Wochenspruch: Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre.
1. Johannes 3,8b
Unser Gott,
vor vier Jahren wurde die Ukraine überfallen.
Wir klagen dir die anhaltende Gnadenlosigkeit dieses Krieges.
Wir klagen dir das Leid so vieler Menschen,
die Zermürbung ihrer Widerstandskräfte, gerade in diesem Winter.
Und wir klagen dir, dass es nicht gelingt, den Krieg zu beenden.
Gib, dass die Logik des Krieges Köpfe und Seelen nicht vergiftet.
Gib, dass wir nicht aufgeben, Frieden zu wollen, für Frieden zu arbeiten, Frieden zu erreichen.
Steh allen Menschen bei, die unter Kriegen leiden – überall auf unserer Erde!
Unser Gott,
an vielen Orten lassen sich Menschen von ihrem Mut und ihrer Hoffnung bewegen,
gegen Zustände zu protestieren, die sie bedrücken, einengen oder ihrer Rechte berauben.
Erhalte uns und allen diese Kraf zum Widerstandt, denn sie ist ein Zeichen des Lebens.
Wir klagen dir die gewaltsame Bedrohung der protestierenden Menschen im Iran.
Sei bei denen, die inhaftiert sind und bei denen, die liebe Menschen verloren haben.
Gib deinen Geist und stärke den Mut der Studentinnen und Studenten im Senegal,
bei deren Protesten gegen das Ausbleiben der staatlichen Stipendien ein Kommilitone getötet wurde.
Unser Gott,
wir brauchen Mut und Kraft, um den Mächten zu widerstehen,
die uns ein Recht des Stärkeren, Gewalt und Gleichgültigkeit
als Lebensmittel hinterlassen wollen.
Wir bitten um den Geist des Mitleids und den Herzschlag des Mutes, für das Leben einzutreten.
Jesus Christus ist uns vorangegangen für ein Leben in der Fülle deiner Gnade,
um die wir dich heute bitten.
Bitte beachten Sie zu dieser Fürbitte auch folgenden Spendenaufruf: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spende/ukraine