Weltweite Einsatzplätze für Freiwillige

 

 


Costa Rica

Arbeitsbereiche der Organisation

Ziel der indigenen Organisation Stibrawpa ist es, ihren natürlichen Lebensraum zu schützen und die lokale Kultur des indigenen Volkes der Bribri zu bewahren. Stibrawpa versucht, mit dem biologischen Anbau von Kakao und Früchten und dem ländlichen Tourismus ein ausreichendes Einkommen zu erwirtschaften. So soll verhindert werden, dass die Männer der indigenen Gemeinde Yorkin als Wanderarbeiter auf den Bananen- und Ananasplantagen arbeiten müssen, wie es vor Gründung der Organisation Stibrawpa der Fall war. Die fast ständige Abwesenheit der Männer sowie die starken gesundheitlichen Folgen für die Gemeinde aufgrund der in den Monokulturen eingesetzten Insektizide können durch die Arbeit der Organisation Stibrawpa vermieden werden. Ein selbstbestimmtes Leben im Dorf und Arbeitsmöglichkeit für Menschen aller Geschlechter sind dadurch möglich geworden.

Aufgaben der*des Freiwilligen

Der*die Freiwillige soll in der indigenen Gemeinde Yorkin leben und die Organisation im ländlichen Tourismusprojekt unterstützen. Sowohl die Kommunikation auf Englisch, als auch der Umgang mit PC und Internet sind wichtig, um mit potentiellen Gästen aus den USA und anderen Ländern zu kommunizieren. Der*die Freiwillige soll dabei behilflich sein und seine*ihre Kenntnisse wenn möglich weitergeben. Andere Tätigkeiten, auch körperliche, sind ergänzend willkommen.

Arbeitsbereiche der Organisation

Asomobi wurde 1999 von 15 Frauen gegründet, die zunächst ausschließlich Kaffeeanbau und -verarbeitung betrieben. Heute gehören auch die Vermarktung des Kaffees und der ländliche Tourismus zu ihren Arbeitsfeldern. Sie betreiben sogar eine eigene Herberge, in der mehrmals im Jahr Studierendengruppen aus den USA untergebracht werden. Die Frauen sind darüber hinaus zunehmend im Bereich Umweltschutz und -erziehung tätig. Sie richteten eine Sammelstelle für Glasflaschen, Plastik- und anderen Müll ein und stellen aus natürlichen und recycelten Materialien Modeschmuck und Schlüsselanhänger her, die sie an Tourist*innen verkaufen. Die Vereinigung besteht heute aus ca. 30 Mitgliedern. Alle Arbeitsbereiche dienen der Gemeindeentwicklung und haben zum Ziel, die Landflucht zu verringern, indem Alternativen auf dem Land entwickelt werden. Asomobi liegt im Süden Costa Ricas in der Region Biolley nahe dem binationalen Naturschutzgebiet "Parque La Amistad" in der Nähe der Grenze zu Panama.

Aufgaben der*des Freiwilligen

Der*die Freiwillige arbeitet je nach Saison, Wetterlage und Bedarf in allen Arbeitsbereichen der Organisation mit. Er*sie wird im Kaffeeanbau zur Ernte, dem Trocknen, Rösten und Verpacken des Kaffees, dem Empfangen, Begleiten und Beherbergen von Tourist*innengruppen, der Umwelterziehung von Kindern, dem Recycling-Projekt, dem Herstellen von kunsthandwerklichem Schmuck sowie in dem Büro der Organisation eingesetzt. Darüber hinaus unterstützt er*sie die Kolleg*innen, Gastfamilie oder Grundschulkinder durch Englischunterricht.

Arbeitsbereiche der Organisation

Seprojoven beschäftigt sich mit der Begleitung von persönlichen Entwicklungsprozessen von Kindern und Jugendlichen. Darüber hinaus werden Entwicklungsprozesse in Gruppen begleitet und Gruppenleiter*innen ausgebildet. Gefördert werden dadurch vor allem Mädchen und junge Frauen aus marginalisierten Stadtvierteln Alajuelas sowie indigene junge Menschen in verschiedenen Gemeinden. Die Organisation versucht, mit neuen pädagogischen Erkenntnissen und Strategien zum Beispiel durch Straßenfußballtrainings und weiteren Freizeit- sowie Kreativangeboten die Kompetenzentwicklung und die Selbstorganisationsfähigkeit von jungen Menschen einzeln und in Gruppen zu fördern. Die Umsetzung der Menschen- und Kinderrechte und das Bewusstsein für diese Rechte in der Bevölkerung bilden einen wichtigen Bestandteil der Arbeit von Seprojoven.

Aufgaben der*des Freiwilligen

Aufgaben der*des Freiwilligen sind die Unterstützung von Mädchen im Projekt "Liga FEM" und indigenen Jugendlichen im Projekt "Copa Indígena" durch logistische Unterstützung der Mitarbeitenden, z.B. durch die Assistenz bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen, dem Erheben von Daten der Zielgruppen, der Erstellung von Infomaterial und dem Aktualisieren der Homepage. Nach einer Einarbeitungszeit wird die aktive Mitarbeit bei Trainings und Workshops erwartet.
Alternativ ist unter Umständen der Einsatz in einer ländlichen Gemeinde möglich.

