Fürbitte

Das Mahl als Zeichen der Hoffnung

Fürbitte für den Gründonnerstag, 2. April 2026

Gründonnerstag steht im Zeichen des letzten Abendmahls Jesu mit seinen Jüngern. Die Fürbitte nimmt Bezug auf alttestamentliche Lesung und Predigttext (2. Mose 12, 1-14), das Evangelium (Johannes 13,1-15.34-35) und die Epistel (1. Korinther 11, 17-24)

Sprecher*in:
Am Abend, bevor sein Leiden beginnt, setzt sich Jesus zu Tisch mit seinen Jüngern.
Er teilt Brot und Wein – und er beugt sich hinab, um ihnen die Füße zu waschen.
Er zeigt: Liebe geschieht im Dienen.

Heute, ein Jahr nach dem verheerenden Erdbeben in Myanmar, sehen wir, wie viele Menschen weiterhin auf Unterstützung angewiesen sind. Hunderttausende leben in Notunterkünften ohne ausreichend Nahrungsmittel, mit unzureichendem Zugang zu Nahrungsmitteln, Trinkwasser und medizinischer Versorgung. Die Versorgung mit lebenswichtigen Gütern wird im Zuge des bewaffneten Konflikts aktiv behindert.

Und doch gibt es Menschen vor Ort, die nicht aufhören zu helfen – die versorgen, trösten und Leben schützen, oft unter großer Gefahr.

Liturg*in:
Herr Jesus Christus, du hast dich niedergebeugt und deinen Jüngern die Füße gewaschen.

Du hast gezeigt, dass deine Liebe dient, wo Menschen einander beistehen und Not nicht übersehen wird.

Wir bitten dich für die Menschen in Myanmar, für alle,

die ihr Zuhause verloren haben, die trauern um Tote und Verletzte,

die ohne ausreichende Versorgung sind. Stärke und bewahre sie.

Wir bitten dich für alle, die dort Unterstützung leisten

 - unter schwierigen Bedingungen,
und doch tatkräftig.

Stärke sie in ihrem Dienst.

Bewahre sie vor Erschöpfung und Gefahr.

Bewege die Herzen derer,

die über Wege und Mittel der Hilfe entscheiden,

dass sie das Notwendige tun und Unterstützung nicht zurückhalten.

Wie du das Brot geteilt hast, so lehre uns zu teilen, was wir haben.

 

Gemeinde (gesungen): Kyrie eleison.

Sprecher*in:
In der Nacht, in der er verraten wurde, nimmt Jesus das Brot –

und spricht von seinem Leib, gegeben für viele. Gemeinschaft entsteht dort,

wo geteilt wird – zum Wohle aller.

Dieser Tage haben Handelsministerinnen und -Minister aus aller Welt

über die Geschicke des Welthandels beraten.

Länder des globalen Südens konnten kleine Erfolge erzielen.

Doch gab es keine tiefgreifenden Reformen der Welthandelsorganisation.

Viele Länder des Globalen Südens fürchten,

dass ihre Stimmen weniger gehört werden

und ihre Möglichkeiten zu handeln schwinden

–gerade dort, wo es um Nahrung und das Überleben vieler geht.

 

Liturg*in:
Jesus Christus, du hast Brot und Kelch geteilt

und deine Gemeinschaft gestiftet
als Zeichen deiner Liebe.

Du rufst uns an deinen Tisch,

damit alle satt werden und niemand ausgeschlossen bleibt.

Wir bitten dich für die Völker dieser Welt,

besonders für die Menschen in Ländern des Globalen Südens.

Wo Entscheidungen getroffen werden,

die über Nahrung, Handel und Leben bestimmen:
Gib Weisheit und Gerechtigkeit.

Lass nicht zu, dass die Starken sich durchsetzen

und die Schwachen übergangen werden. Bewege die Verantwortlichen,

faire Wege zu suchen, damit alle Anteil haben an dem,

was zum Leben nötig ist. Lehre uns deine Liebe,

die sich nicht selbst sucht, sondern das Wohl des anderen.

Führe uns auf den Weg deiner Gerechtigkeit –

damit dein Mahl ein Zeichen der Hoffnung bleibt für alle Menschen.

Gemeinde (gesungen): Kyrie eleison.

Sprecher*in:
In der Nacht des Passahmahls bewahrt Gott sein Volk.

Mitten in Angst und Bedrohung wird ein Zeichen gesetzt:

Das Leben soll verschont bleiben.

Bis heute leben Menschen in Nächten der Angst

– in Kriegsgebieten, auf der Flucht, in unsicheren Verhältnissen.

Sie wissen nicht, ob ihr Leben geschützt ist,

ob der nächste Tag Hoffnung bringt.

Liturg*in:
Gott der Befreiung, du hast dein Volk bewahrt in der Nacht der Bedrohung

und es geführt auf den Weg in die Freiheit.

Du bist ein Gott, der Leben schützt und Zukunft eröffnet.

Wir bitten dich für alle, die heute in Unsicherheit leben

–in Kriegs- und Krisengebieten, auf der Flucht,

in Lagern und an Grenzen. Halte deine schützende Hand über ihnen.

Bewege die Herzen derer,

die Macht haben über Grenzen, über Aufnahme und Abweisung,

dass sie dem Leben dienen und Wege der Bewahrung eröffnen.

Halte in uns die Erinnerung wach,

dass du befreist und dass dein Wille Leben ist.

Führe uns aus aller Enge in die Weite deiner Gnade.

Gemeinde (gesungen): Kyrie eleison.


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Kleinbäuerin Claudine Hashazinyange mit Avocados vom Baum ihres Schwiegervaters. Schülerinnen in Äthiopien

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