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Stipendien für in- und ausländische Theologen

Ökumenische Erfahrungen

In Austauschprogrammen, mit Stipendien gefördert erleben Christen aus aller Welt unterschiedliche Kulturen und christliche Traditionen. Die Stipendien werden verwaltet durch das Diakonische Werk der EKD.

Das Kirchliche Austauschprogramm der Evangelischen Kirche in Deutschland existiert bereits seit dem Jahr 1952. Es hat das Ziel, deutschen und ausländischen Theologinnen und Theologen grundlegende ökumenische Erfahrungen zu ermöglichen. Vor allem soll auch das Verstehen von kirchlicher Tradition und Theologie des jeweiligen Gastlandes gefördert werden.

Ähnliches gilt für das Stipendienprogramm des Deutschen Nationalkomitees des Lutherischen Weltbundes, das ebenfalls im Theologischen Stipendienreferat des Diakonischen Werkes der EKD betreut wird. Seit 1992 vergibt das Diakonische Werk der EKD auch Stipendien für nicht-theologische Studien an Bewerberinnen und Bewerber aus Osteuropa. Die Finanzierung erfolgt durch das Auswärtige Amt.

Annahmeschluss für Bewerbungen ist jeweils der 1. Februar. Das Komitee entscheidet einmal jährlich in der Frühjahrssitzung über neue Stipendienanträge; der Studienbeginn ist somit in der Regel nur zum Wintersemester möglich.

Voraussetzungen für ein Stipendium
Allen Stipendienprogrammen liegen folgende Kriterien zugrunde:

  1. Stipendien können nur solche Bewerberinnen und Bewerber erhalten, die nach Abschluss des Studiums in ihr Heimatland zurückkehren.
  2. In der Regel sollten die Stipendienbewerber/innen bereits im Heimatland ein Studium abgeschlossen haben, zumindest jedoch eine akademische Qualifikation nachweisen, die mindestens dem Vordiplom an einer deutschen Hochschule entspricht.  
  3. Grundkenntnisse in der deutschen Sprache, mindestens entsprechend Mittelstufe I, müssen vorhanden sein.
  4. Die Stipendien sind auf ein bis höchstens drei Jahre begrenzt.
  5. In der Regel werden keine Promotionen im kirchlichen Austauschprogramm gefördert.
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