Arbeitsbereiche der Organisation

Ziel der Lutherischen Kirche Costa Ricas ist es, soziale Gerechtigkeit, Gemeinschaft und Versöhnung auf der Grundlage des christlichen Glaubens zu fördern. Begleitet werden sozial benachteiligte, marginalisierte Gemeinden und Personen sowohl im städtischen als auch im ländlichen Raum: Die betroffene Bevölkerung soll sich weiter entwickeln können, ohne dass ihre Selbstbestimmung und Autonomie Schaden nimmt. Die ILCO zeichnet sich durch hohes sozialkritisches Engagement aus und unterstützt all diejenigen, die in ihrem Leben benachteiligt werden, wie beispielsweise Migrant*innen aus Nicaragua und anderen Ländern, Kleinbäuer*innen, die sich nicht mehr gegen großflächige Monokulturen durchsetzen können, Plantagenarbeiter*innen auf eben diesen Monokulturen, Personen aus der LGBTIQ-Community und allein Erziehende.

Aufgaben des*der Freiwilligen

Der Einsatz bei der ILCO in San José erfolgt hauptsächlich in einer Kindertagesstätte. Die*der Freiwillige unterstützt die Mitarbeiter*innen der Kindertagesstätte durch aktive Mitarbeit bei allen anfallenden Aufgaben, wie zum Beispiel der Durchführung von Aktivitäten mit den Kindern (Malen, Spielen, Basteln, Singen), dem Aufräumen, Essen vorbereiten und mit den Kindern gemeinsam essen, dem Wickeln, Abwaschen, Putzen etc. Ebenfalls nimmt der*die Freiwillige an regelmäßigen Treffen aller Mitarbeitenden der ILCO teil, arbeitet im Büro der ILCO in San José mit oder unterstützt die Pastor*innen bei der Gemeinde- oder Jugendarbeit.

Arbeitsbereiche der Organisation

Ein wichtiges Ziel der Organisation ist es, die Kommunikationsfähigkeit der Zivilgesellschaft gegenüber dem Staat zu erhöhen. Anliegen der Bevölkerung sollen dadurch besser wahrgenommen und durchgesetzt werden. Voces Nuestras arbeitet mit unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zusammen, wie beispielsweise mit Bäuer*innen-Verbänden, der indigenen Bevölkerung Zentralamerikas sowie Migrant*innen. Durch die Arbeit von Voces Nuestras soll insbesondere das historische Gedächtnis und das kulturelle Bewusstsein der indigenen Bevölkerung gestärkt werden. Voces Nuestras bietet darüber hinaus Fortbildungen im Bereich der Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit für Mitarbeitende zivilgesellschaftlicher Organisationen an und produziert und verbreitet Radiobeiträge, Podcasts sowie Posts über soziale Medien. In diesen werden sozialpolitische Themen wie Migration, Fremdenfeindlichkeit, Minderheitenschutz, Naturschutz und Katastrophenschutz behandelt. Voces Nuestras konzipiert auch Methoden, mit denen das historische kollektive Gedächtnis von gesellschaftlichen Gruppen bearbeitet werden kann. Darüber hinaus leistet die Organisation Bildungsarbeit durch die Bereitstellung relevanter Informationen und Projektarbeit an Schulen.

Aufgaben der*des Freiwilligen

Unterstützung von Fortbildungsveranstaltungen, unter anderem für Mitarbeitende zivilgesellschaftlicher Organisationen, Hochladen von wöchentlichen Radioproduktionen auf die Homepage bzw. Plattform von Voces Nuestras, Einstellen von Informationen für soziale Organisationen in Zentralamerika in die sozialen Medien (Facebook, WhatsApp), Teilnahme an Veranstaltungen zum Thema "Recht auf Kommunikation" und an Gemeinderadio-Produktionen, Teilnahme an Qualifizierungsveranstaltungen für Mitarbeitende von Voces Nuestras, Recherchen zu relevanten Themen zur Vorbereitung von Reportagen und Radioproduktionen, Unterstützung bei der Planung und Durchführung größerer Veranstaltungen für soziale Organisationen, Teilnahme an Brainstorming-Prozessen für soziale Kampagnen, Unterstützung bei Übersetzungen (Spanisch, Deutsch, Englisch), Unterstützung bei Sprachaufnahmen für Reportagen, die in Europa ausgestrahlt werden sollen.

Arbeitsbereiche der Organisation

Die Vision der Organisation Cenderos besteht in der Geschlechter- und Generationengerechtigkeit sowie der Achtung wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Rechte insbesondere von Migrantinnen sowie Frauen und Kindern im costa-ricanisch-nikaraguanischen Grenzgebiet.
Zentral für diese Arbeit ist das von Cenderos betriebene Haus der Frauenrechte (La Casa de los Derechos de Mujeres), welches aus Mitteln der Gemeindeverwaltung von Upala finanziert wird. Der Aufbau von integralen und gerechten Gemeinden durch die Stärkung lokaler Akteur*innen aus Zivilgesellschaft und Politik ist ein weiteres Ziel ihrer Arbeit. Cenderos unterhält sowohl in Upala als auch in San José ein Büro und in San José zeitweise sogar mehrere Übergangsheime für geflüchtete Personen.

