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Migration menschenwürdig und entwicklungsfreundlich gestalten - Venro Standpunkt erschienen

Von Ehemalige Mitarbeitende am
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Venro fordert die Bundesregierung im neu veröffentlichten „Standpunkt Mittelmeer“ auf, sich auf europäischer Ebene für eine Verstärkung humanitärer Maßnahmen einzusetzen und ein grundsätzliches Umdenken in der Migrationspolitik einzuleiten. Venro ist der Bundesverband entwicklungspolitischer und humanitärer Nichtregierungsorganisationen. Ihm gehören rund 120 deutsche Nichtregierungsorganisationen an, die in derEntwicklungszusammenarbeit und der Humanitären Hilfe tätig sind. Brot für die Welt ist Mitglied bei Venro und hat an der Entstehung des Standpunktes mitgearbeitet. Deutlich wird in der Stellungnahme auch, dass Migration kein Problem per se ist, sondern gesellschaftliche Normalität. Die Vorstellung, dass durch Entwicklungszusammenarbeit Migration   abgewendet würde, ist wissenschaftlich widerlegt, so der Verband. Die Verfügbarkeit von Ressourcen ermöglicht vielfach erst die Migration. Menschen werden in die Lage versetzt, ihr Heimatland zu  verlassen. Umgekehrt kann auch Migration zu mehr Entwicklung in den Heimatländern führen.  

 

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