Termin

Fachgespräch: In den Niederungen der Realität - Anspruch und Wirklichkeit der Globalen Kohlenstoffmärkte

Datum: 
25.03.2026, 17:00 Uhr - 21:00 Uhr

Ort: Brot für die Welt, Caroline-Michaelis-Straße 1, 10115 Berlin

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir begrüßen Sie zum Fachgespräch mit Experten aus Peru, Deutschland und UK.

Im Koalitionsvertrag bekennt sich Deutschland zu den deutschen und den internationalen Klimazielen. Konkrete Politiken wie der Ausbau der fossilen Gasinfrastruktur und Subventionen für industrielle Landwirtschaft weisen jedoch in eine gegenteilige Richtung. Sie führen dazu, dass die Treibhausgase als Verursacher der Klimakrise eher steigen als sinken.

Um vor diesem Hintergrund trotzdem zu einer positiven Klimabilanz zu kommen, soll unser Ausstoß von Treibhausgasen durch die Bindung von Kohlenstoff oder die Vermeidung von Treibhausgasen im Globalen Süden über den virtuellen Handel mit Kohlenstoff – sogenannte Kohlenstoffmärkte - ausgeglichen werden. Im Rahmen dieses „Offsettings“ fließen finanzielle Mittel in den Globalen Süden, um dort Projekte mit oft fraglicher Klimawirkung zu finanzieren. Davon sollen alle Beteiligten profitieren: Deutschland erreicht auf dem Papier seine Klimaziele ohne massive Einsparungen von Treibhausgasen, die Menschen im Globalen Süden erhalten finanzielle Mittel, um ihren Klimaschutz auszubauen.

Die Bilanz internationaler Kohlenstoffmärkte ist jedoch ernüchternd. Bindung bzw. die Einsparung von Treibhausgasen durch Klimaschutzprojekte im Globalen Süden bleiben weit hinter den Erwartungen zurück. Gleichzeitig wird das fossile Zeitalter damit verlängert und die strukturelle Transformation verschleppt. In vielen Fällen führen diese Projekte zu Vertreibungen der in den Projektregionen ansässigen Bevölkerungen und weiteren gravierenden Menschenrechtsverletzungen.

Für internationale Kohlenstoffmärkte spielen auch zunehmend neue Risikotechnologien eine Rolle, die der Atmosphäre CO2 entziehen sollen. Auch sie sollen im „Offsetting“ dafür genutzt werden, fossile Emissionen zu kompensieren.

Brot für die Welt, FIAN Deutschland und die Heinrich-Böll-Stiftung greifen dieses Thema auf und laden zu einem fachlichen Austausch ein.

Das Fachgespräch findet in Deutsch mit spanischer Übersetzung statt. Eine digitale Zuschaltung wird ermöglicht. Bitte fordern Sie den Link unter Kontakt: bfdw.advocacy_va@brot-fuer-die-welt.de an.   

 

Abonnieren Sie unseren Politik-Brief für Hintergrundinformationen zu entwicklungspolitischen Themen, Neuerscheinungen und Veranstaltungen der Abteilung Politik von Brot für die Welt unter:

https://www.brot-fuer-die-welt.de/politik-brief/abo/ 

 

Max. Teilnehmer : 150

« zurück zur Übersicht

Jetzt spenden Unterstützen Sie uns

Kleinbäuerin Claudine Hashazinyange mit Avocados vom Baum ihres Schwiegervaters. Schülerinnen in Äthiopien

Hinweis: Die Spendenbeispiele sind symbolisch. Durch Ihre zweckungebundene Spende ermöglichen Sie uns dort zu helfen, wo es am dringendsten ist.

56 € (Spendenbeispiel) Mit 56 € kann zum Beispiel ein Hygiene-Paket für eine geflüchtete Familie finanziert werden.

100 € (Spendenbeispiel) Mit 100 € kann zum Beispiel Gemüse-Saatgut für die Bewirtschaftung von ca. 10 Feldern bereitgestellt werden.

148 € (Spendenbeispiel) Mit 148 € kann zum Beispiel ein Regenwassertank mit 2.000 Liter Fassungsvermögen gekauft werden.

Hinweis: Die Spendenbeispiele sind symbolisch. Durch Ihre zweckungebundene Spende ermöglichen Sie uns dort zu helfen, wo es am dringendsten ist.

56 € (Spendenbeispiel) Mit 56 € kann zum Beispiel ein Hygiene-Paket für eine geflüchtete Familie finanziert werden.

100 € (Spendenbeispiel) Mit 100 € kann zum Beispiel Gemüse-Saatgut für die Bewirtschaftung von ca. 10 Feldern bereitgestellt werden.

148 € (Spendenbeispiel) Mit 148 € kann zum Beispiel ein Regenwassertank mit 2.000 Liter Fassungsvermögen gekauft werden.

Spendenbeträge

Bitte eine gültige Eingabe machen

Spendenbeträge

Als Fördermitglied spenden Sie regelmäßig (z. B. monatlich)