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Die Himmelsstürmer von Cerro Corá

Brasilien In den Favelas Rio de Janeiros fehlt es an allem, auch an Freizeit- und Bildungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche. SERUA holt Heranwachsende von der Straße – und macht sie stark.

Brasilien ist der fünftgrößte Staat

...der Erde und mit über 192 Millionen Einwohnern der bevölkerungsreichste Südamerikas. Brasilien gehört im weltweiten Vergleich zu den Ländern mit den größten Einkommensunterschieden.

Energisch fegt Gabriel Martins

...die Kronkorken und Plastikflaschen vom Spielfeld. Gestern Abend wurde auf dem Sportplatz von Cerro Corá getanzt und gefeiert, und die letzten Partylöwen sind gerade erst benebelt von Marihuana und Alkohol nach Hause gewankt.

Die Organisation SERUA

...hat heute ein Fußballturnier organisiert, und Trainer Rafael hat von den Bandenchefs grünes Licht bekommen.

Bis zu acht Personen

...schlafen manchmal in dem unverputzten Drei-Zimmer-Häuschen von Gabriels Familie. Das Chaos ist groß, und für ihn, den Jüngsten, das adoptierte Findelkind, ist dann nur noch Platz auf dem Sofa neben dem Eingang.

Es ist ein Traum

...der nur für wenige wahr wird. Aber er motiviert. "Das Wichtigste ist, ein Ziel vor Augen zu haben, um nicht vom Weg abzukommen", sagt Trainer Rafael Santos, der auch einmal Fußballprofi werden wollte.

Die Favelas

...sind wild gewachsene Siedlungen. In der Favela gibt es keine Schule, keine Straßenschilder, keine Polizeistation, kein Krankenhaus, keinen Strom, keine Kanalisation, keinen öffentlichen Nahverkehr. Jedenfalls nicht offiziell.

Was es hier gibt

...haben sich die Bewohnerinnen und Bewohner irgendwie abgezweigt und selbst organisiert. Das wenigste kam als Wahlgeschenk populistischer Politiker, die meisten Dienstleistungen sind dagegen in der Hand der Mafiabanden.

Jaqueline Martins dos Santos

...ist froh, dass Gabriel zu SERUA gefunden hat, einer Organisation, die sich der Kinder und Jugendlichen aus den Favelas Rio de Janeiros annimmt.

Jeden Nachmittag nach der Schule

...ist der 13-Jährige nun im Projekt. Er studiert sogar eine kleine Erzählung ein, die er bei den Auftritten von SERUA in Schulen vorlesen wird. "Gabriel hat sich dafür freiwillig gemeldet", sagt seine Lektürelehrerin Marisa Silva.

Gabriel schnappt sich einen Ball

...und vollführt ein paar Tricks. "Vielleicht werde ich auch Zirkusartist", sagt er. "Oder Arzt." Mutter Jaqueline schaut etwas ungläubig drein, aber Lektürelehrerin Silva ist begeistert. "Nur wer sich hohe Ziele steckt, kann über sich hinauswachsen."
Mit Fußball und Artistik aus der Armut

Projektfilm zum SERUA-Projekt in Brasilien.

Länge: 5:39 min | Datum: 18.03.2015

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Die Himmelsstürmer von Cerro Corá

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Der Sportplatz von Cerro Corá ist nichts Besonderes: 20 mal 40 Meter Spielfläche aus Beton. Dahinter eine kleine Grünfläche. Doch es ist der einzige öffentliche Raum in der Favela Cerro Corá in Rio de Janeiro. Die von Brot für die Welt unterstützte Organisation SERUA, die sich der Heranwachsenden aus den Favelas annimmt, veranstaltet hier ein Fußballturnier.

Der Wunsch nach Anerkennung

Endlich geht es los. Gabriel Martins brüllt Anweisungen an seine Mitspieler. Der 13-Jährige ist der Kapitän seines Teams. Zuhause ist er das Findelkind, dem nur das Sofa zum Schlafen bleibt. Seine Adoptivmutter Jaqueline Martins dos Santos zieht ihn und ihre fünf eigenen Kinder alleine groß. Für das adoptierte Nesthäkchen bleibt oft nicht viel Zeit. Aufmerksamkeit bekommt Gabriel hauptsächlich bei SERUA. "Gabriel hat früher viel gestritten. Er war oft auf der Straße", erzählt Jaqueline. "Aber draußen ist es gefährlich, das ist das Terrain der Banden." Deshalb ist die 45-Jährige froh, dass Gabriel bei SERUA Halt gefunden hat.

Eine zweite Familie

Jeden Nachmittag nach der Schule geht Gabriel ins Zentrum von SERUA oder zum Fußballtraining auf den Sportplatz. Er kickt, turnt, jongliert mit dem Diabolo, lernt im Informatikkurs mit dem Computer umzugehen und studiert sogar eine kleine Erzählung ein, die er bei den Auftritten von SERUA in Schulen vorlesen wird. "Hier fühle ich mich wohl", sagt Gabriel. "Immer weiß jemand einen Rat. Das ist wie eine zweite Familie."

Fußball für das Training
€ 27
Vesper für 100 Kinder
€ 75
Wöchentliches Honorar eines Trainers
€ 140
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Fotoausstellung mit 10 Fotos im Format 20 x 30 cm, dazugehörigen Begleittexten und einer großformatigen Überschrift.

Aktualisiert am 12.08.2016

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