Stuttgart Open Fair
Von Freitag, 28. Januar, bis Sonntag, 30. Januar 2011, finden die 6. Stuttgart Open Fair (SOFa) statt. Das Motto "überLeben - überGrenzen".
Welttag der Milch
Der Internationale Milchwirtschaftsverband (IMV) und die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) riefen den Welttag der Milch ins Leben. Seit 2001 wird er jedes Jahr am 1. Juni begangen. Mehr als 30 Länder machen mittlerweile mit. Das Ziel: Milch soll als gesundes Lebensmittel bekannter werden.
Internationaler Tag der Kinder, die unschuldig zu Aggressionsopfern geworden sind
Mit diesem Gedenktag wollen die Vereinten Nationen auf die Kinder aufmerksam machen, die in Kriegen und bewaffneten Konflikten unschuldig zu Opfern von Gewalt und Aggression werden. Das sind Kinder, die im Krieg ihre Eltern verlieren und zu Waisen werden, aber auch Jungen und Mädchen, die als Kindersoldaten missbraucht werden.
Internationaler Tag gegen Kinderarbeit
Tag des afrikanischen Kindes
Die "Organization of African Unity" erklärte den 16. Juni zum "Tag des afrikanischen Kindes". Dieser Tag wurde zum Andenken an jene Schulkinder etabliert, die am 16. Juni 1976 in der süafrikanischen Township Soweto ums Leben kamen. Dieser Tag ist allen Kindern Afrikas gewidmet.
Weltflüchtlingstag
Welttag der humanitären Hilfe
Tagung "Nelson Mandela und das neue Südafrika"
Nelson Mandela gilt als Symbol für den Kampf um Freiheit. Er gehört heute zu den am meisten verehrten und geachteten Persönlichkeiten dieser Welt. Immer wieder werden sein Humor, seine Wärme, seine einzigartige Ausstrahlung, Gelassenheit, Beharrlichkeit, Großzügigkeit, seine Würde und menschliche Größe hervorgehoben.
Trotz seines Rückzugs aus der Öffentlichkeit ist Mandela für viele seiner Landsleute die Leuchtgstalt, die die Nation eint und repräsentiert die jeder kennt und liebt, auf die man stolz ist.
Mandela leitete das Ende der Apartheid und den friedlichen Übergang Südafrikas von einem Polizeistaat zu einer multiethnischen Demokratie ein. Dabei reichte er seinen Gegnern und Unterdrückern die Hand, setzte sich für Versöhnung und Verzeihen in seinem Land ein. Südafrika, das aufgrund seiner Rassentrennung jahrzehntelang international boykottiert worden war, fand so zurück in die Staatengemeinschaft.
Auch nach 20 Jahren der Freiheit hat sich jedoch Mandelas Traum von einer friedlichen "Regenbogen-Nation" nicht erfüllt. Südafrika ist weiterhin von großen sozialen Ungleichheiten geprägt, die Gesellschaft zerklüftet.
Die evangelische Akademie Loccum lädt ein zu einer intensiven Auseinandersetzung mit der Person Mandelas und dem neuen Südafrika.
Ds Seminar richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der zehnten Klasse.
Folgende Themen stehen im Mittelpunkt:
Tagung in Kassel für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren: Wettlauf um Land - von Teller, Tank und Trog
Grundsätzlich wäre eine Sicherung der Ernährung weltweit möglich. Dafür muss aber das Ackerland für die Nahrungsmittelproduktion der Bevölkerung verwendet werden und nicht für den weltweit rasant wachsenden Konsum von Fleisch und der Gewinnung von Energie aus Biomasse.
Der Wettlauf um Land ist in vollem Gange. Viele Entwicklungsländer stellen in- und ausländischen Firmen riesige Ländereien zur Verfügung, die darauf Futter- und Energiepflanzen für den Export anbauen. Dieses „Landgrabbing“ erhöht die Konkurrenz um landwirtschaftliche Flächen und raubt vielen ländlichen Familien ihre Lebensgrundlage.
Angeheizt wird diese Entwicklung durch festgesetzte Quoten zur Beimischung von Agrotreibstoffen zu Benzin und Diesel, wie dies auch von der EU und Deutschland beschlossen wurde. Damit sich dieser Energiehunger nicht negativ auf Menschen und Umwelt auswirkt, wurde eine Nachhaltigkeitsverordnung erlassen. Aber sind die dort verankerten Kriterien wirklich ausreichend? Könnte es davon ausgehend gelingen, öko-soziale Leitplanken auch für den Handel mit anderen Agrarprodukten zu entwickeln? Eins ist klar: Damit sich hier etwas bewegt, braucht es den Druck aus der Bevölkerung.
