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G7 darf Frauen nicht außen vor lassen

Von Online-Redaktion am

Angela Merkel ist die einzige Frau untern den G7-Vertreterin. Auch bei G8 hätte sich das nicht geändert: "Frau Putin" als Kreml-Chefin gibt es nicht. Trotzdem oder gerade deswegen hat sie sie Situation der Frauen auf die Tagesordnung setzen lassen. Morgen, am Montagvormittag, soll das Thema auf Schloss Elmau behandelt werden. Brot für die Welt und die Partner aus den Ländern des Südens begrüßen die Initiative Frauen und Mädchen besseren Zugang zu Beruf und Ausbildung zu geben.

Doch dabei es kommt auf die Details an: Wenn es nur darum geht, schnell mehr Informatik-Ingenieurinnen oder Nuklearmedizinerinnen zu bekommen, würde das den meisten Frauen des Planeten nicht helfen. Zum einen sind zwei Drittel der Analphabeten weltweit Frauen, und zum zweiten haben sie oft "gebrochene" Lebensläufe. Wer mit 13 Jahren sein erstes Kind bekommt oder täglich drei Stunden zum Brunnen läuft, kann Alltag und Schule oder Ausbildung nur sehr schwer unter einen Hut bringen. Für unsere Brot-für-die-Welt-Gender-Expertin  Carsta Neuenroth müssen da auch Quereinstiege und sehr individuelle Lösungen möglich sein.

Passend zum Thema ist dieser Beitrag von unserer Fachfrau - es geht um das Recht auf Bildung und das Recht auf Arbeit...

Mehr Informationen gibt es in dieser Publikation von VENRO.

 

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