Marysam Haji bring mit ihrer Nachbarin Sahra und Sohn Wasser
Hungerhilfe

Spenden für den Kampf gegen Hunger

Weltweit kämpfen wir gemeinsam gegen Hunger und Mangelernährung. Mit traditionellem Wissen und neuen Erkenntnissen gelingt es immer mehr Menschen, sich selbst zu versorgen. Trotzdem hungern weltweit noch Millionen Menschen.

Aktuelle Krisen verteuern Düngemittel und Energie auf der ganzen Welt. Das bedroht Ernten und damit die Existenz vieler Familien. Schätzungen zufolge leiden rund 670 Millionen Menschen Hunger. Das ist etwa jeder zwölfte Mensch weltweit. Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen unterstützen wir Betroffene mit langfristigen Projekten bei der Ernährungssicherung und leisten Hilfe zur Selbsthilfe!

Begriffserklärung: Hunger, Hungersnot, Klimawandel und Klimakrise

Hunger beschreibt das subjektive Empfinden eines Menschen, wenn er zu wenig isst. Ein ständiges Hungergefühl kommt auf, wenn der Mindestbedarf von etwa 2.100 Kilokalorien pro Tag über einen längeren Zeitraum nicht gedeckt ist. Diese Unterernährung führt zu Konzentrationsschwäche und Leistungsabfall. Hungernde sind schwach und apathisch, ihr Immunsystem ist anfällig für Krankheiten.

Eine Hungersnot ist unter anderem dadurch definiert, dass pro Tag zwei Menschen von 10.000 sterben. Da Hungersnöte oft lange dauern und große Teile der Bevölkerung betreffen, sind sehr viele Todesopfer zu erwarten, weshalb man auch von einer Hungerkatastrophe spricht. Aber schon vorher leiden die Menschen erheblich, wenn sie zu wenig Nahrung haben.

Der derzeitige Klimawandel beschreibt die menschengemachte Erwärmung der Erde. Seit Beginn der Industrialisierung verbrennt die Menschheit in großen Mengen Kohle, Erdöl und Erdgas. Das frei gesetzte CO2 verstärkt mit dem natürlichen CO2 in der Atmosphäre den Treibhaus-Effekt: Die Erde erhitzt sich dadurch, und das in extrem kurzer Zeit. Deshalb sprechen wir statt von Klimawandel lieber von Klimakrise, um den dringenden Handlungsbedarf hervorzuheben.

Die globale Durchschnittstemperatur steigt kontinuierlich und liegt schon heute fast 1,5 Grad höher als in vorindustrieller Zeit. Dadurch steigt der Meeresspiegel und es kommt immer häufiger zu schweren Überflutungen von Küstengebieten, manche Städte versinken bald im Meer. Die Erwärmung der Erde sorgt für immer extremere Hitze und Dürren. Aufgrund solcher Katastrophen müssen jedes Jahr mehr als 26 Millionen Menschen ihre Heimat verlassen.

Afrika: Klimakrise und Ernährungskrise

Der Klimawandel hat die Natur aus dem Takt gebracht. Jahrelange Dürren und unerträgliche Hitze gefolgt von Überschwemmungen, die Hab und Gut vernichten, machen Millionen Menschen das Leben schwer. Immer wieder kommt es zu Ernteausfällen und Verteilungskonflikten. In den ländlichen Regionen Ostafrikas und im südlichen Afrika ist die Lage besonders dramatisch. Gleichzeitig explodieren die Preise für Energie und Düngemittel durch Krisen und Kriege, was den Hunger zusätzlich verschärft. Dabei ist Afrika reich an Bodenschätzen, natürlichen Ressourcen und vor allem Menschen, die es besser machen wollen. Hier setzt Brot für die Welt an und unterstützt den Wandel zusammen mit seinen Partnern vor Ort.

Um das Leben im Osten und Süden von Afrika an den Klimawandel anzupassen, braucht es eine nachhaltige Landwirtschaft, dürreresistentes Saatgut, sauberes Trinkwasser sowie gleiche Rechte und Bildung für Frauen, denn sie sind zumeist die Haupternährerinnen der Kleinbauernfamilien. Genau dort setzen die Projekte unserer Partnerorganisationen an.

Helfen Sie im Kampf gegen den Hunger

Weltweit kämpfen Menschen gegen Hunger und Mangelernährung. Weltweit stehen wir mit unseren Partnerorganisationen an der Seite von Betroffenen, um Mahlzeiten und Ernährung zu sichern: Mit Wasser, Dünger, angepasstem Saatgut und Bildung. Kommen Sie mit an unsere Seite.