Aufgaben der*des Freiwilligen

Der*die Freiwillige soll im Bereich von Gemeinde-Entwicklungsprozessen und der Entwicklung von kleinsten Migrant*innen-Organisationen mitarbeiten. Er*sie begleitet und unterstützt die Kolleg*innen bei Besuchen in den Gemeinden und bei den Organisationen und ermöglicht durch Information und logistische Unterstützung die Teilnahme der Migrant*innen an Versammlungen und Fortbildungsmaßnahmen. Der*die Freiwillige soll darüber hinaus Entwicklungsprozesse dokumentieren und systematisieren. Eine weitere Aufgabe ist es, Jugendliche für Gemeindeentwicklungs- und Selbstorganisationsprozesse zu interessieren und sie darüber zu informieren. Im Büro selbst soll der*die Freiwillige nach Rücksprache mit der Koordination die Aktualisierung der Webseite und der sozialen Netzwerke vornehmen und einen Überblick über die sozialen Netzwerke führen. Sofern gerade eine der Herbergen in Betrieb ist, unterstützt der*die Freiwillige die Arbeit der Herberge und bietet beispielsweise Freizeitaktivitäten für die dort untergebrachten Kinder an.

Arbeitsbereiche der Organisation 

Die Organisation Asepaleco arbeitet bereits seit fast dreißig Jahren mit dem Ziel, die Natur der Halbinsel Nicoya zu schützen, zu erhalten und nachhaltig zu nutzen. Schwerpunkte der Arbeit sind die Verhinderung von Waldbränden, der Schutz des Wassers sowie der Umgang mit Abfall und dem Recycling von Rohstoffen.
Zur Generierung von finanziellen Ressourcen für die Durchführung der Arbeit sowie zum Schaffen von Einkommen für die Familien betreibt Asepaleco eine Herberge und bietet Führungen für Tourist*innen an. Besonderer Wert wird dabei auf Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein gelegt. Darüber hinaus werden weitere Umweltbildungsmaßnahmen in der Region durchgeführt.

Aufgaben der*des Freiwilligen

Wenn Tourist*innen vor Ort sind, soll die*der Freiwillige in der Herberge mitarbeiten und bei der Verpflegung und Unterbringung der Tourist*innen unterstützen sowie als Übersetzer*in auf den Touren eingesetzt werden. Wenn gerade keine Gäste erwartet werden, unterstützt sie*er die Kolleg*innen bei administrativen Tätigkeiten im Büro der Organisation und bei Umweltbildungsmaßnahmen in Schulen. Die Facebook-Seite und der Internetauftritt Asepalecos soll seitens der*des Freiwilligen regelmäßig mit Informationen und Fotos aktualisiert werden. Sie*er soll die Kolleg*innen auf den drei jährlich stattfindenden Tourismus-Messen unterstützen. Sie*er wird bei dem Einsatz viel über die Umwelt- und Lebensbedingungen auf der Halbinsel Nicoya und über den ländlichen Tourismus lernen.

Argentinien

Die Einsatzplatzbeschreibung wird in Kürze an dieser Stelle zu lesen sein.

Kambodscha

Arbeitsbereiche der Organisation

SCC ist eine kambodschanische NGO, die in Zusammenarbeit mit buddhistischen Mönchen Unterstützung für HIV-positive und an AIDS erkrankten Menschen anbietet. Ein weiterer Schwerpunkt ist die schulische Bildung von weniger privilegierten Kindern und Jugendlichen. Außerdem unterstützt SCC einkommensschwache Haushalte v.a. in ländlichen Regionen durch einkommensgenerierende Maßnahmen und gesundheitliche Aufklärung. Schwerpunktmäßig arbeitet SCC in den ländlichen Regionen mit Siedlungen die aufgrund von Vertreibungen von Familien aus städtischen Brennpunkten in Phnom Penh entstanden sind.

Aufgaben des*der Freiwilligen

Der/die Freiwillige wird in Siem Reap eingesetzt. Hier wird der/die Freiwillige vorwiegend für den Englischunterricht sowie dem Angebot von kreativen Kursen und Freizeitaktivitäten für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche eingesetzt werden. Zudem wird der/die Freiwillige in folgenden Bereichen tätig sein: Unterstützung benachteiligter Kinder beim Lernen, der Mithilfe bei Infoveranstaltungen zur Gemeindeentwicklung und Gesundheitsprävention, Haus- und Feldbesuche mit den Mitarbeitenden von SCC, der Unterstützung des Teams bei der Betreuung und Begleitung von Waisen sowie von HIV/AIDS Erkrankten, bzw. deren Familien, der Unterstützung bei der Erstellung von Homepagetexten und Broschüren sowie der Korrektur und Auswertung von Berichten. Die Arbeit bei SCC erfordert ein hohes Maß an Eigeninitiative, nicht zuletzt weil die Englischkenntnisse der Mitarbeitenden sowie der zu unterrichtenden Kinder begrenzt sind. Das Einbringen proaktiver Vorschläge ist erwünscht.

