Plastik

Plastik vermeiden – Nachhaltige Entwicklung mit Brot für die Welt

Plastik bedroht Umwelt und Gesundheit in vielen Ländern des Globalen Südens besonders stark. Brot für die Welt arbeitet mit Partnerorganisationen an Lösungen, die Umwelt und Gemeinschaften langfristig stärken und Plastik reduzieren.

Plastik in Entwicklungsländern: Eine Herausforderung für Umwelt und Gesellschaft

Plastik ist aus dem Alltag vieler Menschen nicht mehr wegzudenken, doch gerade in Entwicklungsländern verursacht Plastik große Probleme. Millionen Tonnen Plastikmüll gelangen jedes Jahr in Flüsse, Meere und in die Landschaft. Dort bedroht er nicht nur Tiere und Pflanzen, sondern wirkt sich auch auf die Gesundheit vieler Menschen aus. Längst reicht das Problem über die sichtbaren Plastikabfälle hinaus: Mikroplastik gelangt in Böden, Nahrung und Trinkwasser.

Besonders betroffen sind Gemeinschaften, die kaum Zugang zu nachhaltigen Abfallentsorgungssystemen und Recyclingmöglichkeiten haben. Hier wächst die Belastung durch Plastik stetig. Verpackungen von Lebensmitteln, Tüten und Einwegprodukte häufen sich an, weil Alternativen fehlen. Die Plastikflut belastet den Alltag vieler Menschen, verschärft soziale Ungleichheit und bremst eine nachhaltige Entwicklung.

Wie Plastikmüll Entwicklungsländern schadet

Plastik stellt für Entwicklungsländer eine doppelte Herausforderung dar. Einerseits helfen leichte, haltbare Verpackungen, den Zugang zu Lebensmitteln und Medizin zu sichern. Andererseits führt der fehlerhafte Umgang mit Plastik zu wachsender Verschmutzung. Die Müllberge wachsen, weil Abfuhr und Recycling nicht funktionieren. Kinder wachsen mit Plastik im Boden auf, Fischer finden kaum noch saubere Gewässer. Dazu kommen die gesundheitlichen Risiken: Wer Plastik verbrennt, setzt giftige Stoffe frei, und Mikroplastik gefährdet ebenfalls die Gesundheit.

Brot für die Welt: Gemeinsam gegen Plastik und für die Umwelt

In über 80 Ländern arbeitet Brot für die Welt mit lokalen Partnerorganisationen zusammen. Sie kennen die Herausforderungen, die Plastik für ihre Regionen bringt, und entwickeln passende Lösungen. Im Mittelpunkt stehen Aufklärung, gemeinsame Initiativen zur Müllvermeidung sowie der Einsatz für politische Veränderungen vor Ort.

Mit Bildungsprojekten schaffen lokale Organisationen Wissen rund um Plastik und seine Alternativen. Sie zeigen, wie man Abfall reduziert, Plastik vermeidet und neue Wege in der Abfallwirtschaft geht. Jugendliche und Erwachsene lernen, eigene Lösungen zu erproben: Sammelaktionen, Kompostierung, neue Verpackungen aus natürlichen Materialien, Recycling-Initiativen. Überall wächst so das Bewusstsein dafür, wie wichtig ein Wandel im Umgang mit Plastik ist.

Innovative Projekte gegen Plastikverschmutzung

Die Menschen entwickeln eigene Ideen, um ihre Gemeinden von Plastik zu entlasten. In ländlichen Regionen führen lokale Gruppen Workshops durch, in denen sie wiederverwendbare Taschen nähen und verbreiten. In Städten entstehen Sammelstellen für Plastikabfälle. Bildungseinrichtungen integrieren Umweltschutz in ihre Lehrpläne, um schon Kinder für das Plastikproblem zu sensibilisieren.

Viele Initiativen nutzen traditionelle Techniken und lokales Wissen, um Alternativen zu schaffen: Bananenblätter als Teller, Körbe aus Palmfasern statt Plastiktüten. Partnerorganisationen setzen auf diese kreativen Lösungen, um Plastik im Alltag zu vermeiden und Arbeitsplätze zu schaffen. Damit fördert Brot für die Welt nicht nur Umweltschutz, sondern auch soziale Teilhabe und wirtschaftliche Entwicklung.

Plastik vermeiden als globale Aufgabe

Plastik kennt keine Grenzen. Der Einsatz gegen Plastikmüll braucht gemeinsames Handeln – weltweit. Brot für die Welt bringt lokale Erfahrungen in internationale Netzwerke ein, arbeitet mit anderen Organisationen und setzt sich für politische Veränderungen ein. Unsere Partner beteiligen sich an Kampagnen für ein gerechtes internationales Abkommen gegen Plastikverschmutzung und stärken Regierungen darin, nachhaltige Abfallgesetze umzusetzen. Sie fordern Unternehmen auf, umweltfreundlichere Produkte zu entwickeln und Verantwortung für ihre Lieferketten zu übernehmen.

Durch partnerschaftliche Zusammenarbeit entstehen starke Bewegungen vor Ort. Sie zeigen: Der Kampf gegen Plastik gelingt, wenn viele mitziehen – als Gemeinschaft, in Bildung, Wirtschaft und Politik.

Umwelt und Zukunft schützen: Ihre Hilfe macht den Unterschied

Plastik schadet Menschen, Tieren, Umwelt – überall. Brot für die Welt und seine Partner setzen gemeinsam Zeichen für nachhaltige Entwicklung, für weniger Plastik und mehr Lebensqualität. Jeder Beitrag fördert Projekte, die Umwelt und Gemeinschaften stärken. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie Bildungsmaterial, Sammelstellen, Alternativen und politische Kampagnen für eine plastikärmere Welt.

Unterstützen Sie Brot für die Welt und unsere Partnerorganisationen. Gemeinsam machen wir den Unterschied und gestalten eine Zukunft, in der Plastik nicht länger Leben und Natur bedroht, sondern neue Perspektiven entstehen – für alle Menschen weltweit.

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Kleinbäuerin Claudine Hashazinyange mit Avocados vom Baum ihres Schwiegervaters. Schülerinnen in Äthiopien

Hinweis: Die Spendenbeispiele sind symbolisch. Durch Ihre zweckungebundene Spende ermöglichen Sie uns dort zu helfen, wo es am dringendsten ist.

56 € (Spendenbeispiel) Mit 56 € kann zum Beispiel ein Hygiene-Paket für eine geflüchtete Familie finanziert werden.

100 € (Spendenbeispiel) Mit 100 € kann zum Beispiel Gemüse-Saatgut für die Bewirtschaftung von ca. 10 Feldern bereitgestellt werden.

148 € (Spendenbeispiel) Mit 148 € kann zum Beispiel ein Regenwassertank mit 2.000 Liter Fassungsvermögen gekauft werden.

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