Blog-Beitrag

Mitmachaktion für Jugendliche: Gemeinsam ausbeuterische Kinderarbeit bekämpfen

Der 12. Juni 2015 ist der Welttag gegen Kinderarbeit. Damit soll daran erinnert werden, dass der Kampf gegen ausbeuterische Kinderarbeit weiterhin nötig ist. "Uns geht die Luft nicht aus!" - dies verspricht eine politische Mitmachaktion für Jugendliche zur Bekämpfung ausbeuterischer Kinderarbeit, an der Brot für die Welt beteiligt ist. Auch der Faire Handel setzt sich gezielt gegen Kinderarbeit ein.

 

Von Ehemalige Mitarbeitende am
Bild von Ehemalige Mitarbeitende
Ehemalige Mitarbeitende
mehr zur Person

Kinder brauchen Luft - Luft zum Atmen, zum Entdecken und zum Reifen. "Uns geht die Luft nicht aus!" ist der passende Titel einer politischen Mitmachaktion für Jugendliche, mit der Politikerinnen und Politiker dazu aufgerufen werden sollen, den Kampf gegen ausbeuterische Kinderarbeit fortzusetzen. Der heutige 12. Juni ist der Welttag gegen Kinderarbeit und damit eine gute Gelegenheit, daran zu erinnern, dass noch viel zu tun ist. Zwar hat sich die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) zum Ziel gesetzt, bis 2016 ausbeuterische Kinderarbeit abzuschaffen. Doch trotz sinkender Zahlen müssen heute noch immer 168 Mio. Kinder zwischen 5-17 Jahren arbeiten. Die Hälfte davon unter ausbeuterischen Bedingungen.

Das zu bekämpfen, ist eines der Kernziele des Fairen Handels. Mit einer bundesweiten politischen Mitmachaktion von BDKJ, aej, Brot für die Welt, Misereor und dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ soll dieses Engagement unterstützt und vor allem bei jungen Menschen Aufmerksamkeit für das Thema geweckt werden.

Jugendliche können sich für die Abschaffung von ausbeuterischer Kinderarbeit stark machen, indem sie sich bis zum 01.06.2016 mit Aktionsluftballons fotografieren, die Bilder auf Facebook, Instagram oder Twitter unter #jugendhandeltfair teilen oder an fairtrade@bdkj.de mailen. Hinweise zur Bestellung der Luftballons finden sich auf der Homepage der Aktion.

Aus den eingereichten Bildern wird eine riesige Collage erstellt und der Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles übergeben. Ihr Ministerium wird Deutschland 2017 beim nächsten weltweiten Treffen der ILO in Argentinien vertreten.

 

Helfen Sie mit einer monatlichen Spende: Fördermitglied werden