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Südafrikas Kirchen kämpfen gegen Zerstörung der Karoo

In der Südafrikanischen Halbwüste Karoo wollen Energiekonzerne mittels Fracking Gas fördern. Beim Fracking werden Chemikalien in den Boden gepumpt, die kleinere Gas-Vorkommen für eine wirtschaftliche Förderung erschließen. Die Kirchen in der Karoo setzen sich für die Erhaltung des zerbrechlichen ökologischen Gleichgewichts der Landschaft ein.

 

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In der Südafrikanischen Halbwüste Karoo wollen Energiekonzerne mittels Fracking Gas fördern. Beim Fracking werden Chemikalien in den Boden gepumpt, die kleinere Gas-Vorkommen für eine wirtschaftliche Förderung erschließen. Die Lizenzen für die Firmen sollen in diesem Frühjahr erteilt werden. Das ökologische Gleichgewicht der dünn besiedelten Landschaft, die ein Drittel der Fläche Südafrikas ausmacht, ist dadurch in Gefahr.

Die Kirchen in der Karoo kämpfen gegen das Fracking. Der Geologe Stefan Cramer, der von Brot für die Welt als Fachkraft an das Umweltinstitut der Glaubensgemeinschaften in Südafrika (SACFEI) vermittelt wurde, bietet den Gemeinden dabei wissenschaftliche Hilfestellung. Er informiert die Menschen der Region über die Auswirkungen der Fördermethode.

Im Rahmen eines Seminars haben Künstlerinnen und Künster, die dem Volk der San angehören, einen Quilt genäht, der sich mit Fracking auseinandersetzt. Die 15-köpfige Gruppe aus Nieu-Bethesda hat ein vier Quadratmeter großes Werk mit dem Titel „One Earth“ geschaffen. Es beschreibt den Kampf der indigenen Völker Südafrikas gegen das Gas-Fracking in der Karoo, symbolisch dargestellt als den Kampf zwischen dem Dunklen und der Sonnenenergie der Zukunft. Der Quilt ist voller Anspielungen auf den Schöpfungsmythos der San.

Der hessische Rundfunk berichtete im Dezember 2014 über die Arbeit Stefan Cramers in einem Radiobeitrag und einer Multimedia-Reportage.

 

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