Der Tagungsbeitrag beträgt 40 Euro und wir am Ort erhoben.
Die Tagung ist Teil einer Multiplikatoren-Fortbildung. Ein zweites, methodisches Seminar findet am 8. bis 9. Dezember 2010 statt. Für Teilnehmende, die an beiden Seminaren teilnehmen und anschließend drei Veranstaltungen eigenständig durchführen, ist die Teilnahme kostenlos. Sie erhalten auch eine Fahrtkostenerstattung (bis max. Bahncard 50).
Die Anmeldung ist bis zum 16. August möglich.
Kontakt:
Brot für die Welt
Kampagne für Ernährungssicherheit
Carolin Callenius
Stafflenbergstr. 76
70184 Stuttgart
Tel. 0711 - 2159 - 741
Fax 0711 - 2159 - 8741
ernaehrung@brot-fuer-die-welt.de
Ökumenischer Schöpfungstag
Die Mitgliedskirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) haben beschlossen, jedes Jahr am ersten Freitag im September einen ökumenischen Tag der Schöpfung gemeinsam zu feiern. Auf dem 2. Ökumenischen Kirchentag ist die Einführung des Schöpfungstags feierlich proklamiert worden. Die Kirchen wollen ein Zeichen für die Wahrnehmung von Umweltproblemen und den bewussten Umgang mit der Schöpfung setzen. Der „Schöpfungstag“ soll gleichzeitig dazu ermutigen, konkrete Schritte zur Bewahrung der Schöpfung einzuüben, sowie bisher geleistetes Engagement fortzusetzen und zu verstärken. Die erste zentrale Feier zum Ökumenischen Schöpfungstag findet in diesem Jahr mit einem Gottesdienst am 3. September 2010 in der griechisch-orthodoxen Kirchengemeinde Hl. Johannes der Täufer zu Brühl (Rheinland) statt. Je nach lokalen und regionalen Gegebenheiten können Gemeinden den Ökumenischen Schöpfungstag auch an einem anderen Termin im Zeitraum zwischen dem 1. September und dem 4. Oktober feiern.
20. Weltwasserwoche
Bei der jährlich stattfindenden Weltwasserwoche in Stockholm geht es um weltweite Themen, Fragen und Probleme zum Thema Wasser. Veranstalter ist das Internationale Wasserinstitut Stockholm. Zu den Teilnehmenden zählten Fachleute, Praktiker und Entscheidungsträger aus aller Welt. Sie tauschen Ideen aus, suchen Lösungen und gehen dafür neue Wege.
Weltwasserwoche
Weltbildungstag
Tagung: Soziale Perspektiven für ein Zukunftsfähiges Deutschland
Tagung in der Evangelischen Tagungsstätte Haus Villigst, Iserlohner Str. 25, 58239 Schwerte
Faire Woche
In der Fairen Woche vom 13. bis 26. September finden bundesweit Aktionenrund um den Fairen Handel statt. Es geht darum, die Menschen wahrzunehmen, die die Waren produzieren, die wir konsumieren. Es geht um unsere Konsumgewohnheiten und ihre Auswirkungen auf die weltweite Gerechtigkeit.
Der Evangelische Entwicklungsdienst (EED), der Gemeindedienst für Mission und Ökumene der Evangelischen Kirche im Rheinland, „Brot für die Welt“ und das Kolpingwerk Deutschland schlagen Kirchengemeinden und Gruppen vor, zur Fairen Woche oder zum Erntedankfest eine Andacht zu halten.
> Einen Entwurf für die Andacht gibt es im Bereich "Kirche und Gemeinde"...
armMUT: Szenen einer interkulturellen Begegnung
Armut ist ein globales Phänomen. Wie die mit immer größerer Geschwindigkeit fließenden Warenströme wird auch sie immer wieder neu produziert, importiert und exportiert. Und die Schere zwischen Arm und Reich klafft bedrohlich auseinander, nicht nur in den Ländern des Südens... Beim Festival "Theater Global" anlässlich des 50-jährigen Jubiläums von "Brot für die Welt" im Mai 2009 hatten Theatergruppen aus vier Erdteilen, allesamt von "Brot für die Welt" unterstützt, ihre Arbeit präsentiert. Als Anschlussidee lädt nun das teatro piccolo gemeinsam mit "Brot für die Welt" junge Menschen aus diesen Gruppen ein, um zusammen für zwei Wochen auf der Bühne zu arbeiten. Gemeinsam wollen wir Erfahrungen teilen in unserem Bemühen, der Ausgrenzung Grenzen zu setzen. Wenigstens für zwei Wochen und wenigstens auf der Bühne wollen wir aus Armut "armMUT" machen, damit wir nicht müde werden, den Tropfen auf den heißen Stein zu setzen. Dazu braucht es Mut — in den Ländern des Südens vermutlich ungleich mehr als bei uns. Und es braucht Hoffnung.
