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„Wênd Kûuni“ als DVD erschienen

Der Film " Wend Kûuni - das Geschenk Gottes" von Gaston Kaboré gilt als erster Spielfilm aus Burkina Faso und stammt aus dem Jahr 1982. Mit seiner Parabel auf die Wiedergewinnung der kulturellen Identität ist er ein Klassiker des afrikanischen Kinos.

Von Birgit Eichmann am
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Birgit Eichmann Referat Inlandsförderung - Antragsbearbeitung Baden, Westfalen, Filmförderung
Telefon: +49 (0)30 65211-1278 birgit.eichmann@brot-fuer-die-welt.de
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Ein Erzähler aus dem Off berichtet, dass sich die Geschichte von Wend Kuuni vor langer Zeit ereignet hat, lange bevor die Weißen nach Afrika kamen. Als ein Händler einen kleinen Jungen im Busch findet, nimmt er ihn mit zum nächsten Dorf und übergibt ihn Tinga, dem Weber, der ihn in seiner Familie aufnimmt. Der stumme Junge wird Wênd Kûuni, Geschenk Gottes, genannt. Die Hauptaufgabe des Jungen ist das Hüten der Schafe, nebenbei verkauft er Tingas Stoffe auf dem Markt. Tingas Tochter Pughneere versucht, sich mit ihm anzufreunden. Als Wênd Kûuni eines Tages beim Schafe Hüten einen Mann in einem Baum entdeckt, der sich aufgehängt hat, erlebt er einen Schock und findet dadurch die Sprache wieder. Er kann nun Pughneere seine Geschichte erzählen. Seine kranke Mutter wurde aus ihrem Heimatdorf vertrieben, weil sie sich weigerte, eine neue Ehe einzugehen, nachdem ihr Mann, ein Jäger, nach 13 Monaten noch immer nicht zurückgekehrt war. Als die Mutter starb, blieb er allein zurück.

Der Film wurde in der Herausgabe mit Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes gefördert und steht für die Bildungsarbeit zur Verfügung.  Die DVD ist über das EZEF (Evangelisches Zentrum für entwicklungsbezogene Filmarbeit) käuflich zu erwerben oder über die Ev. Medienzentralen kostengünstig bzw. kostenlos auszuleihen.

Regie und Drehbuch:  Gaston J. M. Kaboré

Dauer: 75 Minuten

Produktion: 1982, Burkina Faso

Genre: Spielfilm

Format: DVD

Themen: Kinder, kulturelle Identität, Lebensformen

Altersbeschränkungen: ab 10 Jahren

Sprache: Moré, Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch

 

 

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