Frau mit kleinem Kind vor Savannenlandschaft
Hungerhilfe

Spenden für den Kampf gegen Hunger

Weltweit stellen sich Menschen gemeinsam dem Kampf gegen den Hunger und Mangelernährung. Mit verschiedensten Techniken und neuen Erkenntnissen in der Agrarwissenschaft gelingt es immer mehr Menschen, die von Hunger und Mangelernährung betroffen sind, sich selbst zu versorgen. Trotzdem ist die Zahl der Hungernden seit 2014 stark angestiegen.

Aktuelle Krisen verteuern Düngemittel und Energie weltweit. Beides, auch vereint, vernichtet Ernten und die Existenzen von Familien. Die Zahl der Menschen, die an Hunger leiden, wird auf rund 670 Millionen Menschen geschätzt. Das ist ca. jeder zwölfte Mensch weltweit. Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen unterstützen wir in langfristigen Projekten bei der Ernährungssicherheit und leisten Hilfe zur Selbsthilfe!

Begriffserklärung: Hunger, Hungersnot, Klimawandel und Klimakrise

Hunger beschreibt das subjektive Empfinden eines Menschen, wenn er zu wenig isst. Ein ständiges Hungergefühl kommt auf, wenn der Mindestbedarf von etwa 2.100 Kilokalorien pro Tag über einen längeren Zeitraum nicht gedeckt ist. Diese Unterernährung führt zu Konzentrationsschwäche und Leistungsabfall. Hungernde sind schwach und apathisch, ihr Immunsystem ist anfällig für Krankheiten.

Eine Hungersnot ist unter anderem dadurch definiert, dass pro Tag zwei Menschen von 10.000 sterben. Da Hungersnöte oft lange dauern und große Teile der Bevölkerung betreffen, sind sehr viele Todesopfer zu erwarten, weshalb man auch von einer Hungerkatastrophe spricht. Aber schon vorher leiden die Menschen erheblich, wenn sie zu wenig Nahrung haben.

Der Begriff Klimawandel beschreibt Veränderungen der Erdatmosphäre und des Treibhauseffekts, die die Temperaturen auf der Erde beeinflussen. Zwar gab es solche Schwankungen schon immer, doch heute verlaufen sie deutlich schneller und stärker. Deshalb sprechen wir statt von Klimawandel lieber von Klimakrise, um den dringenden Handlungsbedarf und die ungleiche Verantwortung dafür hervorzuheben.

Die Globaledurchschnittstemperatur steigt kontinuierlich und liegt schon heute bei ca. 1,2 Grad. In Deutschland produziert jede Person ca. 9,7 Tonnen Co2 pro Jahr und mit jeder Tonne Co2 schmelzen 3 Kubikmeter Eis. Der Meeresspiegel steigt und es kommt immer wieder zu Überschwemmungen. Die Erwärmung der Erde sorgt für immer extremere Hitze und starken Dürreperioden. Aufgrund der entstehenden Katastrophen müssen jedes Jahr über 26 Millionen Menschen ihre Heimat verlassen. Sie sind von Missernten, Dürreperioden und Sturmfluten bedroht. Auch diese Zahl wird vorraussichtlich weiter steigen.

Afrika: Klimawandel und Ernährungskrise

Der Klimawandel hat die Natur aus dem Takt gebracht. Jahrelange Dürren und unerträgliche Hitze gefolgt von Überschwemmungen, die Hab und Gut vernichten, machen das Leben von Millionen von Menschen unvorstellbar schwer. Immer wieder kommt es zu Ernteausfällen und Verteilungskonflikten. In den ländlichen Regionen Ostafrikas und im südlichen Afrika ist die Lage besonders dramatisch. Gleichzeitig explodieren die Preise für Energie und Düngemittel durch aktuelle Krisen weltweit. Besonders in den Gegenden, in denen die Menschen sowieso schon mit vielfältigen Problemen zu kämpfen haben. Dabei ist der Kontinent reich an Bodenschätzen, natürlichen Ressourcen und vor allem Menschen, die es besser machen wollen. Hier setzt Brot für die Welt an und unterstützt den Wandel zusammen mit seinen Partnern vor Ort.

Um das Leben im Osten und Süden von Afrika an den Klimawandel anzupassen, braucht es eine nachhaltige Landwirtschaft, dürreresistentes Saatgut, sauberes Trinkwasser sowie gleiche Rechte und Bildung für Frauen, denn sie sind zumeist die Haupternährerinnen der Kleinbauernfamilien. Genau dort setzen die Projekte unserer Partnerorganisationen an.

Helfen Sie im Kampf gegen den Hunger

Weltweit kämpfen Menschen gegen Hunger und Mangelernährung. Weltweit stehen wir mit unseren Partnerorganisationen an der Seite von Betroffenen, um Mahlzeiten und Ernährung zu sichern: Mit Wasser, Dünger, angepasstem Saatgut und Bildung. Kommen Sie mit an unsere Seite.