Das Projekt "armMUT" ist eine Kooperation des teatro piccolo mit "Brot für die Welt" und wird gefördert vom Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg e.V. und vom Förderverein der Evangelischen Jugend Stuttgart..
Szenen einer interkulturellen Begegnung mit 15 Schauspielerinnen und Schauspielern aus den Gruppen National Theatre of Namibia (VVindhoek), CRIA (Salvador de Bahia, Brasilien), PETA (Manila, Philippinen), Red Juvenil (Medellin, Kolumbien) und teatro piccolo (Stuttgart).
Projektleitung: Martin Seeger
Mitarbeit: Anna Heller
Vorstellungen: Freitag, 17. September, 20 Uhr; Samstag, 18. September, 20 Uhr; Samstag, 18. September, 23 Uhr (Late-night-Vorstellung).
Ort: Haus 44, Fritz-Elsas-Straße 44, Stuttgart
Karten: 12 Euro, ermäßigt 8 Euro
Reservierung: Telefon 0711/18771-22, E-Mail teatro©ejus-online.de
UN-Konferenz zu den Milleniumszielen der Vereinten Nationen
Weltkindertag
Respekt für Kinder
Internationaler Friedenstag
Flucht und Migration durch Klimawandel - Eine globale Herausforderung
Es ist unumstritten, dass weltweit ein Klimawandel stattfindet. Noch nicht klar ist, wie sehr er sich auf Menschen
in bestimmten Regionen auswirken wird: auf ihre Lebensbedingungen, zum Beispiel bezogen auf die Ernährungssouveränität und den Zugang zu Wasser, auf das soziale Gefüge, auf (Ressourcen-) Konflikte bis hin zu Krieg und Vertreibung.
Dies hängt zu einem erheblichen Teil von den notwendigen politischen Entscheidungen und dem verantwortlichen
solidarischen Handeln von uns Menschen ab. Absehbar und schon heute deutliche Phänomene sind die Flucht- und Migrationsbewegungen, die unmittelbar durch den Klimawandel oder indirekt durch ihn entstehen.
Besonders deutlich zeigt sich dies in der Konsequenz von rapide zunehmenden Wetterextremen, Dürren, Überschwemmungen und Stürmen und dem Anstieg des Meeresspiegels, der die Existenz ganzer Staaten bedroht. Auf dem Weltklimagipfel in Kopenhagen sagte der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen, António Guterres, voraus, dass in naher Zukunft der Klimawandel zum Hauptgrund für die Flucht von Menschen sowohl innerhalb ihres Landes als auch grenzüberschreitend werden könnte.Bei dieser Tagung sind die völkerrechtliche Verortung von „Klimaflüchtlingen“ und Beispiele über Auswirkungen des Klimawandels in Ländern und Regionen bis hin zum
sogenannten Klimakrieg Themen, aus denen politische Forderungen und Vorschläge entwickelt werden sollen.
Dabei sollen Handlungsempfehlungen für politische Akteurinnen und Akteure sowie für Nichtregierungsorganisationen
entstehen.
Mit dieser Tagung möchten wir Kriterien für einen menschenwürdigen Umgang mit und einen wirksamen Schutz
von „Klimaflüchtlingen“ definieren, Handlungsnotwendigkeiten und -aufforderungen formulieren und überlegen,
was die aufgezeigten Szenarien für die deutsche und europäische Flüchtlingspolitik bedeuten. Uns ist dabei wichtig, Bewusstsein für die Thematik zu schaffen und die richtigen Fragestellungen zu entwickeln. Dafür laden wir Akteure und Interessierte aus den Bereichen Asyl, Menschenrechte, Umwelt, Entwicklungszusammenarbeit, Politik und Ministerien ein. Mit ihnen werden wir eine gute Perspektivenvielfalt erreichen.
Internationaler Tag der Gewaltlosigkeit
Erntedankfest
Internationaler Tag der Katastrophenvorbeugung
Welternährungstag
Fotoausstellung zum 40-jährigen Bestehen der Partnerschaft zwischen dem Evangelischen Kirchenbezirk Böblingen und der Evangelischen Kirche Burkina Faso
40 Jahre Partnerschaft Evangelischer Kirchenbezirk Böblingen und Evangelische Kirche Burkina Faso - das wird gefeiert, unter anderem mit einem einem Fotowettbewerb zum Thema "Schmuck aus Burkina Faso". Die Partnerschaft wurde vor vier Jahrzehnten auch von "Brot für die Welt" angestoßen. Zur Jury des Jubiläums-Fotowettbewerbs gehört auch die Direktorin von "Brot für die Welt", Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel.