Arbeitsbereiche der Organisation

Mlup Baitong, „grüner Schatten“, wurde 1998 als Projekt einer britischen NGO gegründet, 2001 lokalisiert und ist seit 2003 offiziell als Umwelt-NGO registriert. Die Zielsetzung der Organisation richtet sich auf Bildung und Unterstützung der Öffentlichkeit im Kampf um den Schutz der Umwelt und den Erhalt natürlicher Ressourcen, mit der Konsequenz einer Verbesserung der Lebensgrundlagen innerhalb der Gemeinden. Mlup Baitong hat in den Provinzen Kampong Speu, Kampong Thom und Stung Treng Projekte gestartet, die ihre Arbeit wiederum in neuen Gemeinden weitergeführt haben. Der Erfolg ihrer Arbeit hat die Organisation dazu gebracht, sich auf drei Themenbereiche zu konzentrieren: Umwelterziehung, gemeindebasierte Forstwirtschaft und Öko-Tourismus. Diese Themenbereiche werden durch sechs Projekte bearbeitet: Gemeindebasierte Forstwirtschaft, Gemeindebasierter Ökotourismus, Gemeindebasierte Umwelterziehung, Grüner Garten, ein Zentrum für Umwelterziehung und Medien und einen Gemeindeaufbau-Service.

Aufgaben der*des Freiwilligen

Der Einsatz erfolgt insbesondere im Bereich ländlicher Tourismus/Öko-Tourismus, wobei der Schwerpunkt der Aufgaben für die*den Freiwilligen im Englischunterricht mit Zielgruppen ländlicher Gemeinden verschiedener Altersstufen besteht. Die Zielgemeinde muss hierbei von der*dem Freiwilligen selbst aktiviert werden, was ein hohes Maß an Eigeninitiative bei dem*der Freiwilligen voraussetzt. Den zukünftigen Tourguides, die mit Touristen in Kontakt stehen werden, sollen Basis-Englischkenntnisse vermittelt werden. Hierfür wird viel Geduld, Flexibilität und Kreativität vorausgesetzt, da die Zielgruppen sehr stark variieren und oftmals keine Englisch- Grundkenntnisse vorhanden sind. Darüber hinaus soll die*der Freiwillige Mlup Baitong bei administrativen und organisatorischen Aufgaben unterstützen und Freizeitaktivitäten in den Zielgemeinden anbieten. Je nach Kenntnissen und Neigungen der*des Freiwilligen kann er*sie auch im PR-Bereich (Facebook, Websites, Design etc.) im Headoffice von Mlup Baitong eingesetzt werden. Derzeitiger Schwerpunkt liegt im Bereich des Englischunterrichts in den Dorfgemeinden in der Provinz.

Arbeitsbereiche der Organisation

Life with Dignity (LWD) ist in Kambodscha als NGO anerkannt und führt insgesamt 6 ländliche Entwicklungsprojekte durch. Diese Projekte haben Komponenten im Bereich Gemeinwesenentwicklung, Gesundheit, Umwelt, Menschenrechte, Nothilfevorsorge, Ernährungssicherung und Einkommen schaffende Maßnahmen. Im Rahmen des Universal Village Programms (UVP) besteht eine Zusammenarbeit mit den internationalen Partnerorganisation DanChurchAid (DCA) und Australian Lutheran World Service (ALWS). In diesem Programm werden Kurzzeitfreiwillige aus Dänemark und Australien in einem Projekt von LWD eingesetzt. Ziel ist es, den kulturellen Austausch sowie das gegenseitige Verständnis zwischen Einheimischen und Freiwilligen zu fördern und für entwicklungspolitische Problemlagen zu sensibilisieren.

Aufgaben des*der Freiwilligen

Der*die Freiwillige soll in einem der zum Projektgebiet gehörenden Dörfer zusammen mit dem*der Community Empowerment Facilitator des Projektes arbeiten und ihn*sie bei seiner*ihrer täglichen Arbeit in der Gemeinde unterstützen (z. B. bei der Organisation und Durchführung von Meetings, Kleinprojekten, vor allem bei der Entwicklung einer ländlichen Gemeinde als Standort für nachhaltigen ländlichen Tourismus). Der*die Freiwillige wird im Hauptstadtbüro in Phnom Penh und bei Interesse auch in den Projektregionen selbst eingesetzt sein und dem*der Projektmanager*in bei der Umsetzung des Programms unterstützen. Während der Einsatzzeit der Kurzzeitfreiwilligen wird der*die Freiwillige die Freiwilligen im Projektgebiet von LWD begleiten.  Zudem soll der/die Freiwillige die Arbeit von LWD in folgenden Bereichen unterstützen: Projektplanung und -durchführung, Verfassen von Berichten, Monitoring und Evaluation. Die Arbeit bei LWD setzt ein hohes Maß an Eigeninitiative voraus.

Arbeitsbereiche der Organisation

Khmer Community Development (KCD) ist eine in 2002 gegründete und beim Innenministerium seit 2005 registrierte Organisation, hervorgegangen aus der Zusammenarbeit des American Friends Service Committee (AFSC) mit der NRO „Initiative Council for Inter-Ethnic Peace“, die seit 2006 verstärkt in den Gemeinden Prek Chrey und Khnar Than Yu an der Grenze zu Vietnam mit gemischt-ethnischer, mehrheitlich vietnamesischer Bevölkerung arbeitet. Der Projektansatz von KCD beinhaltet die Themen: Demokratisierung und Respektierung von Rechten, Kinderrechte, Versöhnung und Frieden. Das KCD-Büro befindet sich in Phnom Penh, Arbeitsregion sind die Gemeinden an der kambodschanisch-vietnamesischen Grenze.

Aufgaben des*der Freiwilligen

Der*die Freiwillige unterstützt bei verschiedenen Tätigkeiten, u.a. Aktualisierung und Verbesserung der Homepage auf Englisch sowie Übersetzung der Webseite ins Deutsche und Gestaltung von Englischunterricht mit den Mitarbeitenden von KCD sowie der Zielgruppe. Ebenfalls gehören zu den Aufgaben des*der Freiwilligen die Arbeit in den Kinder und Jugendgruppen, was Planung von Aktivitäten und Festen sowie Unterstützung bei Berichterstellung beinhaltet. Eine weitere Aufgabe ist die Freizeitgestaltung und Angebot von Aktivitäten im Projektgebiet, wobei eine Konkretisierung des Aufgabengebietes im Einzelgespräch erfolgt. Der*die Freiwillige wird hauptsächlich im Büro in Phnom Penh sowie im Projektgebiet eingesetzt werden., tageweise aber auch im Projektgebiet eingesetzt werden. Die Arbeit bei KCD erfordert ein hohes Maß an Eigeninitiative.

Arbeitsbereiche der Organisation

YRDP ist eine seit 1999 anerkannte NGO. Die Grundsätze der Organisation sind Empowerment, Entwicklung, Solidarität, Genderequality, Transparenz und Gewaltprävention. Der Fokus der Arbeit liegt dabei bei Schüler*innen der Klasse 12, die dazu ermutigt werden sollen, die Initiative zu ergreifen und andere zu motivieren, nachhaltigen Frieden, Gerechtigkeit und eine demokratische Gesellschaft zu bilden. Das Hauptbüro der Organisation ist in Pnom Penh, ein kleineres in der Kampong Cham Province, die Zielprovinzen sind zusätzlich Battambang, Siem Reap und Preah Sihanouk.

Aufgabenfeld der*des Freiwilligen

Der*die Freiwillige wird hauptsächlich im Programm YES Act (Youth Engagement in Social Action) mitarbeiten, zu dem 4 Projekte gehören: Cambodian Youth Foundation, Youth Initiative for Political and Social Action, Youth Mobilization for Good Governance in Extractive Industries und Youth Movement for Climate Change Response. Zu den Aufgaben gehören Unterstützung beim Erstellen von englischen Texten, Mitarbeit bei der Organisation von Veranstaltungen und Projekten, Pflege der Social Media Kanäle und das Schreiben von Blogbeiträgen für die Website.

Arbeitsbereiche der Organisation

Das Advocacy and Policy Institute (API) ist eine NGO, die das Ziel einer langfristigen demokratischen und dezentralisierten Entwicklung in Kambodscha verfolgt. API nimmt eine Schnittstellenfunktion zwischen Regierung und Zivilgesellschaft ein und betreibt daher einerseits Lobby- und Advocacyarbeit bei Regierungsbehörden und Gesetzgebungsprozessen im Sinne eines „Think Tanks“. Andererseits führt API Graswurzelprojekte mit lokalen Gemeinden durch, um die Zivilgesellschaft zu ermächtigen, ihre demokratischen Rechte einzufordern und wahrzunehmen. Das Büro befindet sich in Phnom Penh, während Projekte in sieben Provinzen durchgeführt werden. Auf lokaler Ebene implementiert API Demokratisierungsprojekte in Distrikten und Gemeinden, um mehr zivilgesellschaftliche Partizipation an lokalen Gesetzgebungsprozessen zu ermöglichen. Gleichzeitig berät API Gemeinde- und Distrikt-Räte darin, ihren demokratischen Verantwortungspflichten gegenüber der Zivilgesellschaft nachzukommen. Auf nationaler Ebene beeinflusst API als Teil eines NGO-Netzwerks zahlreiche Gesetzgebungs-prozesse und steht daher im regelmäßigen Dialog mit Regierungsbehörden, Parlamentsabgeordneten und zivilgesellschaftlichen Einrichtungen.

Aufgabenfeld der*des Freiwilligen:

Der*die Freiwillige wird im Büro in Phnom Penh eingesetzt. Es besteht jedoch die Möglichkeit, Mitarbeiter*innen bei Einsätzen in die Projektgebiete zu begleiten. Der*die Freiwillige wird mit einer*einem lokalen Freiwilligen als Counterpart arbeiten, um einen transkulturellen Austausch zu ermöglichen. Die Aufgaben sind u.a. Überarbeitung, Update und Weiterentwicklung der öffentlichen Kommunikationskanäle (Website, Facebook etc.), die Unterstützung der IT bei der Weiterentwicklung des internen Datei- und Informationsaustauschs, die Unterstützung bei der Erstellung von Printmaterialien durch Mitarbeit bspw. an Erfolgsstories und Foto-Reportagen, die Unterstützung des Programmteams in der Entwicklung von Lehrmaterial und bei der Durchführung von lokalen Demokratisierungsprojekten, der Zusammenarbeit mit Jugendnetzwerken zur Förderung des demokratischen Engagements, der Unterstützung der täglichen Büroarbeit sowie dem Englischunterricht für lokale Freiwillige und Mitarbeiter*innen je nach Bedarf.