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Erfolge in Kenia

Ein Beispiel für ein Projekt welches große Erfolge erzielen konnte: Die Rekultivierung von brachliegneder Flächen in Kenia. Aufgrund von fehlenden Niederschlägen und unfruchtbaren Böden, reichten die Erträge oft nicht aus. Kleinbauernfamilien hatten große Probleme bei der Nahrungssicherung. Durch Terrassierung, Aufforstung und anderen alternativen Möglichkeiten konnte die Erosien gestoppt und die Bodenqualität nachhaltig verbessert werden. Im Folge-Projekt liegt der Fokus auf der immer noch bedrohlichen Wasserknappheit und der Jugendförderung.

Burkina Faso: Traditionelles Saatgut schützt vor Hunger

Auch in Burkina Faso sorgt der Klimawandel für Probleme: Bäuerinnen und Bauern kämpfen hier vor allem mit extremer Hitze und Dürre, aber auch mit starken Regenfällen. Mit der Verteilung von altem, traditionellem Saatgut wie z.B. die Samen heimischer Hirsesorten, können Menschen erfolgreich Felder bestellen. Diese regionalen Sorten sind hitzebeständiger und kommen besser mit Trockenheit zurecht. Um nachhaltig für eine stabile Ernte zu sorgen, wird das alte Saatgut vermehrt.

Obst und Gemüse durch Permakultur in Malawi

Der trockene Boden in Malawi führt zu unzureichenden Ernten. Damit das Essen in den Wochen vor der Ernte nicht knapp ist und Menschen in dem Land im Südosten Afrikas die Möglichkeit haben, gesund zu essen, hat unsere Partnerorganisation SCOPE an 40 Schulen im ganzen Land Permakultur-Clubs ins Leben gerufen. Hier erfahren Kinder und Eltern, wie sie auch mit wenig Ressourcen und im Einklang mit der Natur genügend gesunde Lebensmittel herstellen können. Von dem Projekt profitieren 40.000 Schülerinnen und Schüler – und ihre Familien.

Schulungen in Somaliland

Somaliland gehört zu den wirtschaftlich schwächsten Regionen der Welt und ist besonders stark von den Folgen des Klimawandels betroffen. Seit 2020 sind mehrere Regenzeiten ausgeblieben. Die wiederkehrenden Dürren führen dazu, dass viele Kleinbauernfamilien ihre Ernten verlieren, Viehbestände schrumpfen und wichtige Einkommensquellen wegfallen. Eine der größten Herausforderungen ist die chronische Unterernährung von Kleinkindern. Gleichzeitig haben viele Menschen keinen zuverlässigen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Frauen und Mädchen müssen oft weite Strecken zurücklegen, um Wasser zu beschaffen. Mit der Unterstützung unserer Patnerorganisation gibt es nun die Möglichkeit für Schulungen zu klimaresilienter Landwirtschaft und nachhaltiger Viehhaltung, den Bau sowie die Instandhaltung von Zisternen und Brunnen, gezielte Schulspeisungsprogramme für Kinder und Maßnahmen zur wirtschaftlichen Stärkung von Frauen. Derzeit profitieren rund 7.300 Familien in sechs Dörfern von diesen Angeboten. Mit Ihrer Unterstützung tragen Sie dazu bei, Lebensgrundlagen zu sichern, die Widerstandsfähigkeit gegenüber den Folgen des Klimawandels zu stärken und langfristige Perspektiven für kommende Generationen zu schaffen.

Vielfältige Landwirtschaft in Äthiopien

Der ländliche Südwesten Äthiopiens gehört zu den ärmsten Regionen des Landes. Viele Menschen haben nur eingeschränkten Zugang zu sauberem Wasser, medizinischer Versorgung und Bildung. Verunreinigtes Wasser führt häufig zu Krankheiten, während Krankenhäuser oft weit entfernt und Medikamente kaum bezahlbar sind. Auch Schulen sind vielerorts nur nach langen Fußwegen erreichbar und bieten nicht genügend Platz für alle Kinder. Hinzu kommen die Folgen des Klimawandels: Regenzeiten werden unzuverlässiger, Ernten fallen geringer aus und viele Kleinbauernfamilien bauen nur noch wenige Getreidesorten an. Die Folge sind geringe Erträge und eine wenig ausgewogene Ernährung. Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation „Mekane Jesus“ setzen wir uns diesen Herausforderungen entgegen. Wie wirksam die Unterstützung ist, zeigt das Beispiel von Aster Semtet aus dem Dorf Wode. Während sie früher oft nicht wusste, wie sie ihre Familie am nächsten Tag ernähren sollte, kann sie heute Kartoffeln, Kohl, Mais und Avocados anbauen. Ihre Kinder gehen zur Schule, und die Ernährung der Familie hat sich deutlich verbessert.

Spenden, um Hunger zu bekämpfen.

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Nach Dürren und Überschwemmungen schöpfen Frauen in Äthiopien Hoffnung. Ernte Saison in der South Wollo Amhahra Region, Die Bauern dreschen Sorgum.

Hinweis: Die Spendenbeispiele sind symbolisch. Durch Ihre zweckungebundene Spende ermöglichen Sie uns dort zu helfen, wo es am dringendsten ist.

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