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Forderungen der Kampagne

Jährlich werden 10.000 Tonnen EU-Tomatenmark nach Ghana importiert. Lokale Anbieter können mit den Billigpreisen nicht mithalten. Foto: Tina-Katja Kost

Ernährungssicherheit braucht einen Wandel im Handel

  • Ein faires Welthandelssystem muss soziale und ökologische Kriterien berücksichtigen und darf die Ernährungssituation armer Bevölkerungsgruppen nicht beeinträchtigen.
  • Arme Länder müssen die Möglichkeit haben, ihre bäuerliche Agrarproduktion vor der ruinösen Konkurrenz des Weltmarkts zu schützen.
  • Ein faires Welthandelsregime beinhaltet die Regulierung von multinationalen Lebensmittel- und Agrarkonzernen.

Ernährungssicherheit erfordert eine Agrarwende

  • Subventionen für eine bäuerliche Landwirtschaft sind notwendig, dürfen aber Großbetriebe nicht einseitig bevorzugen.
  • Die Förderung ländlicher Räume, die Verbreitung der nachhaltigen Landwirtschaft und die Entwicklung von Binnenmärkten müssen ins Zentrum nationaler Agrarpolitik gerückt und gefördert werden.
  • Die Bundesregierung sollte dazu beitragen, die Umsetzung der Leitlinien zum Recht auf Nahrung fördern.

Ernährungssicherheit erfordert eine Konsumwende

  • Jede Person kann zu diesem Wandel beitragen – mit jahreszeitlicher Küche, mehr ökologisch angebauten Nahrungsmitteln aus der Region und weniger Fleisch.
  • Der Kauf von fair gehandelten Produkten leistet einen Beitrag, damit bäuerliche Produzenten, Plantagenarbeiterinnen und -arbeiter ein Leben in Würde führen können.
  • Die Bundesregierung sollte sich intensiv an der Suche nach einem zukunftsfähigeren, gerechteren Wohlstands- und Konsummodell beteiligen.
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