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Vorschläge für eine neue europäische Migrationspolitik von Concord

Von Ehemalige Mitarbeitende am
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In einem dreiseitigen Policy-Papier positioniert sich Concord, der europäische Dachverband entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen zu den europapolitischen Antwortversuchen auf das anhaltende Sterben von Schutzsuchenden im Mittelmeer und an den europäischen Außengrenzen. Am 13. Mai wird eine Mitteilung der Europäischen Kommission zum Gesamtansatz Migration und Mobilität erwartet, indem die EU eine Justierung ihrer Maßnahmen vorsehen wird.

Unter den Kernforderungen, die dem Concord Papier vorangestellt sind, ist auch der Appell für humanitäre und legale Zugangswege für Flüchtlinge nach Europa. Außerdem spricht sich der Verband für eine faire, ausgeglichene Flüchtlingsaufnahme unter den EU Mitgliedsstaaten und für ein umfangreiches Resettlementprogramm aus. Besonders bemerkenswert ist auch die Forderung nach einem versärkten Engagment in für eine umfassende Entwicklungszusammenarbeit, die auch auf strukturelle Veränderungen zum Beispiel auf faire Arbeitsbedingungen- und löhne und auf soziale Sicherung abzielt, so dass Migration eine freie Entscheidung und keinen Zwang darstellt.

Brot für die Welt arbeitet für venro, dem Zusammenschluss von rund 100 deutschen Nicht-Regierungsorganisationen in der Entwicklungszusammenarbeit, in der Concord Arbeitsgruppe Migration und Entwicklung mit.

 

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