Segne Projekte und Programme,
durch die sich bäuerliche Familienbetriebe im Agrarwandel neu aufstellen können.
Vereine uns im Bitten um Frieden und in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft.