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Ökumenisches Büro für die Nachhaltigkeitskonferenz in Rio eröffnet

Bei der Organisation Koinonia in Rio de Janeiro ist eine ökumenische Koordinationsstelle für die Zusammenarbeit von Kirchen und anderen Religionsgruppen beim Peoples´ Summit und der Staatenkonferenz Rio+20 eingerichtet worden. Koordinator wird der Brasilianer Marcelo Schneider, der gegenwärtig noch Kommunikationsaufgaben für den Ökumenischen Rat der Kirchen in Südamerika wahrnimmt.

Die ökumenischen Kräfte haben nun eine dauerhaft arbeitende Stelle zur Vorbereitung ihrer Veranstaltungen und Auftritte in Rio, die sich auch in die Abstimmung mit dem Peoples´ Summit einbringen kann.

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Bei der Organisation Koinonia in Rio de Janeiro ist eine ökumenische Koordinationsstelle für die Zusammenarbeit von Kirchen und anderen Religionsgruppen beim Peoples´ Summit und der Staatenkonferenz Rio+20 eingerichtet worden. Koordinator wird der Brasilianer Marcelo Schneider, der gegenwärtig noch Kommunikationsaufgaben für den Ökumenischen Rat der Kirchen in Südamerika wahrnimmt.

Die ökumenischen Kräfte haben nun eine dauerhaft arbeitende Stelle zur Vorbereitung ihrer Veranstaltungen und Auftritte in Rio, die sich auch in die Abstimmung mit dem Peoples´ Summit einbringen kann.Die ökumenische Zusammenarbeit vollzieht sich in drei Kreisen, die aufeinander Bezug nehmen:

1. Der internationalen Koalition aus Kirchen und kirchlichen Einrichtungem, die im Januar 2012 beim Thematischen Sozialforum in Porto Alegre gegründet worden ist. In ihr arbeiten unter anderem der Weltkirchenrat, die Act Alliance, die Ecumenical Advocacy Alliance und CIDSE zusammen. Die ökumenische Koalition ist gemeinsam Träger des nun eingerichteten Büros bei Koinonia. Die Steuerung der Koordination der Ökumenischen Koalition nehmen Rafael Soares (Koinonia Brasilien), Mara da Luz (Christian Ais Brasilien) und Jürgen Reichel (EED Deutschland) wahr. Als Hauptthemen für das ökumenische Engagement zeichnen sich Ernährung, Klimagerechtigkeit und Jugend ab.

2. Das brasilianische ACT-Forum stimmt sich inhaltlich und thematisch ab und wird in Brasilien mobilisieren. Die Themen Ernährung, Klimagerechtigkeit und Jugend liegen genau im Focus von ACT Brasilien.

3. Eine brasilianische interreligiöse Initiative mit katholischen, evangelischen und anderen Gruppierungen konzentriert sich auf geistliche Angebote. Unter anderem soll zu Beginn des Peoples´ Summit eine Vigil, eine Gebets-Nachtwache für den bevorstehenden Staatengipfel abgehalten werden.

Jürgen Reichel

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