Ein Evoluations-Team spricht mit Menschen die von Brot fuer die Welt-Partnerorganisation RRN (Rural Reconstruction Nepal) in Lakuridanda bei Mude / Nepal Hilfe erhalten haben (Livelihood Projekte).Reportage Evaluierung der Diakonie Kathastrophenhilfe und Brot für die Weltprojekte in Nepal, November 2017. Foto: Thomas Lohnes / DKH
Evaluationen

Unser Wegweiser zu nachhaltigem Erfolg

Wir setzen auf kontinuierliches Lernen und Verbesserung, um unsere Projekte und Förderpraxis noch wirkungsvoller zu gestalten. Evaluationen sind unser Kompass: Sie helfen uns, Erfolge zu messen, Herausforderungen zu erkennen und Ressourcen optimal einzusetzen. Durch diese systematischen Bewertungen stellen wir sicher, dass unsere Unterstützung dort ankommt, wo sie am dringendsten benötigt wird – für eine gerechtere Welt.

Was ist eine Evaluation?

In der internationalen Zusammenarbeit wird Evaluierung definiert als „systematische und objektive Bewertung eines geplanten, laufenden oder abgeschlossenen Projekts oder Programms, seiner Konzeption, Durchführung und Ergebnisse. Ziel ist es, die Relevanz, Kohärenz, Effektivität, Effizienz, entwicklungspolitische Wirkungen (Impact) und Nachhaltigkeit von Maßnahmen zu ermitteln. Eine Evaluation sollte glaubwürdige und nützliche Informationen liefern, sodass gewonnene Erkenntnisse in die Entscheidungsfindung einfließen können“.

OECD (2024), Glossary of Key Terms in Evaluation and Results-Based Management for Sustainable Development (Second Edition), OECD Publishing, Paris.

Warum evaluieren wir?

Bei Brot für die Welt verfolgen Evaluationen zwei wesentliche Ziele:

  • Erstens wollen wir Lernen und Verbesserung ermöglichen, indem wir verschiedene Akteur*innen auf allen Ebenen einbinden. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse steigern die Qualität unserer Arbeit.
  • Zweitens schaffen Evaluationen Transparenz und Rechenschaft, indem sie zeigen, wie wir Mittel einsetzen und welche positiven Veränderungen wir bewirken.

Wie evaluieren wir?

Unsere Evaluationen beruhen auf Vorgaben des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie anerkannten Standards der Deutschen Gesellschaft für Evaluation und OECD/DAC.

Bei der Auswahl der Evaluator*innen achten wir auf Kompetenz, Unabhängigkeit und Vielfalt. Uns ist wichtig, dass wir partizipativ vorgehen und unser Verhaltenskodex eingehalten wird. In allen Evaluationen wird das Querschnittsthema Gender berücksichtigt und wo möglich auch die Querschnittsthemen Inklusion und Umweltwirkungen. Wir setzen auf ausgewogene Teams aus dem Globalen Norden und Süden und bieten unseren Partnerorganisationen durch einen klar strukturierten Leitfaden praktische Unterstützung bei der Begleitung von Evaluationen.

Welche Evaluationsarten gibt es bei Brot für die Welt?

Neben den Projektevaluationen, die vorwiegend von den Partnerorganisationen in Auftrag gegeben werden, evaluieren wir auch Programme, Förderbereiche und Instrumente. Bei Brot für die Welt unterscheiden wir folgende projektübergreifende Evaluationsarten:

  • Förderbereichsevaluationen werden in Abstimmung mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durchgeführt. Sie bewerten Projekte innerhalb eines thematischen Bereichs und dienen als Instrument zur Erfolgskontrolle der kirchlichen Entwicklungszusammenarbeit. Hier finden Sie die anonymisierten Endberichte der Förderbereichsevaluationen von Brot für die Welt, die ab 2017 erstellt wurden.
  • Querschnittsevaluationen untersuchen mehrere Projekte zu spezifischen Fragestellungen, dabei konzentrieren sie sich oft auf einen bestimmten Sektor oder eine Region, können aber auch eine bestimmte Maßnahmenart betreffen.
  • Unternehmensstrategische Evaluationen analysieren unsere internen Strukturen und Strategien.
  • Metaevaluationen überprüfen die Qualität der Projektevaluationen.

Alle Ergebnisse und Empfehlungen der Evaluationsberichte werden in anonymisierter Form zusammengefasst. Die Zusammenfassungen enthalten unter anderem zentrale Ergebnisse und Empfehlungen. Erfolge werden darin üblicherweise nach OECD/DAC-Kriterien beschrieben.

Wie nutzen wir die Evaluationsergebnisse?

Wir reflektieren und besprechen die Evaluationsergebnisse gemeinsam mit Partnerorganisationen und Zielgruppen, um Transparenz zu schaffen. Die Empfehlungen nutzen wir, um Projekte anzupassen und neue Programme zu planen – so integrieren wir das Gelernte langfristig in unsere Arbeit.

Geplante Evaluationen

Aktuelle Ausschreibungen zu geplanten Evaluationsvorhaben veröffentlichen wir unter aktuelle Bekanntgaben.

Material zum Mitnehmen
Leitfaden: Der Evaluationsprozess in 11 Schritten
Informationen (pdf | 2 MB):
Leitfaden: Der Evaluationsprozess in 11 Schritten

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Kleinbäuerin Claudine Hashazinyange mit Avocados vom Baum ihres Schwiegervaters. Schülerinnen in Äthiopien

Hinweis: Die Spendenbeispiele sind symbolisch. Durch Ihre zweckungebundene Spende ermöglichen Sie uns dort zu helfen, wo es am dringendsten ist.

56 € (Spendenbeispiel) Mit 56 € kann zum Beispiel ein Hygiene-Paket für eine geflüchtete Familie finanziert werden.

100 € (Spendenbeispiel) Mit 100 € kann zum Beispiel Gemüse-Saatgut für die Bewirtschaftung von ca. 10 Feldern bereitgestellt werden.

148 € (Spendenbeispiel) Mit 148 € kann zum Beispiel ein Regenwassertank mit 2.000 Liter Fassungsvermögen gekauft werden.

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