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Fachpublikationen

Mit Beiträgen zur Qualifizierung in der entwicklungspolitischen Debatte und der politischen Meinungsbildung wendet sich Brot für die Welt an Fachpublikum im In- und Ausland.

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Analyse 55 Mein Auto, mein Hähnchen, mein Kleid - Wer zahlt den Preis für unseren grenzenlosen Konsum?

Das halbe Hähnchen vom Grill für 2,99 Euro oder eine Hose für zehn Euro: Viele Konsumgüter gibt es mittlerweile für sehr wenig Geld. Die Preise für Waren des täglichen Bedarfs sind in den vergangenen Jahrzehnten im Verhältnis zu Arbeitslohn und Arbeitszeit erheblich gesunken. Wie kam es zu diesem Preisrückgang? Neben Automatisierung und Intensivierung der Landwirtschaft steckt eine wesentliche Antwort in einem Wort mit 14 Buchstaben: Globalisierung. Die Waren in hiesigen Geschäften stammen ganz oder teilweise aus Fabriken irgendwo auf der Welt. Rohstoffe und Vorprodukte haben sehr weite Wege zurückgelegt. In den Entwicklungs- und Schwellenländern sind die Abbaukosten für Rohstoffe und die Löhne der Beschäftigten niedrig. Davon profitieren neben den Endverbrauchern und -verbraucherinnen auch die transnational agierenden Unternehmen.
Die Kosten für unsere Niedrigpreise bezahlen vor allem die Menschen, die fernab der westlichen Metropolen leben: minderjährige Baumwollpflücker und -pflückerinnen in Usbekistan, Näher und Näherinnen in den Textilfabriken von Bangladesch, die regelmäßig unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen bis zu 16 Stunden am Tag schuften, Minenarbeiter in Brasilien, die das Erz abbauen, aus denen deutsche Autos gebaut werden, oder von ihrem Land Vertriebene in Paraguay, die nicht wissen, wie sie sich ernähren sollen, seitdem auf ihren Feldern nur noch Tierfutter wächst. Aber auch in Europa bauen die Regierungen zunehmend die Rechte von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen ab und drücken die Löhne.


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Keywords: Wertschöpfungskette, WSK-Rechte, Auto, Textilien, Baumwolle, Fleisch, Export, Soja
Kategorien: Fachinformationen, Finanz- und Handelspolitik, Nachhaltiges Wirtschaften, Ernährung, Menschenrechte und Frieden

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Bessere Rechtssetzung – TTIP durch die Hintertür?

Deutschsprachige Zusammenfassung der Studie "Better Regulation – TTIP under the Radar".


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Kategorien: Finanz- und Handelspolitik, Wirtschaft und Menschenrechte, Sonstige

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Better Regulation – TTIP under the Radar

The negotiations the EU are having with the US over a Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP) would, if concluded as currently desired by the Juncker Commission, lead to new governance structures and procedures with a central objective of eliminating trade and investment barriers. These barriers by definition include EU and US environmental, consumer and social protection rules. This would create new opportunities for regulated industries to write their own rules through highly technical processes dominated by stakeholder consultations and trade impact assessments. The overriding objective to eliminate barriers to trade would effectively erode the EU’s existing right to adopt new legislative measures that would provide a higher level of protection than in the US.


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Kategorien: Finanz- und Handelspolitik, Wirtschaft und Menschenrechte, Sonstige

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Studie: Billiges Milchpulver für die Welt.

Agrarpolitik und Milchwirtschaft in Deutschland und der Europäischen Union setzen auf Exporte für den Weltmarkt, um weiteres Wachstum im Milchsektor zu ermöglichen. Standardisierte Massenprodukte wie Milchpulver und Molkepulver machen allerdings über 60 Prozent der Exporte aus. Hier findet der Wettbewerb vor allem über den Preis statt. Deshalb lassen sich Erzeugerpreise, die eine bäuerliche Milchwirtschaft mit Ihren Vorteilen für ländliche Entwicklung, biologische Vielfalt und Tourismus erfordert, mit dieser Strategie nur in Ausnahmefällen erzielen. Exporte, die auf Verbrauchergruppen mit niedrigen Einkommen abzielen, wie mit Pflanzenfett angereichertes Milchpulver, stellen eine direkte Konkurrenz für kleinbäuerliche ErzeugerInnen in Afrika dar, denen der Zugang zu ihren regionalen Märkten erschwert wird. Die Studie kommt zum Fazit, dass von der aktuellen Exportstrategie bäuerliche Betriebe und ländliche Räume in der EU ebenso negativ betroffen sind, wie viele MilchbäuerInnen in Entwicklungsländern. Ein grundlegender Strategiewandel ist daher notwendig.


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Keywords: Milch, Milchpulver, Markt, Handel, Export, Import, Global, Milchbauern, Milchhandel, Milcherzeugun, Milchexport
Kategorien: Finanz- und Handelspolitik, Nachhaltiges Wirtschaften, Ernährung, Staatliche EZ, Medien

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War on terror? Military logic is not an option!

The brutal terror attacks in Paris in November 2015 have rekindled the debate about how to counter international terrorism. France has requested support from its EU allies in the war against so-called “Islamic State” (IS) and the German Government has now decided to join the campaign and provide military resources.


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Kategorien: Menschenrechte und Frieden, Menschenrechte und Frieden

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Unsere Fachpublikationen erscheinen in folgenden Reihen:
> Reihe "Aktuell": Kurz gefasste Fakten zu brisanten Themen,
> Reihe "Analyse":
Studien und Diskussionsbeiträge,
> Reihe "Profil":
Policy-Papiere und Positionspapiere,
> Reihe "Dialog": Handreichungen oder Dokumentationen.

Die Fachpublikationen werden in unregelmäßiger Folge veröffentlicht.

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