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Fairer Handel hilft Armut überwinden

Der Faire Handel hilft, Armut zu überwinden, indem er für seine Partner im Süden faire Handelsbedingungen schafft. Dadurch wird ihnen ermöglicht, sich eine menschenwürdige Existenz aufzubauen.

Fast die Hälfte der Erwerbstätigen auf den Philippinen arbeitet in der Landwirtschaft.

Für Brot für die Welt ist der Faire Handel deshalb ein wichtiges Entwicklungsinstrument. Faire Preise für Produkte aus dem Süden sind kein Almosen, sondern schaffen Strukturen für einen gerechteren Handel weltweit. Sie zeigen, dass es möglich ist, den Produzentinnen und Produzenten gerechte Preise zu zahlen, die auch für die Verbraucher im Norden erschwinglich sind. Sie beweisen, dass Konsumenten gerne etwas tiefer in die Tasche greifen, wenn sie dadurch Armut überwinden helfen.

Fairer Handel sichert das Überleben von Produzenten vor allem in ländlichen Regionen des Südens, die häufig besonders unter Armut leiden. Sie erhalten für ihre Produkte kostendeckende Preise und eine Fairtrade-Prämie für soziale Entwicklung. Nicht nur Kleinbauern sondern auch Plantagenarbeiter profitieren vom Fairtrade-System.

Aktuell 44 Mehr Gleichberechtigung durch Fairen Handel
Im Fairen Handel sollen Erzeugerinnen und Erzeuger für ihre Produkte von Fair- Handelsorganisationen durch festgelegte Mindestpreise abgesichert werden und ein verlässliches Einkommen unabhängig von schwankenden Weltmarktpreisen bekommen. Besonders Frauen werden häufig bei der Produktion von Gütern, beispielsweise in der Land- oder Textilwirtschaft, benachteiligt und in ihren Rechten verletzt.Doch Fairer Handel per se stellt noch keine Garantie für eine verbesserte gesellschaftliche Stellung von Frauen dar: Er kann ungleiche Geschlechterverhältnisse sogar verstärken, wenn Frauen beispielsweise zusätzlich zur Erwerbsarbeit und dem Haushalt auch noch umfangreiche Aufgaben in Fair-Handelsorganisationen übernehmen, ohne von ihren Partnern entlastet zu werden. Deswegen muss genau differenziert werden, welche Chancen und Risiken der Faire Handel für Frauen bietet.
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Weltsichten-Dossier: Öko, fair und mehr!
Kirchen auf dem Weg zum zukunftsfähigen Wirtschaften
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Aktuell 43 Fairer Handel und Siegel
Kaffee, Blumen, Bananen, Orangensaft und mehr – der Faire Handel in Deutschland boomt. Damit wächst auch die Zahl der Anbieter, die mit Siegeln auf ihren Produkten werben. Für die Verbraucherinnen und Verbraucher ist es manchmal schwer zu erkennen, was hinter den einzelnen Siegeln, Logos und Erkennungszeichen steht und welche davon vertrauenswürdig sind.
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Gottesdienstbausteine Faire Woche 2014
In der Fairen Woche vom 12. bis 26. September finden unter dem Motto „Ich bin Fairer Handel“ bundesweit Aktionen zum Fairen Handel statt. Brot für die Welt, MISEREOR, Die Sternsinger und die Kindernothilfe laden Sie ein, zur Fairen Woche oder zum Erntedankfest einen Gottesdienst zu feiern. Dieser Entwurf bietet Anregungen zur Gestaltung.
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Kopiervorlage Kärtchen Faire Woche 2014 (farbig)

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Kopiervorlage Kärtchen Faire Woche 2014 (sw)

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Faire Woche 2013
Das Heft bietet ökumenische Gottesdienstentwürfe zur Fairen Woche 2013.
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Aktuell 32 Kakao
Mit über elf Kilogramm pro Kopf und Jahr wird in kaum einem anderen Land so viel Schokolade gegessen wie in Deutschland. Auch die deutsche Schokoladenindustrie hat einen wichtigen Einfluss auf die Produktions- und Handelsbedingungen von Kakaobohnen und teilverarbeiteten Produkten wie Kakaobutter. In den wichtigen Herkunftsländern wie der Elfenbeinküste, Ghana, Ecuador und Indonesien werden 90 Prozent des Kakaos von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern angebaut, für die der Kakaoanbau vielfach die einzige Einnahmequelle darstellt. Das Factsheet gibt einen Überblick über aktuelle Initiativen für die Verbesserung der Lebensbedingungen der Kleinbauernfamilien und formuliert Forderungen an Industrie, Politik, Verbraucherinnen und Verbraucher.
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Aktuell 24: Rosige Aussichten
Fairtrade-Blumen verhelfen den Blumenarbeiterinnen und -arbeitern in Afrika und Asien zu einem menschenwürdigen Leben. Überarbeitete und neu gestaltete Publikation.
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Aktuell 21: Bio und fair
Hintergrundinformationen über Siegel und Standards bei fair gehandelten und biologisch erzeugten Produkten.
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Aktuell 20: Gemeinsam sind wir stärker
Die Broschüre fasst die Ergebnisse einer Studie zusammen, wie Kleinbauernfamilien vom Fairen Handel profitieren. Eines der Ergebnisse: Kleinbäuerliche Betriebe müssen stärker in die Wertschöpfungskette eingebunden werden.
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Aktuell 18: Nicht nur fordern, sondern auch umsetzen
Die Ergebnisse einer Studie zur ökofairen Beschaffungspraxis in Kirche und Diakonie. Überarbeitete und neu gestaltete Publikation.
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Dialog 05: Ökofaire Beschaffungspraxis in Kirche und Diakonie
Das Thema ökofaire Beschaffung ist in der Evangelischen Kirche in Deutschland immer noch ein Randthema. So bleiben kirchliche und diakonische Einrichtungen weit hinter ihren Möglichkeiten zurück, das Einkaufsverhalten umzustellen und verstärkt Waren zu beschaffen, die unter ökologischen und fairen Bedingungen hergestellt wurden. Das geht aus der Studie „Ökofaire Beschaffungspraxis in Kirche und Diakonie“ hervor, die vor allem die Bereiche Verpflegung, Strom, Heizenergie, Büroartikel und Mobilität untersucht. Sie kommt zu dem Schluss, dass es nicht an bedrucktem Papier mit Beschlüssen zur ökofairen Beschaffung mangelt, jedoch an der praktischen Umsetzung dieser Beschlüsse.
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Ruben Quaas
Referent Fairer Handel
Caroline-Michaelis-Str.1
10115 Berlin
Telefon: +49 (0)30 65211-1081
E-Mail: ruben.quaas@brot-fuer-die-welt.REMOVE-THIS.de

GEPA - The Fair Trade Company: www.gepa.de
FAIRTRADE - Deutschland: www.fairtrade-deutschland.de
Forum Fairer Handel: www.forum-fairer-handel.de
GoodWeave (ehemals Rugmark): www.goodweave.de

Aktualisiert am 30.05.2016

Aktuell: Fairer Handel
Preisverleihung beim Jugend- und Schulwettbewerb "fairknüpft": Elf Gewinnergruppen ausgezeichnet.
Mit Harald Rohr verliert Brot für die Welt einen engagierten Mitstreiter und Impulsgeber, der die Aktion seit ihrem Start 1959 begleitet hat. Mehr als 50 Jahre war der Pfarrer mit Leib und Seele Brot für die Welt mit...
Auch in diesem Jahr veranstaltet das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) wieder einen Tag der Offenen Tür. Alle Interessierten sind am Sonntag, den 30.
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