Entwicklung neu denken - Die Zukunft der Entwicklungszusammenarbeit
Fünf Jahrzehnte nach dem Start des internationalen Projektes Entwicklungszusammenarbeit wächst das Unbehagen an der „Entwicklung“. Nicht zu bestreiten ist, dass eine partnerschaftliche Zusammenarbeit vielfältige Verbesserungen für die Lebensbedingungen von Millionen Menschen an vielen Orten der Welt bewirken konnte.
Unbestritten ist ebenso die Verpflichtung der wohlhabenden Gesellschaften und der Kirchen des Nordens, ihren Wohlstand zu teilen und den Notleidenden und Benachteiligten zur Seite zu stehen. Aber angesichts der Grenzen des Wachstums, angesichts der Risiken der Globalisierung, angesichts von Klimawandel und Finanzmarktkrise
wird zunehmend fragwürdig, ob dies alles noch unter dem Leitbild der „Entwicklung“ beschrieben und getan werden sollte. Und in Anbetracht der Zunahme des Hungers in der Welt und des drohenden Verfehlens der Millennium-Entwicklungsziele müssen sich alle Akteure der Entwicklungszusammenarbeit auf staatlicher, nichtstaatlicher wie kirchlicher Seite fragen lassen, inwieweit ihre Instrumente und Konzepte dazu taugen, gesellschaftlichen Fortschritt auf breiter Front in Gang setzen zu können.
Diese Tagung will das Leitbild gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fortschritts, das fünf Dekaden der weltweiten Entwicklungszusammenarbeit bestimmt hat, auf den Prüfstand stellen und dazu anregen, neue Wege des Entwicklungsdenkens zu gehen. Alternative Ansätze zum Verständnis und zur Aktivierung gesellschaftlicher Transformationsprozesse werden zur Diskussion gestellt.
Die Tagung wendet sich in erster Linie an Fachleute und Mitarbeitende aus entwicklungspolitischen Institutionen und Organisationen im staatlichen, nichtstaatlichen und kirchlichen Bereich, denen bei dieser Tagung die Möglichkeit geboten werden soll, ihre Arbeit und die sie leitenden Paradigmen einer selbstkritischen Prüfung zu unterziehen. Die Tagung steht aber auch allen Interessierten außerhalb des entwicklungspolitischen Fachpublikums offen.
Die Anmeldung ist bis Montag, 11. Oktober, möglich.
Weitere Informationen: Evangelische Akademie Bad Boll
Wolfgang Wagner
Sekretariat: Irmgard Metzger
Telefon +49 7164 79-347
Telefax +49 7164 79-5347
irmgard.metzger@ev-akademieboll.de
Welttag der Information über Entwicklungsfragen
Abschlusskolloquium Projekt "nachhaltige Grundsicherung"
Mehr als eine Milliarde Menschen weltweit leben in extremer Armut. Wichtige Rohstoffe werden knapp, die Umweltschäden nehmen zu, das Klima ändert sich. Die Zukunftsfähigkeit der Menschheit steht auf dem Spiel. Unter diesen Vorzeichen hat sich eine Gruppe von 15 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachrichtungen unter dem Dach der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt zusammengefunden, um darüber nachzudenken, welche Bedeutung einer weltweiten sozialen Grundsicherung angesichts globaler Bedrohungen zukommt.
Dabei betreten sie wissenschaftliches Neuland, denn ihre Leitfrage lautet: Wie lässt sich das Ziel einer sozialen Grundsicherung für alle Menschen mit dem Ziel einer ökologisch nachhaltigen Entwicklung sinnvoll verbinden? Nach fünf Kolloquien stellt die Projektgruppe ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit vor. Ihre Thesen werden von Fachleuten aus den Umwelt- und Sozialwissenschaften kommentiert und mit Vertreterinnen und Vertretern von Politik und Nicht-Regierungsorganisationen diskutiert.
Zweites Benefizkonzert des Stuttgarter Kammerorchesters
Am 3. Advent, 12. Dezember, findet um 20 Uhr in der Markuskirche Stuttgart das zweite Benefizkonzert des Stuttgarter Kammerorchesters zugunsten von „Brot für die Welt“ statt. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Orchester für die Projekte von "Brot für die Welt" gespielt.