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Eindrucksvoll: Vier Frauen stellen ihren Kontinent Asien vor

Von Ehemalige Mitarbeitende am
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Ein Höhepunkt der ersten Woche der Ökumenischen Versammlung war das Plenum zu Asien. In einer beeindruckenden Vorstellung stellten vier Frauen verschiedener Generationen aus verschiedenen Ländern Asiens im Rahmen eines Theaterstücks sehr beeindruckend die Erfahrungen des Kontinents gegenseitiger Kolonisierung, von Krieg, Militarisierung, Gewalt, Ungerechtigkeit, Gewalt gegen Frauen und ihren Gegenbewegungen dar. Sie betonten die Rolle von Unternehmen bei Verletzungen von Menschenrechten, insbesondere bei Verletzungen von Arbeitsrechten, innerhalb von großen Infrastrukturprojekten durch Umsiedlungen und durch Landraub.

Als Beispiel nannten sie auch das Leid der Indigenen, die sich in der Umgebung von Orissa, Indien, gegen die Umsiedlung aufgrund eines koreanischen Stahlkonzerns, POSCO, wehren. Die Frauen betonten darüber hinaus die bedrohliche Militarisierung des pazifischen Raums durch die USA. Als Beispiel nannten sie die Schaffung einer Militärbasis vor der koreanischen Insel Jeju, auf der atomare U-Boote stationiert werden sollen, als Abschreckung gegen China. Die Menschen auf Jeju befürchten die Zerstörung der natürlichen Korallen auf ihren Inseln, eine nukleare Katastrophe und die Bedrohung des Weltfriedens.

 

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