Sambia

Arbeitsbereich der Organisation

Die Kafue Boys Secondary School der United Church of Zambia ist eine der ältesten Schulen in Sambia. Die Schule ist eine reine Jungenschule für den Sekundarbereich (Klassen 8-12). Ihr angeschlossen befindet sich ein Internat, in dem vor allem die Schüler aus ländlichen Regionen Sambias untergebracht sind. Die Schule betreibt auch eine Schulfarm.
Derzeit gibt es etwa 760 Schüler und 44 Mitarbeitende. Die Schule ist bestrebt, den Schülern nicht nur Wissen im engeren Sinne, sondern auch Werte und Visionen für die Zukunft zu vermitteln. Da es sich um eine reine Jungenschule handelt, werden hier nur männliche Freiwillige eingesetzt.

Aufgaben des Freiwilligen 

Der Freiwillige soll vor allem das Hausmeisterteam bei Instandhaltungsarbeiten und Reparaturen auf dem Schul- und Internatsgelände tatkräftig unterstützen, auch die Wartung und Pflege der Schulmaterialien zählt dazu. Darüber hinaus kann der Freiwillige auch direkt mit den Schülern arbeiten: Hier ist die Unterstützung in den Computerklassen möglich oder das Durchführen von Förderunterricht für leistungsschwache Schüler in verschiedenen Fächern. Angebote von sportlichen Aktivitäten sind nur schwer umzusetzen, da die Schüler diese Angebote nach dem Schulunterricht nicht gewohnt sind. Dennoch können Freiwillige sehr gerne sportliche Aktivitäten anbieten und versuchen, die Schüler für diese Angebote zu interessieren.

Organisation

Das Ausbildungszentrum Chodort ist 1999 im Rahmen einer Kooperation zwischen einem evangelischen Kirchenkreis aus Dortmund und der United Church of Zambia in Choma entstanden. In dem Zentrum haben Jugendliche ohne Schulabschluss, aber auch junge Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit, eine berufliche Ausbildung als Schreiner*in, Schneider*in oder einen Computerkurs zu absolvieren. Ziel des Ausbildungszentrums ist es, den Absolvent*innen von Chodort den Aufbau einer selbstständigen Existenz zu ermöglichen. Jährlich schließen ca. 80 junge Menschen mit Chodort einen anerkannten, staatlich zertifizierten Ausbildungsabschluss ab. Neben der Ausbildungsschule hat das Zentrum eine kleine Produktionsabteilung in der Möbel und Kleidung für den lokalen Verkauf hergestellt werden.

Aufgaben der*des Freiwilligen

Der*die Freiwillige soll die Mitarbeitenden des Ausbildungszentrums bei der Durchführung von verschiedenen Aufgaben unterstützen, unter anderem der  Durchführung eines Rechen- und Leseförderprogramms für Auszubildende, deren Fähigkeiten in diesem Bereich wenig entwickelt sind, der Durchführung von regelmäßigen sportlichen Aktivitäten, der Mithilfe bei der Begleitung von Absolvent*innen aus dem Vorjahr, die von der Schule eine Förderung für ihre berufliche Eingliederung erhalten sowie der Unterstützung der Schule bei der Vermarktung der vor Ort hergestellten Produkte, z. B. durch die Erstellung einer Facebook-Seite für die Produktionswerkstatt. Bei Interesse kann der*die Freiwillige in den Produktionswerkstätten für Holzarbeiten oder der Schneiderei mitarbeiten und gegebenenfalls Ideen bei der Weiterentwicklung der Produktpalette einbringen.

Arbeitsbereiche der Organisation

Das Ziel der Kalui Development Foundation (KDF) ist die Förderung der nachhaltigen ländlichen Entwicklung zur Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Lage der Tonga-Bevölkerung im Gwembe-Tal im Süden Sambias. Die Bevölkerung wurde in den 50er Jahren aufgrund des Baus des Kariba-Staudamms aus dem fruchtbaren Sambesi-Tal in das trockene und heiße Gwembe-Tal umgesiedelt. KDF arbeitet derzeit mit ca. 2300 landwirtschaftlichen Haushalten und konzentriert sich auf nachhaltige Landwirtschaft sowie auf Wasserbaumaßnahmen. Seit einigen Jahren exisitiert zusätzlich ein Gender-Projekt. Ziel des Projektes ist die Stärkung der Beteiligung von Frauen an der Entwicklung der Gesellschaft sowie die Verbesserung ihrer Lebensbedingungen. Im Rahmen dieses Projektes finden in Schulen Trainings zum Thema Rollenverständnis, Gewaltprävention, Konfliktmanagement und Aids-Prävention statt. Darüber hinaus sollen Schulclubs aufgebaut werden, um eine spielerische und nachhaltige Befassung mit diesen Themen zu ermöglichen.

Aufgaben der*des Freiwilligen

Der*die Freiwillige soll die Organisation mit der Durchführung verschiedener Aufgaben unterstützen, unter anderem der Planung und Koordination der Angebote und Aktivitäten des Jungendzentrums, der Mithilfe bei der Durchführung von Gendertrainings an Grundschulen, der Unterstützung beim Aufbau und der Begleitung von Schulclubs sowie der Mitwirkung bei der Weiterentwicklung des Gender-Konzeptes für die Schulen und der Unterstützung des Gender-Projekt-Teams bei der Auswertung und der Berichterstattung der durchgeführten Maßnahmen.

