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Gebetsaufruf für den Frieden

(Genf/ Bonn, 22.07.2012) Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) ruft Kirchen und Gemeinden in aller Welt auf, sich am 21. September am Internationalen Gebetstag für den Frieden zu beteiligen. Der Gebetstag wird am selben Tag begangen wie der Internationale Friedenstag der Vereinten Nationen.

Von Ehemalige Mitarbeitende am
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Die Teilnehmenden sind vor allem aufgerufen, für einen gerechten Frieden in allen Gemeinschaften, Nationen und in der ganzen Welt zu beten und sich gemeinsam dafür einzusetzen.

Gebete aus verschiedenen Teilen der Welt werden im Internet zum Beispiel über Facebook und Twitter zugänglich gemacht. Personen, die diese Onlinedienste nicht nutzen, können ihre Gebete dem ÖRK per E-Mail an webeditor@wcc-coe.org zukommen lassen.

Gebete für einen gerechten Frieden heben soziale, wirtschaftliche, ökologische oder politisch-militärische Aspekte von Frieden hervor. Personen, die im vergangenen Jahr an der Internationalen Friedenskonvokation in Kingston, Jamaika, teilgenommen haben, sind außerdem eingeladen, über Initiativen zu berichten, die aus dieser Konvokation hervorgegangen sind.

Praying for Ceasefire (Beten für Waffenruhe) ist das Thema, das die US-amerikanische Organisation „On Earth Peace" (Frieden auf Erden), die ihre Wurzeln in der Kirche der Brüder hat, als Thema für den diesjährigen Gebetstag gewählt hat. „Für einige Menschen wird das Beten für Waffenstillstand bedeuten, für eine Atempause im bewaffneten Konflikt zu beten. Für andere, wird eine Waffenruhe das Ende eines Konflikts in der eigenen Gemeinschaft, am eigenen Arbeitsplatz, in der Kirchengemeinde oder der Familie bedeuten", erklärt Matt Guynn von „On Earth Peace".

Anläßlich des Gebetstags lädt „On Earth Peace" Gemeinden und Gruppen ein, Veranstaltungen wie Gebetskreise, Feiern zum kulturellen Austausch, Musik und künstlerische Darbietungen zu planen, um Gewalt in der jeweiligen Gemeinschaft zu thematisieren und friedensfördernde Aktionen zu ermutigen.

Im vergangenen Jahr gingen die Gebete für Frieden um die Welt - von Kuba nach Fidschi, Indonesien, Ruanda, Deutschland und Kanada. Eine Gemeinde in Wales - um nur ein Beispiel zu nennen - betete für Versöhnung und gegen militärische Drohnen.

Der Internationale Gebetstag wurde 2004 als Teil der ökumenischen Dekade zur Überwindung von Gewalt (2001-2010) und nach einer Vereinbarung zwischen den Leitungen des ÖRK und der Vereinten Nationen ins Leben gerufen.

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