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„Ich glaube, eine andere Welt ist möglich“

Im Rahmen der 62. Aktion von Brot für die Welt „Kindern Zukunft schenken“ beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler aus Württemberg und Paraguay mit Kinderrechten. Gemalte Briefe mit Wünschen an Kinder weltweit drücken aus, von welcher Welt sie träumen. Vorsitzende der Landesstelle Brot für die Welt Dr. Annette Noller übergibt die Malbriefe an die Organisation Callescuela in Paraguay.

Von Ann-Kathrin Hartter am
Bild von Ann-Kathrin Hartter
Ann-Kathrin HartterReferentin Internationale Diakonie

Videokonferenz

„Ich glaube, eine andere Welt ist möglich“, sagt der 13-jährige Jonathan aus Paraguay beim digitalen Treffen am 21. Juli zwischen Brot für die Welt und der Partnerorganisation Callescuela.

Jonathan hat sich 15. Juli zusammen mit anderen Kindern und Jugendlichen mit Schüler:innen in Michelbach/Bilz über den Lebensalltag, die Träume und Zukunftsvisionen ausgetauscht.

„Kinder sind besonders schutzlos. Viele haben keinen Zugang zu Bildung und Sicherheit. Die Zahl hat durch die Pandemie zugenommen“, so Noller. „Mehr als 150 Millionen Kinder müssen weltweit zum Lebensunterhalt ihrer Familien beitragen. Hunger und Armut zu bekämpfen, trägt dazu bei, Kindern ihr Recht auf Freiheit, Sicherheit und Bildung zuzusichern.“ Die Direktorin von Callescuela, Pura Zayas, war selbst ein arbeitendes Kind auf dem Markt. Die Ziele des Vereins sind, Perspektiven für Kinder und Jugendliche zu schaffen, ihre Rechte zu stärken. „Durch Brot für die Welt konnten wir Kontakte zu indigenen Gemeinden knüpfen und uns für sie einsetzen“, erzählt Zayas.

Einige Malbriefe sind im Video zu sehen unter:

https://www.diakonie-wuerttemberg.de/internationale-diakonie/brot-fuer-die-welt/aktion-zum-tag-gegen-kinderarbeit