 

Arbeitsbereiche der Organisation

Play4All möchte Kindern, denen es aufgrund der hohen Armut in Kamatipa, Kitwe nicht möglich ist, zur Schule zu gehen, einen sicheren Aufenthaltsort geben. Diese Kinder werden oft unbeaufsichtigt gelassen, während ihre Eltern arbeiten. Sie sollen sich bei Play4All weiterentwickeln und Selbstbewusstsein aufbauen können, auch ohne formalen Unterricht zu erhalten. Vor allem ältere Kinder, die den ganzen Tag ihre jüngeren Geschwister beaufsichtigen müssen, sollen einen Freiraum bekommen, an dem sie spielen, Kind sein und ihre hohe Verantwortung für einige Stunden ablegen können. Mangelernährte Kinder erhalten kostenfrei ein einfaches Frühstück. Alle unbeaufsichtigten Kinder sind willkommen, unabhängig davon, ob sie Verhaltensauffälligkeiten oder Handicaps aufweisen.

Aufgaben des*der Freiwilligen

Der*die Freiwillige wird sich - zusammen mit einheimischen Freiwilligen – hauptsächlich um die Kinder kümmern und mit ihnen spielen. Dabei wird er*sie von der Leiterin des Projektes eingewiesen und begleitet. Nachmittags unterstützt der*die Freiwillige die Vorgesetzte bei diversen Tätigkeiten, wie beispielsweise das Gelände und die Materialien aufzuräumen und zu reinigen, gegebenenfalls neues Spielzeug oder Materialien zu entwickeln oder die Arbeit zu reflektieren und weiter zu entwickeln. Er*sie unterstützt ebenfalls gelegentlich stattfindende Sonderaktionen für die Kinder und nimmt an den Teambesprechungen teil. Gerne kann der*die Freiwillige auch eigene Ideen im spielerischen, kreativen oder sportlichen Bereich vorschlagen und nach Absprache umsetzen. 

Arbeitsbereiche der Organsiation

ReScope wurde 2006 in Sambia gegründet und arbeitet in verschiedenen ost- und südafrikanischen Ländern daran, der Unter- und Mangelernährung in diesen Ländern entgegenzuwirken. In Sambia sind ca. 45% aller Kinder mangelernährt und mindestens 60 % der Bevölkerung lebt in extremer Armut. Das sambische Bildungsministerium hat alle Schulen in Sambia angewiesen, einen Schulgarten anzulegen. Lehrer*innen erhalten jedoch keine Unterstützung von der Regierung, um zu lernen, wie Lebensmittel nachhaltig angebaut werden können. ReScope ist vor allem ein Bildungsprogramm, das auf den Kompetenzaufbau bei Partnerorganisationen, Lehrer*innen, Eltern und Schüler*innen abzielt und dadurch viel mehr erreichen möchte, als „nur“ die Schüler*innen einzelner Schulen mit gesunden Lebensmitteln zu versorgen. ReScope kooperiert mit lokalen Partnerorganisationen, um das Programm umzusetzen. In Sambia arbeiten diese Partnerorganisationen mit 16 Schulen in vier verschiedenen Provinzen zusammen.

Aufgaben der*des Freiwilligen

Der*die Freiwillige wird im Büro der Organisation in Lusaka eingesetzt. Er*sie soll das Programm durch Besuche an den verschiedenen Schulen kennen lernen und dabei viel über Permakultur lernen. Während des Jahres soll er*sie in Social Media Portalen darüber berichten und die Inhalte des Programms so weiter bekannt machen. Dies soll Menschen ermöglichen, von dem Programm zu profitieren, obwohl sie nicht unmittelbar zu einer der Zielgruppen gehören. Die konkreten Aufgaben des*der Freiwilligen sind überwiegend im Büro angesiedelt: Er*sie soll Beiträge auf Social Media Portalen einstellen sowie auf die Kommentare öffentlich und angemessen reagieren, einen Newsletter schreiben und layouten, Datenbank-Eingaben vornehmen und die Buchhaltung unter Verwendung von Tabellensoftware wie z.B. Excel unterstützen. Gleichzeitig sind jedoch Besuche bei den Schulen in allen vier Regionen, in denen das Programm in Sambia arbeitet (Eastern, Southern, Central und Lusaka) vorgesehen, bei denen der*die Freiwillige auch eigene Kenntnisse und Fähigkeiten mit den Schüler*innen teilen kann.

Arbeitsbereiche der Organisation

RCSH wurde 2003 als lokale gemeindebasierte Organisation gegründet mit dem Ziel, benachteiligte Menschen physisch, spirituell, psychologisch und sozial zu unterstützen. RCSH betreibt eines von momentan nur drei registrierten Hospizen in Sambia. Unheilbar erkrankte Menschen, vor allem Menschen mit AIDS Erkrankungen sowie Krebspatient*innen werden hier in ihrer letzten Lebensphase medizinisch versorgt und unterstützt.
RCSH betreibt darüber hinaus eine Kindertagesstätte, in der bis zu 50 Kinder und Babys einen Platz finden. Zum Teil handelt es sich um Kinder der Patient*innen des Hospizes, teilweise handelt es sich um bereits verwaiste Kinder, einige von ihnen selbst HIV infiziert.
RCSH berät außerdem zum Thema Familienplanung, führt HIV-Tests durch und unterstützt Senior*innen mit Lebensmittelpaketen.

