Blog-Beitrag

Zivilgesellschaft im Wandel

Zivilgesellschaftiche Organisationen spielen bei der Gestaltung der Großen Transformation eine zentrale Rolle. Und zwar nicht nur als Akteure für den Wandel, sondern auch und insbesondere als Pioniere des Wandels: indem sie ihre eigenen Strategien kritisch hinterfragen und auf ihre "tranformative Kraft" hin überprüfen.

 

Von Ehemalige Mitarbeitende am
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Zivilgesellschaftiche Organisationen spielen bei der Gestaltung der Großen Transformation eine zentrale Rolle. Und zwar nicht nur als Akteure für den Wandel, sondern auch und insbesondere als Pioniere des Wandels: indem sie ihre eigenen Strategien kritisch hinterfragen und auf ihre "tranformative Kraft" hin überprüfen. Während der Begriff der Großen Transformation - zumindest im Sinne des WBGU-Gutachtens [1] - inzwischen "hoffähig" geworden ist, variiert das Verständnis vom Ausmaß der damit bezeichneten tiefgreifenden Änderungen stark. Wie weit ein systemischer Wandel - und zwar einer, der diesen Namen auch verdient - wirklich gehen soll, da gehen die Meinungen auseinander.[2] Das gilt auch für die Rolle der Zivilgesellschaft und - in ihrer verfassten Form - den Wandel der Organisationen und Institutionen selbst.

Im Oktober fand in Köln die Konferenz Civil Society in Transition statt. Ausgerichtet hat sie das Smart CSOs Lab, unter Mitwirkung von Brot für die Welt. Die mehr als 80 Teilnehmenden aus 14 Ländern vertraten die verschiedensten Bereiche der Zivilgesellschaft. Darunter waren Vertreter/innen von Entwicklungs- und Umweltorganisationen, von (politischen) Stiftungen, aus der Wissenschaft und der Funding Community. Mit dem Motto "New campaigns, new movements, new experiments" eröffnete die Konferenz einen Raum, Erfahrungen mit und Ideen für neue Ansätze und Strategien für den Wandel zu teilen und weiterzuentwickeln.

Als ein Teil der Dokumentation ist nun das Konferenz-Video Searching for new stories veröffentlicht worden. Darin drücken Konferenzteilnehmende ihre Frustration und Motivation aus und erklären, warum sie sich als Teil der Bewegung für einen systemischen Wandel verstehen.

 

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