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Erfolge in Kenia

Ein Beispiel für ein Projekt, welches große Erfolge erzielen konnte: Die Aufwertung karger Böden in Kenia. Aufgrund fehlender Niederschlägen und unfruchtbarer Böden reichten die Erträge oft nicht aus. Kleinbauernfamilien im Westen Kenias hatten große Probleme, genug zu ernten. Durch Terrassierung, Aufforstung und weitere Maßnahmen konnten die Kleinbauern die Erosien stoppen und die Bodenqualität nachhaltig verbessern. Im Folge-Projekt liegt der Fokus auf der Behebung der immer noch bedrohlichen Wasserknappheit und der Jugendförderung.

Burkina Faso: Traditionelles Saatgut schützt vor Hunger

Auch in Burkina Faso sorgt der Klimawandel für Probleme: Bäuerinnen und Bauern kämpfen hier vor allem mit extremer Hitze und Dürre, aber auch mit starken Regenfällen. Mit der Verteilung von traditionellem Saatgut wie den Samen heimischer Hirsesorten können Menschen nun mehr ernten. Diese alten regionalen Sorten kommen besser mit Trockenheit und Hitze zurecht. Um nachhaltig für stabile Ernten zu sorgen, wird das traditionelle Saatgut selbst weiter vermehrt.

Obst und Gemüse durch Permakultur in Malawi

Der trockene Boden in Teilen Malawis führt zu unzureichenden Ernten. Damit das Essen in den Wochen vor der Ernte nicht knapp wird und Menschen in dem Land im Südosten Afrikas die Möglichkeit haben, gesund zu essen, hat unsere Partnerorganisation SCOPE an 40 Schulen im ganzen Land Permakultur-Clubs ins Leben gerufen. Hier erfahren Kinder und Eltern, wie sie auch mit wenig Ressourcen und im Einklang mit der Natur genügend gesunde Lebensmittel anbauen können. Von dem Projekt profitieren 40.000 Schülerinnen und Schüler mitsamt ihrer Familien.

Schulungen in Somaliland

Somaliland gehört zu den wirtschaftlich schwächsten Regionen der Welt und ist besonders stark von den Folgen des Klimawandels betroffen. Seit 2020 sind mehrere Regenzeiten ausgeblieben. Die wiederkehrenden Dürren führen dazu, dass viele Kleinbauernfamilien ihre Ernten verlieren, Viehbestände schrumpfen und wichtige Einkommensquellen wegfallen. Eine der größten Herausforderungen ist die chronische Unterernährung von Kleinkindern. Gleichzeitig haben viele Menschen keinen zuverlässigen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Frauen und Mädchen müssen oft weite Strecken zurücklegen, um Wasser zu beschaffen. Mit der Unterstützung unserer Patnerorganisation gibt es nun Schulungen zu klimaresilienter Landwirtschaft und nachhaltiger Viehhaltung, funktionierende Brunnen und Zisternen durch Reparatur oder Neubau, Schulspeisungen für Kinder und Maßnahmen zur wirtschaftlichen Stärkung von Frauen. Derzeit profitieren rund 7.300 Familien in sechs Dörfern von diesen Angeboten. Mit Ihrer Unterstützung tragen Sie dazu bei, Lebensgrundlagen zu sichern, die Widerstandsfähigkeit gegenüber den Folgen des Klimawandels zu stärken und für kommende Generationen eine langfristige Perspektive zu schaffen.

Vielfältige Landwirtschaft in Äthiopien

Der ländliche Südwesten Äthiopiens gehört zu den ärmsten Regionen des Landes. Viele Menschen haben nur eingeschränkten Zugang zu sauberem Wasser, medizinischer Versorgung und Bildung. Verunreinigtes Wasser führt häufig zu Krankheiten, während Krankenhäuser oft weit entfernt und Medikamente kaum bezahlbar sind. Auch Schulen sind vielerorts nur nach langen Fußwegen erreichbar und bieten nicht genügend Platz für alle Kinder. Hinzu kommen die Folgen des Klimawandels: Regenzeiten werden unzuverlässiger, Ernten fallen geringer aus und viele Kleinbauernfamilien bauen nur noch wenige Feldfrüchte an. Die Folge sind geringe Erträge und eine unausgewogene Ernährung. Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation „Mekane Jesus“ stellen wir uns diesen Herausforderungen. Wie wirksam die Unterstützung ist, zeigt das Beispiel von Aster Semtet aus dem Dorf Wode. Während sie früher oft nicht wusste, wie sie ihre Familie am nächsten Tag ernähren sollte, hat sie heute eine reiche Ernte aus Kartoffeln, Kohl, Mais und Avocados. Ihre Kinder gehen zur Schule und die Ernährung der Familie hat sich deutlich verbessert.

Spenden, um Hunger zu bekämpfen.

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Nach Dürren und Überschwemmungen schöpfen Frauen in Äthiopien Hoffnung. Ernte Saison in der South Wollo Amhahra Region, Die Bauern dreschen Sorgum.

Hinweis: Die Spendenbeispiele sind symbolisch. Durch Ihre zweckungebundene Spende ermöglichen Sie uns dort zu helfen, wo es am dringendsten ist.

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