Aufgaben der*des Freiwilligen

Der*die Freiwillige wird in den drei Bereichen Hospiz, Kindertagesstätte und Verwaltung/Logistik der Organisation eingesetzt und eng mit den Mitarbeitenden des jeweiligen Arbeitsbereichs zusammenarbeiten.
Bei den folgenden Aufgaben handelt es sich um Beispiele und nicht um eine vollständige Aufzählung aller möglichen Aufgaben.
Im Hospiz: Unterstützung bei der Pflege der Patient*innen, Mitarbeit in der Krankenhausküche und bei Reinigungsarbeiten, Begleitung der Patient*innen zu ärztlichen Untersuchungen
Im Kinderzentrum: Unterstützung der Erzieher*innen bei der unmittelbaren Arbeit mit den Kindern verschiedener Altersklassen (auch Babys), Vorbereitung und Ausgabe des Essens, Durchführung eigener Aktivitäten mit den Kindern, Begleitung der Sozialarbeiter*innen bei Hausbesuchen
Sonstige Aufgaben inklusive Verwaltung und Logistik: Ausgabe der Lebensmittelpakete, Büroarbeiten wie Registrierung der Kinder, Monatseinkauf und Verwaltung der Waren.

Arbeitsbereiche der Organisation

Das Choma Museum arbeitet zum Schutz und Erhalt des kulturelle Erbes Sambias und möchte einen Beitrag zur Bereicherung der Kulturen, der Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls und des Friedens unter der Bevölkerung leisten. Dies wird durch die Sammlung, Dokumentation und Ausstellung von kunsthandwerklichen und künstlerischen Werken umgesetzt Ein weiterer Arbeitsbereich des CMCC ist die Entwicklung und Vermarktung von lokal produziertem Kunsthandwerk. Das Center unterstützt lokale Produzent*innen durch Weiterbildungsangebote zur Herstellung und Vermarktung von Kunsthandwerk und zur Führung von kleinen Unternehmen. Darüber hinaus können lokale Produzent*innen finanzielle Unterstützung erhalten. Zukünftig sollen die Produkte auch auf dem internationalen Markt vermarktet und vertrieben werden. Mit den Einkünften soll der lokalen Bevölkerung ermöglicht werden, ein besseres Leben zu führen. In den Workshops wird auch der Umweltschutz thematisiert um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Durch das Museum und die angebotenen Events soll zudem der kulturelle Tourismus in Choma gestärkt werden.

Aufgaben der*des Freiwilligen

Die Aufgaben der*des Freiwilligen sind vor allem im Museum selbst angesiedelt. Er*sie soll sich mit dem Informationsmaterial und dem Shop des Museums vertraut machen, in dem kunsthandwerkliche Gegenstände verkauft werden. So soll er*sie befähigt werden, die Kolleg*innen in allen Arbeitsbereichen zu unterstützen. Dazu zählen sowohl Museums­führungen als auch die Arbeit im Museumsshop, aber auch Tätigkeiten außerhalb des Museums, wie beispielsweise die Mitarbeit an Informations­veran­stal­tungen an Schulen und die Öffentlichkeitsarbeit in Gemeinden. Durch letztere soll das Projekt bekannt gemacht und die lokale Bevölke­rung ermutigt werden, bei der Herstellung von Kunstgegenständen mitzuwirken und an sozialen Aktivitäten teilzunehmen.

Arbeitsbereiche der Organisation

Die Kapapa Gemeindeschule wurde 2007 auf Initiative der Arbeitenden der Kapapa Farm gegründet. Fast 60 Kinder der Farmarbeitenden befanden sich damals im Grundschulalter, konnten allerdings keine Schule besuchen. Die nächste Grundschule liegt fünf km weit entfernt von der Farm und ist nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Der Weg zur Schule war zu weit, als dass ihn jüngere Schulkinder alleine und zu Fuß bestreiten konnten. So kooperierten die Farmarbeitenden mit den Farmbesitzenden (die das Material für ein kleines Gebäude zur Verfügung stellten) und gründeten eine eigene Schule für eben diese Altersgruppe: Für Kinder im Vorschulalter sowie des ersten und zweiten Schuljahres. Das Gebäude wurde im Jahr 2009 fertig gestellt, die Schule wird in Kooperation der Eltern mit dem angestellten Lehrer geleitet.

Aufgaben der*des Freiwilligen

Die Aufgaben der*des Freiwilligen beinhalten die Begleitung des Schulunterrichts der Kinder im Vorschulalter und in den ersten beiden Schulklassen. Darüber hinaus soll er*sie im Abendunterricht die Entwicklung der Schreib- und Lesefähigkeiten der Eltern unterstützen, bei der Vorbereitung von Unterrichtsmaterialien sowie bei weiteren Aktivitäten wie beispielsweise der Pflege des Schulgartens, beim Pflanzen von Bäumen oder der Durchführung von Freizeitaktivitäten mitarbeiten.