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Internationale Schifffahrtsorganisation bekommt den Fossil of the Day

Üblicherweise geht der “Fossil of the Day”-Preis an Staaten, die sich während der Klimaverhandlungen nicht kooperativ zeigen. Heute jedoch bekommt die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO), die für die Schifffahrt verantwortliche UN-Organisation, diesen Preis.

 

Von Ehemalige Mitarbeitende am
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Üblicherweise geht der “Fossil of the Day”-Preis an Staaten, die sich während der Klimaverhandlungen nicht kooperativ zeigen. Heute jedoch bekommt die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO), die für die Schifffahrt verantwortliche UN-Organisation, diesen Preis.

Sowohl die Internationale Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) als auch die IMO haben hinsichtlich des Klimawandels etwas sehr „fossiles“ an sich.

Denn IMO und ICAO haben in etwa die gleichen CO2-Emissionen wie Deutschland. Nichtsdestotrotz sind sie zurzeit an kein Klimaabkommen gebunden, und tun alles, um dies auch so beizubehalten. Dies jedoch würde dazu führen, dass die Emissionen um bis zu 270 % bis 2050 steigen. Ihr Beitrag zur COP 21 steht nach wie vor aus. Beide Organisationen sollten jedoch ihren gerechten Beitrag zur Erfüllung des Klimaziels, die Erderwärmung auf deutlich unter 2°C zu begrenzen, erfüllen.

Die ICAO entkam der Preisverleihung, da sie dabei ist, ein Verfahren zu entwickeln, welches die sektorinternen Emissionen reduzieren soll. Die Ergebnisse werden für 2016 erwartet und sollen (erst) 2020 in Kraft treten.

 

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